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Reisebericht Südostasien 2014

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Dienstag 18.03.2014

Thailand Karte mit Chiang Mai Villa Oranje in Chiang Mai Abfahrt um 9 Uhr, Ankunft in Chiang Mai 14.30, 5 Stunden für knapp 350 km!
Am Anfang in Sukhothai etwas Zeit verloren, weil wir erst die falsche Strasse erwischt haben. Die Fahrt war streckenweise etwas nervenaufreibend, sehr enge und kurvenreiche Autobahn für die letzten 100 km, aber dafür haben wir das Hotel auf Anhieb gefunden, auch Dank des 10 Jahre alten aber dafür sehr guten Stadtplans. Sehr schönes Zimmer, sehr sauber, es gibt nichts zu bemängeln, nur die Handtücher sind weichgespült.
Erst mal alles auspacken und auf dem Bett ausbreiten, weil wirklich alles feucht war, die Berge von Schmutzwäsche sortiert und dann losgegangen um etwas zu essen, hatten aber wohl das schlechteste Restaurant der Stadt gefunden. Als ich dann zwei lange schwarze Haare im Essen hatte, war ich satt, aber es hat sowieso nicht geschmeckt. Vor dem Essen noch einen kurzen Abstecher in die Strasse, wo wir vor 10 Jahren gewohnt haben, hatte aber bis auf das Hotel selbst keinen Wiedererkennungswert. Gegen 19.30 wieder im Hotel, duschen und rumsitzen auf dem Balkon.
unterwegs in Chiang Mai Chiang Mai ist die Hauptstadt des Landkreises der Provinz Chiang Mai. Mit ihren ca. 140.000 Einwohnern die größte und kulturell wichtigste Stadt im Norden von Thailand. Chiang Mai liegt in einem windgeschützten Flusstal des Maenam Ping, zu Füßen des Berges Doi Pui (1685 m über Meereshöhe).
Die Provinzhauptstadt ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Nordens. Die früher sehr beschauliche Stadt ist heute eher westlich hektisch, viele alte Teakholzhäuser wurden durch Betonbauten ersetzt.
Chiang Mai hat insgesamt ungefähr 200 buddhistische Tempel, viele davon liegen in der Altstadt. Diese von der antiken, teilweise noch erhaltenen Stadtmauer mit einem Wassergraben umschlossen, der auf zahlreichen Brücken überquert werden kann. Das Zentrum der modernen Stadt hingegen liegt östlich außerhalb der ehemaligen Stadtmauern zum Ufer des Maenam Ping hin. Chiang Mai ist das Zentrum des thailändischen Kunsthandwerks. Insbesondere die Holzverarbeitung, die Textilherstellung und die Bearbeitung von Jadeschmuck sind wichtige Zweige der Wirtschaft. Auch ist natürlich der Tourismus eine wichtige Erwerbsquelle vieler Menschen.
Chiang Mai wurde 1296 durch Mangrai gegründet als Hauptstadt seines Königreiches Lan Na ("Land der Millionen Reisfelder"). Nach der Unterwerfung des Mon-Reiches Haripunchai wurde Chiang Mai Hauptstadt von Lan Na. 1556 konnten die Burmesen Lan Na zu ihrem Vasallen machen und erst 1775 kam Chiang Mai unter General Taksin zu Thailand, behielt jedoch bis 1932 einen quasi autonomen Status.

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Mittwoch 19.03.2014

Nach schlechter Nacht wegen zu dickem Kopfstein (manche nennen es auch Kopfkissen), sind wir schon sehr früh wach gewesen und dadurch um 7.30 beim Frühstück. Staubiges Schinken/Käse Sandwich, aber mit viel Ketchup ging es.
Dann wollten wir in das vom Hotel empfohlene Reisebüro, Thailand Treks, das hatte aber heute geschlossen. Dann wollte Rolf zum Frisör und ich zur Pediküre und Maniküre, hatten aber alle noch geschlossen. Inzwischen waren wir ganz in der Nähe von Wat Chedi Luang, also dort nochmal reingeschaut, keine Ahnung ob sich was verändert hat, das werden die Fotos zeigen.

Wat Chedi Luang Wat Chedi Luang


Der Wat Chedi Luang (etwa Tempel der königlichen Stupa) ist ein buddhistischer königlicher Tempel und liegt im Zentrum von Chiang Mai. Ursprünglich standen hier drei Tempel: der Wat Chedi Luang, der Wat Ho Tham und der Wat Sukmin.
Der Bau wurde im 14. Jahrhundert begonnen, nach zehn Jahren Bautätigkeit blieben die Gebäude jedoch unvollendet. Erst als der König starb, führte seine Witwe den Bau fort. Wahrscheinlich aufgrund von Statikproblemen wurde die Anlage erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts vollendet. Das Bauwerk war seinerzeit 82 Meter hoch und hatte einen Durchmesser an der Basis von 54 Metern, somit war es seinerzeit das höchste Gebäude von Lan Na.
1468 wurde der Smaragd-Buddha in der nach Osten gerichteten Nische aufgestellt. Nach einem Erdbeben im Jahr 1545 brach die Struktur der obersten 30 Meter zusammen. Kurz darauf, 1551, brachte man den Smaragd-Buddha nach Luang Prabang. In den frühen 1990er Jahren wurde der Chedi mit Hilfe der UNESCO und der Regierung von Japan rekonstruiert. Das Ergebnis war etwas umstritten, da die neuen Elemente in zentralem Thai-Stil gehalten sind und nicht im typischen Lanna-Stil. Zur 600-Jahresfeier des Chedi im Jahr 1995 wurde eine Kopie des Smaragd-Buddha aus schwarzer Jade in der östlichen Nische aufgestellt. Diese Ikone wird offiziell Phra Phut Chaloem Sirirat, von den Einheimischen aber kurz Phra Yok genannt.

Wat Chedi Luang Wat Chedi Luang

Der Viharn Luang wurde 1412 von Tiloka-Chuda, der Mutter des Königs Sam Fang Kaen erbaut. Im Jahr 1577 wurde er durch einen 18 × 38 Quadratmeter großen Neubau ersetzt. Da dieser Bau aus Holz gebaut war, wurde er 1889 so reparaturbedürftig, dass er abgerissen und neu aufgebaut worden ist. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1928.
Die Haupt-Buddhastatue im Viharn Luang wurde zur gleichen Zeit gegossen, ebenso wie die beiden Statuen der Jünger des Buddha, die den Buddha flankieren. Die Statue des Buddha ist 8,23 Meter hoch, die seiner Jünger 4,43 und 4,19 Meter. Nördlich und südlich des Viharn Luang steht jeweils eine etwa 13,4 Meter hohe Chedi. Sie sollen ebenso alt wie der Tempel sein. Im Jahr 1993 wurden sie mit privaten Mitteln restauriert.
Westlich gegenüber der Chedi Luang steht ein weiterer Viharn mit einem liegenden Buddha, der aus mit Zement verkleideten Ziegelsteinen angeblich bereits zur Gründung des Tempels hergestellt wurde. Die Statue ist 8,70 Meter lang und 1,93 Meter hoch. Der offene Viharn wurde erst in neuerer Zeit erbaut. Auf dem Gelände des Wat Chedi Luang befindet sich auch die Stadtsäule (Lak Mueang) von Chiang Mai, Sao Inthakin genannt.
Erst in neuerer Zeit wurde ein kleiner Viharn im traditionellen Lanna-Stil südwestlich der Chedi Luang erbaut, der gänzlich dem Angedenken an Phra Ajahn Mun Bhuridatta gewidmet ist, der hier Anfang der 1920er Jahre als Abt gelebt hat.

Wat Phra That Doi Suthep Wat Phra That Doi Suthep

Wir schlenderten zurück zum Hotel und beschlossen nochmal den Doi Suthep zu besuchen, aber die Mittagshitze wollten wir vermeiden, so fuhren wir zunächst ins Airport Shopping Center, denn dort sollte ein guter Buchladen sein, wir haben aber nur eine kleine Filiale von Asia Books gefunden und die hatten das Kinder-Thai-Lernbuch, was ich haben will nicht.
Im Untergeschoß war, wie so oft in Asien die Fressmeile, an vielen Ständen konnte man sich was zu essen aussuchen, dann sich irgendwo hinsetzen und essen. Wir wählten einen Stand, wo auch auf Englisch beschrieben stand, was es gibt, das ganze Vergnügen kostet dann 89 Baht, keine zwei Euro für beide und war auch noch lecker.
Dann fuhren wir noch zum Flughafen um zu sehen, wo das Auto abzugeben ist, was sich auch als sehr einfach herausstellte und dann ging es in Richtung Doi Suthep. Wir fuhren 13 km bergauf, so weit von der Stadt weg hatte ich es gar nicht in Erinnerung. Dieses Mal nahmen wir aber dir Drahtseilbahn, die nach oben führt und ersparten uns die 200 Stufen.
Oben war es reichlich voll, aber der Tempel glitzerte wunderschön im Nachmittagslicht.

Wat Phra That Doi Suthep Wat Phra That Doi Suthep

Wat Phra That Doi Suthep (vollständiger Name: Wat Phra That Doi Suthep Ratcha Woraviharn) ist ein buddhistischer Tempel und das Wahrzeichen Chiang Mais. Besonders bekannt ist der vergoldete Chedi, der eine Reliquie des Buddha enthalten soll.
Um die Gründung des Wat Doi Suthep ranken sich Legenden. Eine besagt, dass im Jahr 1371 der Mönch Sumana aus Sukhothai eine Reliquie des Buddha mitbrachte, die im Wat Suan Dok in der dortigen Chedi verwahrt werden sollte. Jedoch teilte sich plötzlich die Reliquie. Es erschien nicht verheißungsvoll, nun beide Teile dort aufzubewahren. Also befestigte man den zweiten Teil auf dem Rücken eines Weißen Elefanten, der danach frei gelassen wurde. Der Elefant steuerte direkt den Berg Doi Suthep an, und nach einer dreitägigen Wanderung, auf der er dreimal Rast machte, gelangte er an einen Felsvorsprung, unter dem der Einsiedler Wasuthep lebte. Dort trompetete der Elefant dreimal, kniete nieder und verendete. So gab es keinen Zweifel, dass hier der Platz sei, einen Tempel zu bauen, um die Reliquie zu verwahren.

Wat Phra That Doi Suthep Wat Phra That Doi Suthep

Zuerst wurde eine 7 Meter hohe Chedi erbaut, in dessen Innern die Reliquie platziert wurde. Im Jahr 1525 wurde er auf eine Höhe von 16 Metern vergrößert und erhielt seine heutige Form mit einem Durchmesser am Sockel von 12 Metern. Eine Straße wurde erst 1935 zum Tempel gebaut.
NagaTreppe - Vom modernen Parkplatz am Fuße des Tempels gelangt man in den Tempelbezirk über eine Treppe mit 200 Stufen, deren Geländer von den Körpern zweier riesiger Nagas gebildet wird. Treppen dieser Art sind in Lanna-Tempeln häufig zu sehen. Diese Treppe wurde im 16. Jahrhundert von einem gewissen "Phra Mekuti" erbaut. Glockenturm (Hor Rakhang) - eigentlich ein Gong-Turm, ein Gong von etwa 2 Metern Durchmesser hängt hier in einem runden Gebäude aus grauem Marmor.
Wandelgang (Phra Rabieng) - Das eigentliche Heiligtum des Tempels wird von einer nach innen offenen Galerie umgeben, die 1806 in der Regierungszeit von König Chao Kawila erbaut wurde. An den vier Seiten wird die Galerie durch vier Gebäude unterbrochen, zwei Viharns und zwei kleineren Kapellen.
Nach unserem Rundgang fuhren wir wieder mit der Drahtseilbahn hinunter.
Auf dem Rückweg hielten wir bei einem Frisör an, der inzwischen auch geöffnet hatte und ich wollte Maniküre und Pediküre bei uns in der Strasse versuchen. Ich ging also in dem Laden fragen, der alle möglichen Massagen anbietet und auch Pediküre und Maniküre, jedenfalls auf dem Schild vor der Tür. Drinnen wurden gerade einem Hund die Haare geschnitten und ein gelangweiltes Mädel antwortet auf meine Nachfrage mit einem "no have", also denn nicht, aber in Gesellschaft mit einem Hund hätte ich es auch doof gefunden und besonders gepflegt wirkte der Laden auch nicht. Also zurück ins Hotel und Hände und Füße eben selber gemacht.
Gegen 19.30 Aufbruch zum Abendessen. Sehr lecker in dem kleinen Restaurant "Kuk Cheng", Thai und chinesische Küche direkt beim Hotel um die Ecke sehr lecker und gut besucht von Einheimischen, die extra mit dem Auto angefahren kommen.

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Donnerstag 20.03.2014

Abfahrt gegen 9 Uhr, wieder mal zum Reisebüro, dieses Mal gab es einen nicht funktionierenden Computer, wir sollten am Nachmittag wieder kommen.
Fahrt über Mae Rim ins Mae Sa Valley. Der Bezirk Mae Rim befindet sich etwa 16km nördlich von Chiang Mai Stadt und hat eine Fläche von 455 Quadratkilometer. Die wichtigsten Flüsse in diesem Bezirk sind der Ping Fluss, der Rim Fluss und der Sa Fluss. Dort haben wir den Queen Sirikit Botanical Garden besucht, mittelmäßig gepflegte Gewächshäuser, hier allerdings mit offenen Türen und Löchern m Dach. Schön waren die Orchideenhalle und der Tropische Regenwald.

Queen Sirikit Botanical Garden Queen Sirikit Botanical Garden


Der Queen Sirikit Botanical Garden umfasst eine gebirgige Gegend von 560 Hektar. Der internationale botanische Garten wurde im Jahr 1992 gegründet um Königin Sirikit zu ehren. Er bietet eine schöne Sammlung von thailändischen und ausländischen Pflanzen. Besucher können im Garten herumfahren. Zu sehen sind das Tourist Informationszentrum, das Thai Orchideen Zentrum sowie das Kräuter-Museum und Forschungszentrum.
Um den seit dem Rodungsverbot 1989 arbeitslosen Elefanten neue, auch wirtschaftlich haltbare Einsatzbereiche zu verschaffen, entstanden verschiedene Arten von Camps für Touristen, in denen die Tiere etwa zum Elefantenreiten oder zum Trekking auf Elefanten eingesetzt werden, wobei es teils um neue Einnahmequellen, teils um das Wohl der nicht mehr gebrauchten Elefanten geht. Die meisten der so neu bestimmten früheren Arbeitselefanten werden in rund 20 größeren Elefantencamps eingesetzt.

Mae Sa Elephant Camp Mae Sa Elephant Camp


Um 12 Uhr weiter zum Mae Sa Elephant Camp. Es wurde 1976 von Choochart Kalmapijit gegründet. Neben dem touristischen Programm, das wie anderswo aus Elefantenshow, Elefantenmalen (darin gibt es sogar einen Weltrekord mit dem größten von einer Elefantengruppe gemalten Bild) und Reiten bzw. Trekking besteht, ist dort auch die Zucht vorgesehen. Die um die siebzig Elefanten werden auf der Homepage vorgestellt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden 85 Elefanten gezählt, womit das Maesa Camp zu den größten Thailands zählt. 90 Mahouts aus der Umgebung und vom Volk der Karen waren dort im Einsatz, außerdem ein Tierarzt vor Ort.

Mae Sa Elephant Camp Mae Sa Elephant Camp

Die Show war ähnlich wie vor 10 Jahren nur die Dartpfeile waren neu, eine Touristin musste gegen einen Elefanten antreten. Geritten sind wir allerdings wieder nicht-. Die Show sollte um 13.30 anfangen, ging aber erst ¼ Stunde später los und dauerte etwa eine Stunde.
Danach fuhren wir zurück nach Chiang Mai, dort waren wir gegen 16 Uhr wieder im Reisebüro und wollten unsere Flüge buchen, ging aber nicht, weil wir unsere Pässe nicht dabei hatten, also zum Hotel, diese holen und dann ging's.
Reiseplan geändert Flug Ranong schon am 23. Es dauerte alles ziemlich lange, die Reisbürofrau war irgendwie nicht so richtig kompetent, aber gegen 17.30 hatten wir unsere Tickets. Auf dem Rückweg waren wir essen beim unserem Thai-Chinesen.
Im Hotel waren wir dann gegen 19 Uhr und hatten für etwa eine Stunde wieder diese merkwürdige Fliegenplage, tausende von sehr durchscheinenden Fliegen schwirrten herum. Irgendwann verlieren sie dann ihre Flügel und sterben oder verschwinden und nach einer halben Stunde ist der Spuk vorbei.

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Freitag 21.03.2014

Aufbruch Richtung Chiang Rai um 9.00Uhr, Ankunft am Rong Khun Tempel gegen 12 Uhr.

Wat Rong Khun Wat Rong Khun

Wat Rong Khun ist eine buddhistisch-hinduistische Tempelanlage in der Provinz Chiang Rai. Er liegt in der Nähe der Schnellstraße 1 zwischen den kleinen Orten Bua Sali und Pa O Don Chai. Der Bau begann 1997 und ist (2014) noch nicht fertig gestellt. Die Konzeption des Tempels geht auf den thailändischen Architekten Chalermchai Kositpipat zurück. Durch die weiße Farbe der Mauern und vieler Fenster wirkt der Tempel ungewöhnlich. Weiß ist eine traditionelle Farbe der Trauer in Thailand, hier aber wird sie als Buddhas Reinheit interpretiert und im Glas als Buddhas Weisheit, die hell "über der Erde und dem Universum scheint".
Die Brücke symbolisiert den Übergang vom Zyklus der Wiedergeburt zum Raum Buddhas. Der kleine Halbkreis davor steht für die Welt des Menschen. Der große Kreis mit Fangzähnen steht für den Mund des Mara (Buddhismus), die Herausforderungen des Lebens auf der Erde.
Die Malereien im Innen des Ubosots, der Versammlungshalle der Mönche, sind in goldenem Ton gehalten. Die Wände, der Fußboden und die Decke zeigen Anspielungen auf die Versuchungen, die vor dem die Welt überwindenden Zustand stehen. Auf dem Dach sind vier Kreaturen zu sehen, die die Elemente Erde (Elefant), Wind (Schwan), Wasser (Naga) und Feuer (Löwe) repräsentieren.
Seit 1996 arbeitete Chalermchai freiwillig kostenlos an der Schaffung des Tempels; er sah es als Opfer an Buddha. Später änderte er seine Pläne, als er sah, dass Wat Rong Khun eine wichtige Rolle spielen könne, um sowohl Einheimische als auch Touristen anzuziehen.

Wat Rong Khun Toilettenhäuschen im Wat Rong Khun

Wir liefen etwas in der Tempelanlage herum, schauten uns auch noch das Museum mit den zum Teil sehr skurrilen Bildern des Künstlers und Tempelerbauers an, aßen noch eine leckere und preiswerte Nudelsuppe und fuhren gegen 13.45 wieder ab, wieder in Chiang Mai um 16.30 Uhr.
Alles in allem hatte sich die weite Fahr zu dem Tempel eigentlich nicht gelohnt.
Gegen 18 Uhr Aufbruch zum Nachtmarkt, bis zum Chiang Mai Gate sind wir gelaufen, dann mit einem Songthaeo bis zum Mercure Hotel gefahren. Wir liefen über eine Stunde herum, landeten auch in Nebenstrassen, wo überhaupt nichts los war, kamen irgendwann wieder zu der Ecke, wo wir ausgestiegen waren, guckten um die andere Ecke, wo wir nicht hingelaufen waren und sieh da, dort war das Restaurant German Hofbräuhaus mit thailändischen Kellnerinnen im Dirndl, etwas gewöhnungsbedürftig. Sehr teures Abendessen fast 2000 Baht war aber lecker. Rückfahrt zum Hotel im Tuk Tuk, doppelt so teuer wie das Songthaeo

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Sonnabend 22.03.2014

Aufbruch gegen 10 Uhr, wir wollten zum Minigolfplatz "Hansa", auf unserer Straßenkarte waren die Strassen auf den wir fahren wollten überhaupt nicht drauf, im Loose waren zwar Strassen, aber irgendwie nicht so genau. Wir hatten zwei Weggabelungen zu bewältigen, wobei an den Gabelungen überhaupt nicht das dranstand was wir wollten eigentlich stand da gar nichts, so wussten wir nicht mal ob es die richtige Gabelung war.
So ging es uns zwei mal, wir entschieden uns spontan und siehe da plötzlich waren wir am Minigolfplatz. Scheint fest in deutscher Hand zu sein, die Bedienung sprach fließend Deutsch und eine deutsche Gruppe saß auch dort rum.

Hansa Minigolf Hansa Minigolf

Wir spielten erst mal unsere Runde, was wegen der Wärme recht schweißtreibend war, außerdem waren alle Bahnen natürlich in der prallen Sonne. Aber wir haben durchgehalten und uns anschließend einen Eiscafe gegönnt.
"Umgeben von grüner Naturidylle liegt der Hansa Minigolf of World Wonders in der Ortschaft San Sai bei Chiang Mai. Die Anlage wurde im Dezember 2010 eröffnet. Die 18-Loch große Minigolfanlage gilt als die schönste Thailands - und dies nicht zu Unrecht. Die Anlage entführt Sie auf eine Weltreise zu den Wundern dieser Welt. Die Anlage wurde auf einer Fläche von 3200 m2 erbaut und bietet sich somit neben dem Minigolf auch als "Erholungsinsel" an.
Den Besuchern bietet die Hansa Minigolfanlage neben dem Minigolfspiel auch ein Clubhaus mit Kleinigkeiten und Salate an." (Zitat aus www.hansa-minigolf.com/de/)
Wir erfuhren dann auch, dass sich die deutschen Rentner, die in Chiang Mai leben sich jeden zweiten Sonnabend dort treffen.

Nachtmarkt in unserer Strasse Nachtmarkt in unserer Strasse

Wir fuhren dann gegen 13 Uhr zurück, fanden den Tesco Lotos, (Badehose und kurze Hose für Rolf)
Gegen 15 Uhr kamen wir wieder in unsere Straße, fürchterlicher Stau und hektische Aktivitäten eine Stunde später durften keine Autos mehr fahren und ein richtig großer Nachtmarkt wurde aufgebaut. Inzwischen hatte wohl auch Gon im Hotel angerufen und ihre Telefonnummer hinterlassen. Ich rief dann zurück sie sind heute erst spät angekommen und wohnen etwas außerhalb, also werden wir uns wohl nicht mehr treffen, da wir ja morgen abfliegen.
Wir waren dann um 18.30 in unserem Stammlokal essen (Kuk Cheng), es war wieder sehr lecker. Wir sind mit jungen Finnen in Quatschen gekommen und dann noch ein bisschen über den Nachtmarkt geschlendert. Als es anfing zu regnen, flüchteten wir ins Hotel, als es wieder aufhörte hatten wir keine Lust mehr, noch mal loszugehen und sehr bald löste sich der Nachtmarkt auch wieder auf und wurde abgebaut.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig