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Reisebericht Südostasien 2014

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Sonnabend 15.03.2014

Unser Hotel in Kamphaeng Phet Abfahrt um 9 Uhr, eigentlich wollten wir in Kamphaeng Phet ins Malee Resort, ganz einfach an der Autobahn oder Strasse 1 gelegen, etwas außerhalb von Kamphaeng Phet, aber wir sind sogar noch 20 km weitergefahren, haben es aber trotzdem nicht gefunden. Also wieder zurück in die Stadt ins Hotel Chakungrao Riverview , haben es auch auf Anhieb gefunden. Das Hotel ist auch angenehm und nicht teuer, aber die Stadt gefällt uns nicht, werden also morgen weiterfahren nach Sukhothai.
Kamphaeng Phet ist die Hauptstadt des Landkreises und der Provinz Kamphaeng Phet und hat etwa 30.000 Einwohner.
Kamphaeng Phet liegt etwa 360 Kilometer nordwestlich von Bangkok am Maenam Ping, einem der Zuflüsse des Maenam Chao Phraya. Die Umgebung besteht aus Wäldern und dschungelbewachsene Höhenzügen. Hier beginnen die Teakholzwälder des Nordens, die sich bis Chiang Mai und an die Grenze zu Laos hinziehen, obwohl viele Teile bereits abgeholzt worden sind.
Kamphaeng Phet ist wahrscheinlich in den 1360er Jahren als südlicher Vorposten des Königreiches von Sukhothai gegründet worden und blieb über Jahrhunderte eine wichtige Garnisonsstadt der Könige von Sukhothai und Ayutthaya. Auch hier trifft man noch auf sehenswerte Stätten aus der alten Zeit. Seit 1991 zählt die Stadtmauer und der Geschichtspark Kamphaeng Phet zum Weltkulturerbe der UNESCO. Um 15 Uhr waren wir im Hotel und haben dann ein Restaurant gesucht und auch eins gefunden, aber keiner konnte Englisch, so bestellten wir dann Huhn mit Reis, was wir auch bekamen, trockener Reis und trockenes aufgewärmtes Huhn, aber irgendwie kam dann noch ein Papayasalat, der sehr mild war aber insgesamt ganz lecker. Die Leute waren allerdings sehr nett und halfen mir bei meinen Leseversuchen, besonders das kleine Mädchen (etwa 10 Jahre), sie konnte wahrscheinlich noch nachempfinden wie schwierig das Lesen ist.

Restaurant in Kamphaeng Phet Kamphaeng Phet


Zurück ins Hotel und auf den Nachtmarkt warten. Sehr stickiger heißer Tag keine Sonne aber sehr drückend. Liegt es an der Gegend oder was?
Aufbruch zum Nachtmarkt gegen 19 Uhr. Eine ziemliche Enttäuschung, zwar viele Essensstände fast gar nichts zum dort essen nur zum Mitnehmen. Irgendwo gab es dann die klietschigen Reisnudeln mit etwas Gemüse, dort konnte man sich auch hinsetzen, aber geschmeckt hat es nicht so besonders. Ansonsten war der Nachtmarkt auch ziemlich tot, kaum Leute unterwegs, also sind wir nach dem Essen gleich wieder gegangen.
Wir gingen dann noch am Hotel vorbei um zu sehen ob irgendwo noch irgendwas los ist und fanden tatsächlich noch ein nettes Lokal, wo wir sicher besser gegessen hätten, aber nun waren wir satt und haben dort nur noch was getrunken.

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Sonntag 16.03.2014

Thailand Karte mit Sukhothai Blick vom Balkon auf Kamphaeng Phet Aufbruch nach einigermaßen gutem Frühstück um 8.30 Richtung Sukhothai, wir hatten die falsche Strasse erwischt, kam uns schon komisch vor, dass die Straßennummer 101 nicht angezeigt wurde. Nach etwa 30 km haben wir getankt und nach dem Weg gefragt und der freundliche Tankwart zeigte in die Richtung aus der wir gekommen waren. Also 30 km wieder zurück und dann haben wir in Kamphaeng Phet eigentlich auf Anhieb die richtige Strasse gefunden. Es war wenig los und so war es ein entspanntes Fahren, gegen 10 Uhr waren wir in Sukhothai und fanden auch ziemlich schnell das von Peter empfohlene Hotel 2500 Baht ist zwar nicht ganz billig, aber es ist auch eine schöne Anlage.
Um halb 12 fuhren wir nochmal los, fanden auch ein Restaurant zum Mittagessen, war auch nur eher mittelmäßig.
Den Rest des Nachmittags verbrachten wir am Pool, schwätzten mit nette Amerikanern aus Michigan und aßen dann gegen 18 Uhr im Hotel zu Abend, war aber auch eher dem europäischen Geschmack angepasst.
Den Rest des Abends verbrachten wir auf unserer schönen Terrasse.

Hotelpool in Sukhothai unser Zimmer in Sukhothai

Sukhothai (wörtlich: Morgenröte der Glückseligkeit) liegt etwa 440 Kilometer nördlich von Bangkok am Fluss Yom und inmitten eines Hügelgebiets. Die Stadt besteht aus zwei relativ getrennten Stadtteilen: Alt- und Neu-Sukhothai. Gegründet 1238 aus einer alten Khmer-Siedlung, wurde Sukhothai wenig später für 120 Jahre Hauptstadt des gleichnamigen erstmals unabhängigen Königreiches Sukhothai.
Der Stadtkern von Sukhothai wurde 1968 durch ein Großfeuer vollständig vernichtet, alle Gebäude in diesem Gebiet stammen somit aus jüngerer Zeit.
Die Ruinenstadt Geschichtspark Sukhothai (UNESCO Weltkulturerbe) ist eine wichtige Touristenattraktion. Die alte Stadt war durch Erdwälle und Wassergräben von 1,8 km x 1,4 km Ausdehnung umgeben. Bereits 1942 gab es Pläne, sie als historischen Park zu restaurieren. Die ersten Arbeiten zur Bestandsaufnahme begannen aber erst Anfang der 1950er Jahre, die ersten Restaurierungsarbeiten 1964. Das Museum wurde im Januar 1964 gegründet, wo wichtige Fundstücke ausgestellt sind. Die endgültige Restaurierung wurde 1988 abgeschlossen, als der Sukhothai Historical Park durch König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) eingeweiht wurde. Innerhalb und außerhalb der alten Stadtmauern sind heute fast 200 Tempelruinen zu sehen, die ältesten Ruinen stammen aus dem 13. Jahrhundert.

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Montag 17.03.2014

Geschichtspark Sukhothai Frühstück um 7.30 um 8.30 Aufbruch um die Tempel zu besichtigen.
Der Geschichtspark Sukhothai umfasst die Ruinen der Hauptstadt des Sukhothai-Königreiches im 13. und 14. Jahrhundert.
Die alte Stadt, von den Einheimischen auch Mueang Kao (Alte Stadt) genannt, war durch Erdwälle und Wassergräben von etwa 2 km x 1,6 km Ausdehnung umgeben. Durch die Befestigungen führten insgesamt vier Eingangstore in die Stadt. Innerhalb dieser Mauern sind die Überreste des königlichen Palastes und die von mehr als 20 Tempeln zu sehen, von denen der größte der Wat Mahathat ist. Der Geschichtspark beinhaltet zusätzlich Gebiete außerhalb der Mauern, in denen weitere Ruinen-Tempel stehen.
Innerhalb und außerhalb der alten Stadtmauern sind heute fast 200 Tempelruinen zu sehen, die ältesten stammen aus dem 13. Jahrhundert. Im restaurierten Wat Mahathat wird jedes Jahr zum Vollmond im November eine spektakuläre Feier zum Loi Krathong gefeiert.
Wir begannen mit den Tempeln innerhalb der Mauern, haben uns aber bei weitem nicht alle Tempel angesehen. Fotos haben wir nur im Wat Mahathat gemacht.

Wat Mahathat Wat Mahathat


Der königliche Palast und Wat Mahathat ("Tempel der großen Reliquie") ist der eigentliche Mittelpunkt der Anlage.
Der Wat Mahathat entstand im 13. Jahrhundert. Zunächst gab es von dem heute noch sichtbaren Zentralheiligtum nur fünf Türme auf einer quadratischen Plattform (an jeder Ecke einen sowie einen in der Mitte) errichtet.

Wat Mahathat Wat Mahathat

In der Blütezeit des Königreichs umgaben die Mauern des Wat Mahathat ein Gelände von etwa 200 Meter mal 200 Meter und schlossen zweihundert Chedis und eine Anzahl kleinere Gebäude ein.
Das Hauptgebäude ist in West-Ost-Richtung ausgerichtet; ihm ist im Osten ein kleiner Viharn vorgelagert, der früher auf einem ziemlich hohen Sockelfundament stand. Die Buddha-Statue an seiner Westseite ist original und wurde in neuerer Zeit renoviert. Dahinter liegt der etwa 40 m mal 15 m messende Bot. Die Säulen des fünfschiffigen Gebäudes stehen noch und zeigen, dass die Seitenschiffe schmaler und stufenweise niedriger waren als das Mittelschiff. Zur Westseite hin zeigt sich eine Art Apsis, die dem Vestibül der Ostseite entspricht. Aus diesem Gebäude stammt der Phra Buddha Shakjamuni, der auf Anordnung von König Phra Phutthayotfa Chulalok (Rama I.) zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Bangkok in den Wat Suthat gebracht wurde.
In der Mittelachse des Bot und des Viharn befindet sich ein Chedi, der eine heilige Reliquie enthielt. Er wurde später umgebaut und vergrößert und dürfte sein Aussehen seither nicht wesentlich verändert haben. Der Chedi ruht auf einer Terrasse mit quadratischem Grundriss, deren Mauerung mit Reliefs geschmückt sind.
Im Süden des Tempelbereiches liegt die Ruine einer großen Stupa mit einem angeschlossenen Viharn. Hier finden sich die meisten übrig gebliebenen Chedis, die aus sehr unterschiedlichen Stilepochen Siams und Thailands stammen.
Im Wat Mahathat stehen noch eine Reihe originaler Buddha-Statuen aus der Zeit des alten Königreichs Sukhothai.

Wat Si Chum Wat Si Chum

Als nächstes nahmen wir uns die Tempel außerhalb der Mauern im Norden vor. Wat Si Chum ist das wichtigste Monument nordwestlich der Stadt. Der massige Mondop in der Mitte der Anlage wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts erbaut. In ihm befindet sich eine riesige sitzende Buddha-Statue, die etwa 11 Meter breit und 15 Meter hoch ist. Der Mondop hat einen quadratischen Grundriss von 32 Meter Seitenlänge. Er ist 15 Meter hoch und seine Wände sind 3 Meter dick. In der südlichen Wand gibt es einen Zugang zu einer schmalen Treppe, über die man auf das Dach gelangen kann. Ursprünglich hat der Mondop wahrscheinlich ein hölzernes Pult- oder Satteldach besessen.
Östlich vor dem Mondop ist die Ruine einer Versammlungshalle (Wiharn) zu sehen mit Säulenfragmenten und drei Podesten, auf denen ursprünglich Buddha-Statuen standen. Nördlich des Mondop befinden sich die Ruinen einer weiteren kleinen Versammlungshalle und ein weiterer, kleinerer Mondop mit einer Buddha-Statue. Die gesamte Anlage ist von einem Wassergraben umgeben.

Wat Phra Phai Luang Wat Phra Phai Luang

Wat Phra Phai Luang liegt etwa 1 km nördlich der Stadtmauern und ist von einem quadratischen Wassergraben umgeben. Wat Phra Phai Luang wurde wahrscheinlich bereits zur Zeit des Khmer-Königs Jayavarman VII., der von 1181 bis etwa 1219 König des Khmer-Reiches von Angkor war, gegründet. Er bestand zunächst nur aus drei Sandstein-Prangs, die mit Stuck verziert waren, und die das Zentrum der damaligen Stadt bildeten. Später, als die Thais die Oberherrschaft über die Gegend gewannen, bauten sie ihn zu einem Theravada-Tempel um. Während der Sukhothai-Periode wurden dann Versammlungs- und Ordinations-Hallen in Sukhothai-typischem Stil ergänzt. Im Osten der Anlage befindet sich eine große, ruhende Buddha-Statue auf einer Ziegel-Plattform mit vier quadratischen Säulen.
Westlich daran anschließend befindet sich ein großer Ziegel-Mondop mit vier monumantalen Buddha-Statuen an den Außenseiten. Die runden Säulen, die rund um das Bauwerk stehen, stützten wohl einmal ein hölzernes Dach. Der Mondop wurde während der Sukhothai-Periode, im späten 14. oder Anfang des 15. Jahrhunderts errichtet, spätere Restaurationen sind aber ebenfalls sichtbar.
Hinter dem Mondop stehen die Überreste eines großen Ziegel-Chedis mit quadratischer Grundfläche. Rund um den Sockel befinden sich Nischen, in denen einst Buddhafiguren saßen, die aber fast alle in den 1950er und 1960er Jahren gestohlen wurden.
Das Zentrum der Tempelanlage bilden die drei Prangs im Baustil der Khmer. Archäologen vermuten, dass sie ursprünglich auf einem gemeinsamen Sockel standen, der aber heute etwa einen Meter im Untergrund liegt. Alle drei Prangs waren nach Osten offen, mit von Säulen flankierten Türen, die ein reich verziertes Tympanon tragen. Die Türen an den anderen drei Seiten waren so genannte "falsche Türen". Nur der nördlichste der Prangs befindet sich heute in einem guten Zustand, die beiden anderen sind fast vollständig verfallen.
Das gesamte Gelände ist von einem zweifachen Wassergraben umgeben. Der äußere hat eine Seitenlänge von 600 Metern, er wird vom Lam-Pan-Fluss gespeist. Im Nordwesten zwischen den beiden Gräben liegen die Überreste einer Versammlungshalle sowie einer kleinen Ordinationshalle (Ubosot) mit acht Grenzsteinen (Bai Sema). Letztere wurde ebenfalls erst gegen Ende des 14. Jahrhunderts hinzugefügt.
Die Tempel im Osten außerhalb der Mauern fanden wir nicht so beeindruckend, deshalb gibt es auch kein Foto davon, als letztes schauten wir uns noch zwei Tempel im südlichen Außenbereich an.

Wat Chetuphon Wat Chetuphon

Wat Chetuphon - von einer Ziegelstein-Mauer umgeben steht in der Mitte ein Mondop mit Stuck-Figuren des Buddha in verschiedenen Haltungen an den vier Seitenmauern. Der Wat Chetuphon liegt etwa zwei Kilometer südlich des südlichen Stadtwalls.
Der Wat Chetuphon wurde in der Zeit des Königreiches Sukhothai errichtet. Da er in einer datierbaren Steininschrift erwähnt wird, muss er vor 1412 erbaut worden sein. Der Tempel wurde zwischen 1970 und 1972 vom Fine Arts Department restauriert.
Ein Wassergraben und eine Ziegelstein-Mauer umgeben diesen Tempel. Im Zentrum steht ein großer Ziegel-Mondop, an dessen vier Außenseiten sich jeweils eine Stuck-Buddhaskulptur mit unterschiedlichen Haltungen befindet. Die östliche Figur stellt einen schreitenden Buddha dar, die nördliche einen sitzenden, die westliche einen stehenden und die südliche einen liegenden Buddha. Das Besondere an diesem Tempel ist die Verwendung von Schiefer bei den Galerien um den Mondop und den Tür-Rahmen. Dem Mondop vorgelagert ist eine Versammlungshalle (Wihan), von der heute nur noch die Grundmauern und einige Säulenfragmente zu sehen sind.

Wat Chedi Si Hong Wat Chedi Si Hong

Der Wat Chedi Si Hong liegt schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite von Wat Chetuphon.
Der Wat Chedi Si Hong wurde wahrscheinlich gegen Ende des 14. Jahrhunderts erbaut. Ein großer, glockenförmiger Chedi im "Sri-Lanka-Stil" steht auf einem hohen, quadratischen Sockel von acht Metern Seitenlänge. Rund um den Sockel sind die Überreste einzigartiger Stuck-Reliefs zu sehen. Die Versammlungshalle in der Größe 19 × 25 Meter hat runde Laterit-Säulen und eine kleine Vorhalle im Osten. Die Beine einer großen sitzenden Buddha-Statue sind vor der westlichen Ziegel-Mauer zu sehen.
Gegen 13 Uhr hatten wir genug Tempel und fuhren nach Neu Sukhothai um einen Tipp aus dem Loose für ein Restaurant wahrzunehmen. Meine Tom Yam Mhu war zwar sehr scharf aber auch sehr lecker, Rolf hatte es wohl mit dem Huhn mit Chili nicht so gut getroffen, war wohl zu scharf. Gegen halb 3 waren wir wieder im Hotel enterten zwei Pool Liegen. Ab 17 Uhr wurde es dann sehr voll, eine englischsprachige Reisegruppe und eine mit Holländern kamen noch dazu zu und im Pool gab es fast nur noch Stehplätz.
Um 19 Uhr aßen wir im Hotel zu Abend, sehr dem Touristengeschmack angepasster Papayasalat und Pad Thai. War zwar nicht eklig, hat aber eigentlich nach nichts geschmeckt.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig