Der Wecker funktioniert und wir standen in aller Herrgottsfr�he auf, tranken noch einen Kaffee und packten den Rest ein.
Um 5:45 waren wir unten, der Chef lag im Restaurant auf 6 zusammengeschobenen St�hlen mit einer Matratze drauf und schlief noch. Das Telefon weckte ihn und dann brachte er uns zu unserem Taxi. Der Fahrer fuhr los, es war noch recht ruhig auf den Strassen, wir wunderten uns nur, dass der Bahnhof so weit weg war, als ich ein Schild sah Airport 4km, fragten wir nach Railway Station? Der Fahrer best�tigte und fuhr weiter, 15 Minuten sp�ter waren wir dann am Flughafen. Auf unser Geschimpfe hin begriff er, dass wir zum Bahnhof wollten und fuhr zur�ck. Wir sahen schon unseren Zug davonfahren, aber schlie�lich 10 Minuten vor Abfahrt waren wir am Bahnhof, fanden den Zug unseren Wagen und unseren Sitzplatz und dann fuhr der Zug auch schon los, ganz p�nktlich um 6.50 Uhr.
Wie wir schon vermutet hatten, versuchte man uns im Zug einzufrieren, es war eiskalt, aber ich hatte meine warme Jacke drau�en gelassen und so war es einigerma�en zu ertragen.
Die Zugfahrt war recht langweilig, aber auch eiskalte 4 Stunden vergehen irgendwann und wir kamen um 10:40 Uhr in Phan Tiet an. Vor dem winzig kleinen Bahnhof warteten gen�gend Taxen und wir lie�en uns zum Saigon Mui Ne Resort bringen, wo Barbara und Sebastian abgestiegen waren. Sie waren auch da, obwohl wir einen Tag zu fr�h waren, wir lie�en unser Gep�ck dort und machten uns auf Zimmersuche, fanden einen netten Bungalow zwei Hotelanlagen weiter im Ngoc Bich, holten unser Gep�ck, stellten es ab und a�en erst mal zu Mittag. Dann packten wir alles aus, befreiten uns vom Reisestaub.
Mui Ne ist ein Fischerdorf an der K�ste des S�dchinesischen Meeres ca. 220 km entfernt von Ho-Chi-Minh-Stadt und 20 km von der Provinzhauptstadt Phan Thiet. In den letzten Jahren wurde der kleine Ort durch den Bade- und Kitesurf-Tourismus bekannt.
Der Tourismus ist inzwischen die Haupteinnahmequelle von Mui Ne, es gibt auch noch ein paar Fischsauce-Fabriken. Am feinen Sandstrand haben sich viele Hotels angesiedelt, weitere befinden sich im Bau. In der Hauptstrasse parallel zuur K�ste des langgestreckten Ortes gibt es jede Menge Restaurants, Tour-B�ros und Gesch�fte.
Es leben dort noch ein paar Fischer, gefischt wird mit Fischkuttern oder runden Korbbooten, den so genannten Th�ng chai. (Die Korbboote waren eine Erfindung der Fischer, um der Besteuerung von Schiffen durch die franz�sische Kolonialherrschaft zu entgehen.)
Um 18. Uhr gingen wir wieder los und trafen die beiden vor ihrem Hotel und gingen am gef�hlten anderen Ende des Ortes etwas essen, es war nur mittelpr�chtig, das Klo war �u�erst ekelerregend, randvoll mit Sch� Wir hatten keine Lust mehr, den ganzen Weg zur�ckzulaufen und nahmen ein Taxi, tranken noch etwas gegen�ber von unserem Hotel und gingen dann bald schlafen.
Wir fr�hst�ckten kurz nach 8 Uhr, sehr sch�nes Fr�hst�cksb�ffet, mit Baguette, Eiern nach Wunsch, Schinken, kleinen W�rstchen, die sogar schmeckten, und vieles mehr.
Im Laufe des Vormittags besuchten wir die Reiseagentur "Happy Travel", der Besitzer konnte sogar ein paar Worte Deutsch. Wir buchten unsere Busfahrt nach Da Lat und er verkaufte uns dann auch noch die Tickets f�r den Flug von Da Lat nach Da Nang. Alles zusammen kostete dann etwa 180 Euro f�r zwei Personen.
Gegen 13.00 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg, holten unsere Flugtickets ab und trafen uns bei "Lucky Travel" mit Barbara und Sebastian zu unserem Ausflug zu den wei�en D�nen. P�nktlich um 13.30 ging es mit einem etwas klapprigen Jeep los, ich wei� nicht was der deutsche T�V zu diesem Gef�hrt gesagt h�tte.
Erster Stopp am Hafen von Mui Ne, so richtig wie ein Hafen wirkte es nicht, mehr eine gro�e Bucht mit hunderten von kleinen bunten Fischerbooten und merkw�rdige runde Dinger, die wohl auch Boote waren.
Dann ging es weiter zum Suoi Tien - Fairy Spring, Spaziergang von etwa einer Stunde durch den Bach, wo ich mir an einem Stein furchtbar den Zeh gesto�en hatte, sodass ich kaum weiterlaufen konnte.
Der Bach war flach und nicht kalt, rechts uns links gab es rote mit wei�em Sand abgesetzte D�nen zu bewundern, so als h�tte eine B�cker den Sand in Schichten dort f�r den Kuchen abgelegt.
Anschlie�end in rasanter Fahrt zu den etwa 30 km entfernten wei�en D�nen, recht gro�e wei�e Sandberge, das Ende war nicht zu sehen. Man hatte fast das Gef�hl in der W�ste zu sein, das Meer war nicht zu sehen. Auch hier hatten wie eine Stunde Zeit aber durch den Zeh war ich etwas gebremst und wir kamen nicht sehr weit
Auf der R�ckfahrt noch ein Stopp bei kleineren gelblich aussehenden D�nen (20 Min) und dann wieder zum Hafen von Mui Ne, dort mussten wir auf den Sonnenuntergang warten, eher unspektakul�r.
Abendessen bei uns im Hotelrestaurant. Irgendwie ist das thail�ndische Essen besser.
Fr�hst�ck gegen halb neun und dann zehschonendes Rumlungern am Pool. Gegen Mittag ein kleiner Spaziergang zur Stra�e, dort etwas trinken und Rambutan kaufen. Weiter rumlungern und lesen.
Um 16 Uhr kamen Barbara und Sebastian, erst was trinken in der benachbarten Luxusanlage am Strand (auch der Ananas-Shake ist in Thailand besser) und anschlie�end essen gehen, dieses mal nach links in irgendeinem Restaurant, was gut besucht war, aber auch hier das Essen ziemlich fade. Rolf probierte Krokodilcurry, ich habe gekostet und fand es nicht gut, das Fleisch sehr trocken und irgendwie kr�melig und auch der Geschmack sehr merkw�rdig.
Barbara und Sebastian wollten noch shoppen gehen, wir schlenderten langsam zum Hotel zur�ck und verbrachten den Rest des Abends auf der Terrasse.
Fr�hst�ck wieder gegen 8:30, anschlie�end die Liege belegen und lesen. Gegen 11 Uhr kamen Barbara und Sebastian um uns zu einem Strandspaziergang abzuholen, Rolf wollte aber lieber Pedik�re machen. Wir drei gingen dann den Strand entlang, viele Kite-Surfer waren unterwegs. Was die K�nner so drauf hatten, war schon beeindruckend. Aber es scheint auch schwer zu lernen zu sein. Als erstes spazieren die "Lehrlinge" mit einem ganz kleinen Schirm den Strand entlang und der Lehrer erkl�rt, wie er zu lenken ist. Der zweite Schritt ist, dass die Sch�ler einen gro�en Schirm bekommen, schon am K�rper angeseilt und wieder versuchen sie den Schirm zu lenken, als Drittes gehen sie mit dem Schirm ins Wasser und lassen sich von dem Schirm durchs Wasser ziehen mit dem Ziel auch das gezielt hinzukriegen, erst wenn sie das k�nnen, kommen die Bretter dazu.
Wir waren etwa eine Stunde unterwegs, dann war es f�r mich f�r den zweiten Sonnentag auch genug Sonne.
Also wieder auf die Liege und weiter lesen.
Gegen 13.30 hatte dann Rolf seinen Pedik�re-Termin, danach haben wir dann noch etwas rumgelungert, unsere Sachen gepackt, und uns dann irgendwann fertiggemacht und umgezogen, denn wir wollten etwas fr�her essen, da wir ja am n�chsten Tag in aller Herrgottsfr�he aufstehen wollten. Um f�nf kamen uns die beiden abholen und wir gingen in ein ganz vornehmes Resort zum Essen, wundersch�n angelegt, sehr gepflegt, aber nicht wirklich unsere Preisklasse. Das Essen war auch deutlich teurer als sonst, aber daf�r hat es mir zum ersten mal auch wirklich geschmeckt.
In einem anderen Lokal, das auch sehr h�bsch aussah wollten wir noch einen Abschiedscocktail trinken, aber wir sollten uns nach drinnen setzen, weil wir nichts essen wollten, obwohl drau�en noch ganz viele Tische frei waren, also denn eben nicht, wir gingen ein Lokal weiter, da war alles kein Problem, aber daf�r waren die Cocktails nicht besonders,
Nach den Cocktails verabschiedeten wir uns, denn die beiden wollten am n�chsten Tag nach Hause fliegen, und wir weiter nach Da Lat.
letzte Änderung: 27.11.2019 · Copyright © 2003 - 2025 by Angelika Rosenzweig