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Reisebericht Südostasien 2014

Flagge Vietnam

Montag, 03.03.2014

Vietnam Karte mit Hoi An Plakat in Da Lat Um kurz vor 8 Uhr frühstücken, dann den Rest einpacken, gegen 9 Uhr ein kleiner Spaziergang, dem Schild "Le Petit Paris 400m" folgend, in der Hoffnung, das sei ein Cafe, aber da war dann nur wieder ein Funkturm der Post, der auch wie der Funkturm aussah oder aber eben wie der Eiffelturm, Paris eben. Dann waren da nur noch irgendwelche Verwaltungsgebäude, die nach Militär aussahen, aber kein Cafe, keine Restaurant, nicht mal irgendein Laden, auch Leute oder Autos gab es so gut wie gar nicht. Also zurück zum Hotel. Dort lesen und auf unsere Abfahrt warten, der freundliche Mensch vom benachbarten Easyrider Travel besorgte uns ein Taxi und wir fuhren um 12.30 Uhr los. Die Fahrt zum Flughafen dauerte etwa eine Stunde, und dort war auch kaum jemand. An der Anzeigetafel stand unser Flug mit Abflug 15.25 dran und das Mädel von Vietnam Airlines meine in einer halben Stunde könnten wir einchecken. Also aßen wir im Restaurant erst mal eine recht leckere Instant-Nudelsuppe und so langsam tauchten dann doch noch andere Passagiere auf. Flughafen in Da Lat
Wir gingen nochmal nachschauen, ob wir nun einchecken konnten, inzwischen war unser Flug auf 22.05 verschoben. An der Vietnam Airlines Information hatte sich inzwischen eine kleine Menschenansammlung gebildet und nach einigem Hin und Her hieß es dann, wir müssten erst nach Hanoi fliegen und von dort nach Da Nang. Unsere Tickets wurden überprüft wir bekamen neue und konnten damit für den Hanoi Flug um 15.40 einchecken. Dort bekamen wir aber nur die Bordkarten bis Hanoi, wir sollten dort dann noch mal durch den Check-in, das Gepäck sollte jedoch direkt bis Da Nang durchgehen. Der Flug war dann pünktlich und wir kamen 11/2 Stunden später in Hanoi an. Nach mehrmaligem Nachfragen fanden wir dann auch den richtigen Schalter am anderen Ende des Flughafens um dann wieder dorthin zurückzukehren, wo wir hergekommen waren. Der Flug startete um 18.50 und eine Stunde später landeten wir in Da Nang. Bis wir endlich draußen waren, war es kurz vor 8. Eine freundliche junge Vietnamesin verhandelte für uns den Preis mit dem Taxifahrer und zu uns gesellte sich noch eine junge Holländerin namens Alicia, die Fahrt nach Hoi An dauerte etwa eine Stunde. Mit Hilfe des Loose hatten wir und das Hotel "Longlife" ausgeguckt, das Zimmer gefiel uns und wir nahmen es.
Wir wollten dann noch irgendwo etwas trinken und gelangten nach einem ungemütlichen Fehlversuch mit warmem Bier im Restaurant Voulez Vous, tranken dort noch ein Bier und einen vietnamesischen Whiskey.
Gegen Mitternacht waren wir wieder im Hotel.
Hoi An (zu dt. etwa "ruhige Gemeinschaft" oder "friedvoller Versammlungsort") ist eine Küstenstadt am Südchinesischen Meer in Zentralvietnam (Annam). Sie liegt 30 km südlich von Da Nang und hat etwa 75.000 Einwohner.
Hoi An war einmal der größte Hafen in Südostasien. Der Name Hoi An erschien erstmals 1630 auf einer Karte.
Die Stadt wurde im 4. Jahrhundert von den Cham gegründet. Mit deren Rückzug verlor sie erstmals an Bedeutung. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde der Hafen nach außen geöffnet. Es siedelten sich zahlreiche Händler-Familien aus China und Japan an, deren Länder sich Ende des 15. Jahrhunderts offiziell abgeschottet hatten, und ihre Waren in ausländischen Häfen umschlagen ließen. Durch die Nähe zu China eignete sich Hoi An für japanische Schiffe, die den Hafen bei Nordost-Monsun in 40 Tagen erreichen konnten. Zu dieser Zeit war die Stadt zweigeteilt, jenseits der japanischen Brücke wohnten die japanischen Familien.

Hotel Longlife in Hoi An Strasseneindruck in Hoi An

In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die ersten europäische Handelsniederlassungen in Hoi An gegründet: 1613 die English East India Company, 1636 die holländische Vereenigde Oostindische Compagnie und 1644 die französische Compagnie des Indes Orientales. Der geschäftliche Erfolg der Gesellschaften war allerdings gering, so dass sie sich bald zurückzogen. Als 1644 die Ming-Dynastie in China gestürzt wurde, flohen viele Chinesen nach Südostasien und kamen Hoi An.
Da der Hafen immer mehr versandete, mussten die immer größeren Handelsschiffe in den Hafen von Da Nang ausweichen. So verlor Hoi An im 18. Jahrhundert immer mehr an Bedeutung. 1888 erklärte die Französische Kolonialmacht Da Nang zur Hauptstadt von Annam und auch die Eisenbahn wurde 1930 an Hoi An vorbei gebaut.
Durch diesen Niedergang blieb in Hoi An das historische Stadtbild weitgehendst erhalten. Außerdem blieb die Altstadt als Einzige vom Vietnamkrieg verschont. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt,

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Dienstag 04.03.2014

Frühstück um 8 Uhr (etwas dürftig) und anschließend Gang in Richtung Stadtmitte. Im Hotel irgendwas mit Thien fragten wir nach einem Zimmer, weil es schöne Balkons hatte und der Balkon in unserem Hotel sehr winzig war. Wir sollten um 11 Uhr nochmal wieder kommen. Also gingen wir weiter in Richtung Zentrum, viele nette kleine Häuser, die alle sehr chinesisch anmuteten, da es noch recht früh war, war noch nicht so viel los.

Strasseneindruck in Hoi An Strasseneindruck in Hoi An

Wir kamen auch zur Markthalle, da herrschte jedoch schon reger Betrieb, wir schlenderten durch die Strassen, fanden einen Laden, der Postkarten und Briefmarken hatten und kauften zwei Karten. In einer kleinen Reiseagentur kauften wir dann noch einen brauchbaren Stadtplan, suchten uns ein Cafe und schrieben die beiden Karten an Waltraud und Brigitte und brachten sie auch gleich zur Post.
Inzwischen war es fast 11 Uhr und so gingen wir zurück und schauten uns in dem anderen Hotel die Zimmer an. Der Balkon ging nach hinten auf eine Baustelle und die Zimmer waren auch nicht besonders, also beschlossen wir in unserem Hotel Long Life zu bleiben und gingen dorthin, um auszupacken. Wir bekamen dann auch noch einen zweiten Stuhl für unseren Balkon.

Quang Trieu Versammlungshalle in Hoi An Quang Trieu Versammlungshalle in Hoi An

Kurz vor 13 Uhr brachen wir wieder auf und wollten zur japanischen Brücke. Wir fanden diese auch und auch ein Ticket Office für die Sehenswürdigkeiten. Wir überquerten die Brücke und schauten uns als erstes die chinesische Quang Trieu Versammlungshalle an.
Die chinesischen Einwanderer aus den verschiedenen Regionen organisierten sich in Vereinigungen mit eigenen Schulen und Tempeln. Mittelpunkt dieser Vereinigungen waren die Versammlungshallen (Hoi Quan).
Die Kantonesische Versammlungshalle Quang Trieu wurde 1786 gegründet und seitdem mehrmals erneuert und erweitert. Der Innenhof ist mit Schatten spendenden Bäumen bewachsen. Auf dem Hauptaltar wacht General Quan Cong über die Geschehnisse und erinnert an die Tugenden der Loyalität und Ehrlichkeit.
Wir gingen wieder zur Brücke zurück.

japanische Brücke in Hoi An japanische Brücke in Hoi An

Chua Cau (auch: Japanische Brücke, vietnamesisch: Lai Vien Kieu (Brücke aus der Ferne): Der Bau der Brücke vereinigte zwei historische Stadtviertel, das chinesische und das japanische. Die Grenze zwischen den Gebieten ist die 18 m lange, überdachte Brücke, die über einen Nebenfluss des Thu Bon führt. Die Bauzeit der ersten Variante der später mehrfach zerstörten Brücke dauerte über zwei Jahre von 1593-1595. Die heutige Brücke entstand im Jahr 1763 zurück. Dabei entstand vermutlich auch die kleine Brückenpagode. Die Brücke gilt als das Wahrzeichen von Hoi An.

altes Wohnhaus in Hoi An altes Wohnhaus in Hoi An

Danach besichtigten wir zwei alte Wohnhäuser. Einige der alten Häuser, die sich besichtigen lassen, werden seit vielen Generationen von einer Familie bewohnt. Auf Altären oder in Familienschreinen werden die Ahnen verehrt. Die Häuser sind bis zu 60 m lang und sehr schmal. Das Vorderhaus enthielt oft einen Laden oder eine Werkstatt. Ein Innenhof dient dem Lichteinfall, der Belüftung und der Erholung. Das sich daran anschließende Hinterhaus mit Wohn- Schlaf und Wirtschaftsräumen hat oft einen Hinterausgang in die Parallelstraße.
Das alte Haus der Phung Hung befindet sich westlich der japanischen Brücke. Die chinesische Familie kam um 1780 nach Hoi An und handelte damals mit Holz, Zimt und Seide. Heute ist das Haus voll mit Souvenirs. Hartholzsäulen bilden das Grundgerüst des zweistöckigen Gebäudes.
Im alten Haus der Tan Ky leben heute - mittlerweile in der 7. Generation - die Nachfahren der Kaufmannsfamilie, die dieses Haus Ende des 18. Jhs. Erbauen ließ. Besichtigt werden konnte nur der untere Beeich. Die Stiegen nach oben sind nicht zugänglich. Zu sehen sind neben alten Bildern, Keramik und schönen Einlegearbeiten in Holz ein Hausaltar, die Küche und die das Haus tragende Holzkonstruktion. Bemerkenswert bei Hochwasser werden die Möbel aus dem Erdgeschoss einfach in den ersten Stock gebracht, die alten Häuser haben trotz des jährlichen Hochwassers im Oktober - November keinen großen Schaden genommen. An den Wänden sind mit Strichmarkierungen die Wasserstände markiert.

Versammlungshaus der Fukien Gemeinde in Hoi An Versammlungshaus der Fukien Gemeinde in Hoi An

Dann sahen wir uns noch das Versammlungshaus der Fukien Gemeinde an, der zahlenstärksten Einwanderungsgruppe aus China. Daher ist die Phuoc Kien Versammlungshalle auch die größte.
Etwa um 1690 übernahmen die Chinesen hier einen älteren vietnamesischen Tempel und bauten ihn im Laufe der Jahre zum heutigen Heiligtum aus. Beim Betreten der Versammlungshalle fallen die großen hängenden Räucherspiralen auf, an denen Zettel hängen, die mit Wünschen und Namen beschrieben sind. Auf dem Hauptaltar wird Thien Hau verehrt, die Meeresgöttin und Beschützerin der Seeleute.

unterwegs in Hoi An unterwegs in Hoi An

Wir hatten uns eine Pause verdient und setzten uns in ein hübsches Café direkt am Fluss. Dort quatschte uns einer der Touristen herumfahrenden Bootsleute an, stellte sich als Captain Dan vor und überredete uns zu einer Bootsfahrt am nächsten Tag. (er hat auch schon Iris Berben gefahren!).
Wir gingen noch etwas am Fluss entlang, trafen Alicia und suchten uns ein Restaurant zum Essen. Es war zwar etwas teurer, aber dafür war das Essen auch sehr lecker. Auf dem Rückweg zum Hotel in einer Reiseagentur noch die Fahrkarten nach Hue gekauft. Zurück im Hotel gegen 18 Uhr. Rest des Abends dort.

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Mittwoch 05.03.2014

Spätes Frühstück gegen 9 Uhr, anschließend Aufbruch zum Zentrum, wir hatten auf unserer 5-fach Eintrittskarte noch einen frei und entschieden uns für das Museum für die Geschichte Hoi Ans. Auf dem Weg in die Stadt für morgen noch schnell die Tour nach My Son gebucht. Rolf musste nochmal ins Hotel (es gibt sonst keine Toiletten in Hoi An). Ich wartete am Flussufer, Alicia kam auch noch vorbei. Gegen 13 Uhr waren wir dann im Museum, ziemlich enttäuschend, ein paar alte Fotos, ganz wenige alte Ausstellungsstücke, die Sache war in einer Viertelstunde erledigt, der davor liegende Tempel war auch nur unaufgeräumt und dunkel.

neue Brücke in Hoi An Markthalle in Hoi An

Also gingen wir zum Wasser und wollten erst noch was trinken und dann unsere Bootsfahrt mit Captain Dan machen. Er meinte wir sollten erst um 14 Uhr kommen, er müsste noch 2 Leute zur Beach fahren, da könnten wir mitkommen und anschließend dann unsere Fahrt machen und das Mitkommen kostet dann nichts.

Eine Fähre bei Hoi An Eine Fähre bei Hoi An

Wie stimmten zu und bummelten noch etwas herum, waren um 14 Uhr wieder am Boot. Die zwei Leute waren Australier, die sich direkt vorstellten, Yasmin und Brian und die Fahrt ging los. Vorbei an einem Fischerdorf, wo in einem kleinen Boot zwei Leute ein Netz auswarfen und dann dafür Geld haben wollten, dort fuhr unser Captain aber vorbei, dann nach etwa einer Stunde Fahrt, wo wir dann auch eine Brückenbaustelle sahen, zu einem Wasserkokosnusshain, steinharte Teile, die nach nichts schmeckten, dann nochmal eine endlos erscheinende langweilige Fahrt zu einem Luxushotel, wo wir unsere Mitreisenden raus ließen, dann noch wieder die gleiche langweilige Strecke zurück, wo die Netzwerfer schon warteten, wir wollten wieder nicht stoppen. Die Quälerei hatte um 17 Uhr endlich ein Ende. Alles in allem eine stinklangweilige Sache, die ihre 10 Dollar keinesfalls wert ist und kalt war es außerdem, da die Sonne nicht schien, es war schon den ganzen Tag bewölkt.
Gleich an der Anlegestelle fielen wir wieder in das Restaurant ein, wo wir vorher schon was getrunken hatten, weil inzwischen ein Klöchen dringend erforderlich war, und wir blieben auch gleich zum Essen dort, war auch ganz lecker. Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stopp im Voulez Vous, retour im Hotel um 22 Uhr.

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Donnerstag 06.03.2014

Frühes Aufstehen, um 8 Uhr wurden wir schon mit dem Bus abgeholt, wir waren tatsächlich mal die ersten und bekamen so den schönen Platz ganz vorne.
My Son ist eine Tempelstadt in Zentralvietnam und liegt nahe der Küste etwa 50 Kilometer südöstlich von Hoi An. Im Jahr 1999 wurde sie zum Weltkulturerbe erklärt.
Ab dem 2. oder 3. Jahrhundert entstand an der Küste Vietnams die Cham-Kultur. Diese war stark von der indischen Kultur beeinflusst (z. B. Verehrung des Hindu-Gottes Shiva.
Aus Champa, dem Reich der Cham, sind in My Son mehr als 70 Tempel, die in der Regel aus einem zentralen turmartigen Bauwerk und kleineren umliegenden Gebäuden bestehen, erhalten geblieben.
Im Jahr 2002 begannen Ausgrabungen, die Teil eines Projektes sind, das mit 70.000 Dollar von der UNESCO gefördert wird.

Tempelruine in My Son Tempelruine in My Son


Der berühmteste Turm war 24 Meter hoch und mit Bildhauereien von Löwen und Elefanten verziert. Er wurde 1969, als das Gebiet während des Vietnamkrieges von US-amerikanischen Flugzeugen bombardiert wurde, zerstört. Durch diese Bombardierung wurden insgesamt 50 der rund 70 Tempel schwer beschädigt oder zerstört. Wiederaufbauarbeiten - unterstützt durch internationale Experten - gestalten sich außerordentlich schwierig, da die fugenlose Bauweise der Cham bisher nicht reproduzierbar ist und der Einsatz von Mörtel zu unschönem Moosbewuchs führt.
Es wurden ziemlich viele Leute eingesammelt, der große Bus war fast voll. Zu uns gehörte noch ein zweiter Bus von An Phuc Travel, aber nur ein Reiseleiter, der eigentlich ziemlich unsympathisch war, allerdings sprach er sehr laut und deutlich und war gut zu verstehen. Kurz vor 10 Uhr machten wir ein Trink,- Rauch,- oder Pinkelpause, dann war es nur noch eine Viertelstunde bis zum Parkplatz zu den Ruinen von My Son. Angepriesen wurden sie wie Angkor Wat oder Borobodur oder Pagan, aber als wir nach 20 Minuten Fußmarsch endlich dort waren, waren wir doch sehr enttäuscht, nur ein paar kümmerliche Ruinen, Skulpturen waren fast gar keine mehr erhalten. Wir hatten auch keine Lust auf Reisegruppen Pulk von 50 Leuten, der Guide erzählte zwar eine Menge, aber das kann man auch im Buch nachlesen. Also gingen wir uns selbständig die paar Trümmer ansehen, um 12 Uhr sollten wir wieder am Bus sein. Bis alle eingetrudelt waren, war es 12.15.

Bootsbauer auf der Insel Cam Kim Intarsienwerkstatt auf der Insel Cam Kim


Wir fuhren dann noch etwa eine Stunde, wir dachten schon sie hätten die Bootsfahrt vergessen, aber schließlich hielten wir doch, kletterten auf ein ziemlich kleines Boot, bekamen einen Lunch, reichlich geschmackloses Gemüse mit Reis.
Die Bootsfahrt dauerte dann etwa eine Stunde, nach dem Essen gingen wir aufs Oberdeck, war auch nicht viel spannender als die Fahrt vom Vortag, nur nicht so kalt, da die Sonne schien.
Wir machten dann noch einen unerwarteten Stopp bei der kleinen Insel Cam Kim bei Hoi An, wo die Bootsbauer zu Hause sind. Wir besichtigten eine Bootswerft, wo die Boote noch in Handarbeit hergestellt werden, der Bau eines Bootes dauert etwa 2 Wochen, verwendet wird Mahagoni aus Laos, das ganze kostet dann etwa 10.000 USD ohne Motor. Die Motoren kommen aus China, weil sie billiger sind als die Japaner.
Als zweites gab es noch eine Intarsienwerkstatt zu sehen, aus Muscheln werden die Einlagen geschnitzt bzw. ausgesägt, der Platz wo das hinsoll wir vorher im Holz ausgesägt. Sehr mühsam.
Der Guide erzählte noch, das jedes Jahr im September die Insel evakuiert wird, die Leute schaffen ihre Habe jeweils in den ersten Stock ihrer Häuser, im September, Oktober und November ist dann Hochwasser, normal ist so zwei Meter hoch. Ende November kommen dann alle wieder zurück, und das Militär hilft beim Aufräumen.

Hoi An vom Boot aus gesehen Tempel Cao Bach

Unser Boot brauchte dann etwas noch 15 Minuten bis Hoi An, wir setzten uns erst mal hin um etwas zu trinken, sehr leckerer Eiskaffee. Dann schlenderten wir gemütlich zum Hotel zurück, schauten uns noch den Tempel Cao Bach an, der auf dem Weg lag und keinen Eintritt kostete. Der Tempel war ganz hübsch, aber herausragend war der wunderschöne Garten mit vielen bunten Blumen, der sehr liebevoll angelegt war.
Zurück im Hotel war eine Dusche sehr wichtig..
Etwas später gingen wir noch ins Voulez Vous um eine Kleinigkeit zu essen, weil unser Hunger nicht allzu groß war, wollten wir uns einen Burger teilen, meine Hälfte blieb dann allerdings liegen, weil Mayonnaise drauf war und Mayonnaise esse ich in diesen Gefilden nie wieder.
Abends im Hotel noch etwas lesen.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig