Düne bei Mui Ne angelikasreisen.de

Reisebericht Südostasien 2014 Mui Ne

Montag 24.02.2014

Vietnam Karte mit Mui Ne unser Zug nach Phan Thiet Der Wecker funktioniert und wir standen in aller Herrgottsfrühe auf, tranken noch einen Kaffee und packten den Rest ein.
Um 5:45 waren wir unten, der Chef lag im Restaurant auf 6 zusammengeschobenen Stühlen mit einer Matratze drauf und schlief noch. Das Telefon weckte ihn und dann brachte er uns zu unserem Taxi. Der Fahrer fuhr los, es war noch recht ruhig auf den Strassen, wir wunderten uns nur, dass der Bahnhof so weit weg war, als ich ein Schild sah Airport 4km, fragten wir nach Railway Station? Der Fahrer bestätigte und fuhr weiter, 15 Minuten später waren wir dann am Flughafen. Auf unser Geschimpfe hin begriff er, dass wir zum Bahnhof wollten und fuhr zurück. Wir sahen schon unseren Zug davonfahren, aber schließlich 10 Minuten vor Abfahrt waren wir am Bahnhof, fanden den Zug unseren Wagen und unseren Sitzplatz und dann fuhr der Zug auch schon los, ganz pünktlich um 6.50 Uhr.
Wie wir schon vermutet hatten, versuchte man uns im Zug einzufrieren, es war eiskalt, aber ich hatte meine warme Jacke draußen gelassen und so war es einigermaßen zu ertragen.

die Rezeption im Ngoc Bich Resort unser Bungalow im Ngoc Bich Resort


Die Zugfahrt war recht langweilig, aber auch eiskalte 4 Stunden vergehen irgendwann und wir kamen um 10:40 Uhr in Phan Tiet an. Vor dem winzig kleinen Bahnhof warteten genügend Taxen und wir ließen uns zum Saigon Mui Ne Resort bringen, wo Barbara und Sebastian abgestiegen waren. Sie waren auch da, obwohl wir einen Tag zu früh waren, wir ließen unser Gepäck dort und machten uns auf Zimmersuche, fanden einen netten Bungalow zwei Hotelanlagen weiter im Ngoc Bich, holten unser Gepäck, stellten es ab und aßen erst mal zu Mittag. Dann packten wir alles aus, befreiten uns vom Reisestaub.
Mui Ne ist ein Fischerdorf an der Küste des Südchinesischen Meeres ca. 220 km entfernt von Ho-Chi-Minh-Stadt und 20 km von der Provinzhauptstadt Phan Thiet. In den letzten Jahren wurde der kleine Ort durch den Bade- und Kitesurf-Tourismus bekannt.

die Hauptstrasse in Mui Ne die Hauptstrasse in Mui Ne

Der Tourismus ist inzwischen die Haupteinnahmequelle von Mui Ne, es gibt auch noch ein paar Fischsauce-Fabriken. Am feinen Sandstrand haben sich viele Hotels angesiedelt, weitere befinden sich im Bau. In der Hauptstrasse parallel zuur Küste des langgestreckten Ortes gibt es jede Menge Restaurants, Tour-Büros und Geschäfte. Es leben dort noch ein paar Fischer, gefischt wird mit Fischkuttern oder runden Korbbooten, den so genannten Thúng chai. (Die Korbboote waren eine Erfindung der Fischer, um der Besteuerung von Schiffen durch die französische Kolonialherrschaft zu entgehen.)
Um 18. Uhr gingen wir wieder los und trafen die beiden vor ihrem Hotel und gingen am gefühlten anderen Ende des Ortes etwas essen, es war nur mittelprächtig, das Klo war äußerst ekelerregend, randvoll mit Sch… Wir hatten keine Lust mehr, den ganzen Weg zurückzulaufen und nahmen ein Taxi, tranken noch etwas gegenüber von unserem Hotel und gingen dann bald schlafen.

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Dienstag 25.02.2014

Wir frühstückten kurz nach 8 Uhr, sehr schönes Frühstücksbüffet, mit Baguette, Eiern nach Wunsch, Schinken, kleinen Würstchen, die sogar schmeckten, und vieles mehr. Im Laufe des Vormittags besuchten wir die Reiseagentur "Happy Travel", der Besitzer konnte sogar ein paar Worte Deutsch. Wir buchten unsere Busfahrt nach Da Lat und er verkaufte uns dann auch noch die Tickets für den Flug von Da Lat nach Da Nang. Alles zusammen kostete dann etwa 180 Euro für zwei Personen.
Gegen 13.00 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg, holten unsere Flugtickets ab und trafen uns bei "Lucky Travel" mit Barbara und Sebastian zu unserem Ausflug zu den weißen Dünen. Pünktlich um 13.30 ging es mit einem etwas klapprigen Jeep los, ich weiß nicht was der deutsche TÜV zu diesem Gefährt gesagt hätte.

Suoi Tien - Fairy Spring bei Mui Ne Suoi Tien - Fairy Spring bei Mui Ne

Erster Stopp am Hafen von Mui Ne, so richtig wie ein Hafen wirkte es nicht, mehr eine große Bucht mit hunderten von kleinen bunten Fischerbooten und merkwürdige runde Dinger, die wohl auch Boote waren.
Dann ging es weiter zum Suoi Tien - Fairy Spring, Spaziergang von etwa einer Stunde durch den Bach, wo ich mir an einem Stein furchtbar den Zeh gestoßen hatte, sodass ich kaum weiterlaufen konnte.
Der Bach war flach und nicht kalt, rechts uns links gab es rote mit weißem Sand abgesetzte Dünen zu bewundern, so als hätte eine Bäcker den Sand in Schichten dort für den Kuchen abgelegt.

weiße Dünen bei Mui Ne


Anschließend in rasanter Fahrt zu den etwa 30 km entfernten weißen Dünen, recht große weiße Sandberge, das Ende war nicht zu sehen. Man hatte fast das Gefühl in der Wüste zu sein, das Meer war nicht zu sehen. Auch hier hatten wie eine Stunde Zeit aber durch den Zeh war ich etwas gebremst und wir kamen nicht sehr weit
Auf der Rückfahrt noch ein Stopp bei kleineren gelblich aussehenden Dünen (20 Min) und dann wieder zum Hafen von Mui Ne, dort mussten wir auf den Sonnenuntergang warten, eher unspektakulär.
Abendessen bei uns im Hotelrestaurant. Irgendwie ist das thailändische Essen besser.

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Mittwoch 26.02.2014

Frühstück gegen halb neun und dann zehschonendes Rumlungern am Pool. Gegen Mittag ein kleiner Spaziergang zur Straße, dort etwas trinken und Rambutan kaufen. Weiter rumlungern und lesen.

Der Pool im Ngoc Bich in der Anlage Ngoc Bich

Um 16 Uhr kamen Barbara und Sebastian, erst was trinken in der benachbarten Luxusanlage am Strand (auch der Ananas-Shake ist in Thailand besser) und anschließend essen gehen, dieses mal nach links in irgendeinem Restaurant, was gut besucht war, aber auch hier das Essen ziemlich fade. Rolf probierte Krokodilcurry, ich habe gekostet und fand es nicht gut, das Fleisch sehr trocken und irgendwie krümelig und auch der Geschmack sehr merkwürdig.
Barbara und Sebastian wollten noch shoppen gehen, wir schlenderten langsam zum Hotel zurück und verbrachten den Rest des Abends auf der Terrasse.

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Donnerstag 27.02.2014

Frühstück wieder gegen 8:30, anschließend die Liege belegen und lesen. Gegen 11 Uhr kamen Barbara und Sebastian um uns zu einem Strandspaziergang abzuholen, Rolf wollte aber lieber Pediküre machen. Wir drei gingen dann den Strand entlang, viele Kite-Surfer waren unterwegs. Was die Könner so drauf hatten, war schon beeindruckend. Aber es scheint auch schwer zu lernen zu sein. Als erstes spazieren die "Lehrlinge" mit einem ganz kleinen Schirm den Strand entlang und der Lehrer erklärt, wie er zu lenken ist. Der zweite Schritt ist, dass die Schüler einen großen Schirm bekommen, schon am Körper angeseilt und wieder versuchen sie den Schirm zu lenken, als Drittes gehen sie mit dem Schirm ins Wasser und lassen sich von dem Schirm durchs Wasser ziehen mit dem Ziel auch das gezielt hinzukriegen, erst wenn sie das können, kommen die Bretter dazu.

Der Strand in  Mui Ne Der Strand in  Mui Ne

Wir waren etwa eine Stunde unterwegs, dann war es für mich für den zweiten Sonnentag auch genug Sonne.
Also wieder auf die Liege und weiter lesen.
Gegen 13.30 hatte dann Rolf seinen Pediküre-Termin, danach haben wir dann noch etwas rumgelungert, unsere Sachen gepackt, und uns dann irgendwann fertiggemacht und umgezogen, denn wir wollten etwas früher essen, da wir ja am nächsten Tag in aller Herrgottsfrühe aufstehen wollten. Um fünf kamen uns die beiden abholen und wir gingen in ein ganz vornehmes Resort zum Essen, wunderschön angelegt, sehr gepflegt, aber nicht wirklich unsere Preisklasse. Das Essen war auch deutlich teurer als sonst, aber dafür hat es mir zum ersten mal auch wirklich geschmeckt.
In einem anderen Lokal, das auch sehr hübsch aussah wollten wir noch einen Abschiedscocktail trinken, aber wir sollten uns nach drinnen setzen, weil wir nichts essen wollten, obwohl draußen noch ganz viele Tische frei waren, also denn eben nicht, wir gingen ein Lokal weiter, da war alles kein Problem, aber dafür waren die Cocktails nicht besonders,
Nach den Cocktails verabschiedeten wir uns, denn die beiden wollten am nächsten Tag nach Hause fliegen, und wir weiter nach Da Lat.

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letzte Änderung: 20.11.2017 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig