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Reisebericht Südostasien 2014

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Mittwoch 12.03.2014

Thailand Karte mit Ayutthaya auf dem Flughafen in Da Nang Frühes Aufstehen um 5 kurz nach 6 ließen wir uns ein Taxi rufen und waren 10 Minuten später am Flughafen:
Das Gepäck konnte nicht durchgecheckt werden (warum auch immer). Der Fug war pünktlich und so landeten um 9 Uhr in Saigon am Domestic Airport mussten dann noch ein Stück zum International laufen, stellten uns in die langen Schlange zum einchecken an, nachdem wir unser Gepäck los waren, gingen wir auch gleich durch die Passkontrolle und begaben uns zu Gate 9, da stand aber Hongkong dran, aber wir kriegten dann raus dass es Gate 8 war. Wir flogen etwas verspätet und kamen so auch etwas zu spät in Bangkok an, bei der Immigration waren hunderte von Leuten vor uns und es dauert eine ¾ Stunde bis wir endlich durch waren, selbst unser Gepäckband war schon stehen geblieben.
Den Avis Schalter fanden wir problemlos und sie fuhren mit uns dann wieder zu ihrem Büro und wir bekamen unser Auto, wie immer einen Toyota Vios und fuhren los. Wir fanden die A9 auch ziemlich problemlos Richtung Bang Pa in, dann war irgendwann auch Ayutthaya ausgeschildert. Wir waren gegen 16.30 dort und irrten dann noch eine Stunde durch den Ort, von den Loose Hotels haben wir kein einziges gefunden, die Karte im Buch ist auch sehr schlecht. Irgendwann kamen wir an einem Hotel namens River View Place vorbei, fragten nach einem Zimmer, kriegten auch eins, viel zu teuer 2000 Baht aber wir nahmen es entnervt. Es war schließlich schon fast 18 Uhr. Abendessen in einer Garküche, sehr lecker.
Anschließend auspacken und noch etwas auf dem Balkon rumsitzen. Wie in Bangkok hatten wir den Blick auf den Chao Phraya, hier aber wesentlich schmaler.

Hotel River View Place in Ayutthaya Blick vom Balkon des Hotels in Ayutthaya


Die Stadt Ayutthaya (offizieller Name Phra Nakhon Si Ayutthaya) liegt auf einer Insel am Zusammenfluss dreier Flüsse: Maenam Chao Phraya, Pasak und Lopburi, etwa 90 Kilometer nördlich von Bangkok.
Ayutthaya war früher die Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya und im 18. Jahrhundert die Metropole Südostasiens.

Geschichte: Nach einer frühen Gründung durch die Khmer erweiterte der Fürst U Thong die Stadt und machte sie im Jahr 1351 zur Hauptstadt seines Königreiches. Mehr als 400 Jahre beherrschten die Könige von Ayutthaya über große Gebiete Siams und erweiterten die Hauptstadt stetig.
Seit dem 16. Jahrhundert kamen auch europäische Kaufleute in die Stadt und berichten voller Begeisterung vom Glanz und der Pracht der Architektur. In ihrer Blütezeit war Ayutthaya eine Weltstadt mit den drei Königspalästen, 375 Tempelanlagen und 94 Stadttoren, die von 29 Verteidigungsforts geschützt wurde. Franzosen, Portugiesen, Briten, Holländer und Japaner wohnten in ihren Stadtbezirken, abgesondert von den etwa 1 Million Siamesen der Hauptstadt. Die Europäer besaßen eigene Kirchen, von denen die Kathedrale St. Joseph aus dem 18. Jahrhundert noch erhalten ist.
Der Reichtum entstand durch die reichen Ernten der fruchtbaren Ebene und Steuern und Abgaben, die auf Handel und Transport erhoben wurden. Handelsbeziehungen bestanden mit China, Java, Malaysia, Indien, Ceylon, Persien, Japan, Portugal, Frankreich, Holland und England. Gold war ein viel benutztes Metall, als Blattgold verwendet bei Buchbindern, Gemälden, ja ganzen Gebäuden (viele Chedis zum Beispiel waren goldüberzogen).
Mehrere Belagerungen durch die Birmanen konnte Ayutthaya im Laufe der Zeit überstehen, ehe die Stadt am 7. April 1767 erobert, geplündert und fast vollständig zerstört wurde. Ayutthaya erholte sich von dieser Katastrophe nicht mehr, kurze Zeit später gründete König Phutthayotfa Chulalok (Rama I.) die neue Hauptstadt Bangkok, wo er eine weitgehende Kopie des zerstörten Königspalastes in Form des Grand Palace errichten ließ.

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Donnerstag 13.03.2014

Wat Phra Si Sanphet Sehr spätes aufstehen, 9 Uhr, als wir runterkamen war Frühstück schon vorbei, es gab nur noch Toast und Butter.
Wir ließen uns an der Rezeption erklären, wie es zum Tesco Lotus ginge, fanden auch die Hinweisschilder fuhren aber erst locker mal dran vorbei, aber es gibt ja Gott sei Dank immer wieder U-Turns, und so nahmen wir den nächsten.
Das große Einkaufszentrum enthält nicht nur Tesco Lotus, sondern auch ein Robinson Kaufhaus und hunderte von kleinen Geschäften, so fanden wir alles was wir brauchten. Da wir nach unserem Einkaufsbummel etwas Hunger hatten, stoppten wir auf dem Rückweg an einer kleinen Garküche, dort gab es Nudelsuppe, entweder mit Schwein oder mit Rind, wir entschieden uns für Schwein. Die Brühe war nicht klar, sondern sah eher aus wie Kakao und schmeckte etwas gewöhnungsbedürftig, keine Ahnung, was da braunes drin war. (Wochen später erfuhr ich von meiner thailändischen Freundin, das sei eine Spezialität in Ayutthaya: Blutsuppe). Als man eine bisschen davon gegessen hatte, gewöhnte man sich auch an den Geschmack und es war dann auch ganz lecker.
Danach suchten und fanden wir noch die Touristinformation. Dort bekamen wir einen brauchbaren Stadtplan. Im ersten Stock gab es eine Ausstellung über Ayutthaya und die Tempel, wenn man auf den Knopf mit dem Namen des Tempels drückte leuchtete auf einer Karte ein Lämpchen, so konnten wir gut erkennen, wo der entsprechende Tempel liegt. Anhand der ausgestellten Fotos, suchten wir uns die Tempel aus, die uns am besten gefielen, denn um sich alle anzusehen braucht man sicher mehrere Tage.
Für den Nachmittag nahmen wir uns die ausgesuchten Tempel vor, jede Menge olles Gemäuer. Mehr durch Zufall hatten wir eine Steigerung in den Besichtigungen, der letzte Tempel war auch der schönste.

Wat Phra Si Sanphet Wat Phra Si Sanphet

1. Wat Phra Si Sanphet (auch Sri Sanphet) war der königliche Tempel auf dem Gelände des alten Königspalastes in Ayutthaya und der größte und schönste Tempel in Ayutthaya, wie heute der Wat Phra Kaeo in Bangkok.
Von der Gründung Ayutthayas im Jahr 1350 durch König Ramathibodi I. bis 1448 stand an dieser Stelle der Palast des Königs, ehe König Borommatrailokanat den Palast etwas weiter nördlich verlegen ließ und den Tempel erbauen ließ, der dem Wat Mahathat in Sukhothai gleichen sollte. Sein Sohn, König Ramathibodi II., ließ 1492 zwei Chedis errichten, in denen die Asche seines Vaters und seines Bruders, beigesetzt wurde. Ein weiterer Chedi wurde 1592 aufgebaut.
Im Jahre 1741 ließ der König den Tempel renovieren, was mehr als ein Jahr dauerte.
Später wurden hier auch andere Mitglieder der königlichen Familie in Chedis beigesetzt. Der Wat Phra Si Sanphet war der Tempel der königlichen Familie und besaß deshalb keinen Wohnbereich für Mönche. Der Wat wurde ausschließlich für königliche Zeremonien benutzt.
Im Jahr 1767 eroberten die Birmanen die Hauptstadt Ayutthaya und begannen die weitgehende Zerstörung und Plünderung der zahlreichen Tempel und anderer Gebäude, darunter auch des Wat Phra Si Sanphet. Sie setzten das Gebäude in Brand, um das Gold einzuschmelzen. Auch die drei Chedis wurden dabei vernichtet, konnten aber 1956 wieder neu errichtet werden. In seiner letzten Ausbaustufe vor seiner Zerstörung war der Tempel ein beeindruckendes Bauwerk. Im Zentrum der Anlage befanden sich auf einer erhöhten Plattform die drei Chedis, die heute die einzigen Gebäude sind, welche restauriert wurden. Von allen weiteren sind nur noch die Grundmauern erhalten.

Wat Lokaya Sutharam Wat Lokaya Sutharam


2. Der Wat Lokaya Sutharam (Tempel der Erde; andere Schreibweise: "Wat Lokayasutha";) liegt im Nordwesten der Insel Ayutthaya, südwestlich des Alten Palastes (Wang Luang). Direkt nördlich schließt sich der Wat Worachetharam an.
Es gibt keinerlei Anhaltspunkte in den Chroniken, wann dieser Tempel gegründet wurde. Stilelemente der Buddha-Statue deuten auf eine mittlere Ayutthaya-Periode. Die riesige liegende Buddha-Statue ist die Hauptattraktion dieses Tempels. Sie ist etwa 40 Meter lang und 8 m hoch und besteht aus Ziegeln und Mörtel. Der Kopf liegt auf vier Lotos-Knospen und wird von der rechten Hand abgestützt. Ursprünglich befand sich die Statue wohl in einem Viharn, davon sind allerdings nur noch die Fundamente von 24 Säulen zu sehen.
Die Statue wurde 1954 durch das Fine Arts Department (etwa: Akademie der Künste) restauriert, die Mittel dazu stiftete die Alcoholic Beverage Factory. Im Jahre 1989 wurde die Statue von der Familie des ehemaligen Premierministers Thawal Thamrong Navaswadhi zu seinen Ehren erneut renoviert.

Wat Ratchaburana Wat Ratchaburana

3. Der Wat Ratchaburana liegt am Rande des Zentrums der Altstadt von Ayutthaya, westlich des Flusses Lopburi. Südlich gegenüber befindet sich an der Naresuan-Straße der Wat Mahathat Ayutthaya, beide bilden sozusagen einen Zwillingstempel. Der Wat Ratchaburana wurde Mitte des 15. Jahrhunderts von König Borommaracha II. errichtet, um die Asche seiner älteren Brüder aufzunehmen.
Der hohe Prang des Wat Ratchaburana weist noch zahlreiche Verzierungen auf, wie Nagas, Garudas und andere kleinere Figuren in schöner Stuckarbeit.

Wat Ratchaburana Wat Ratchaburana

Während der umfangreichen Restaurierungsarbeiten, die von der thailändischen Regierung veranlasst wurden, fand man 1957/58 in einer Krypta des Prang historische Wertgegenstände, wie königliche Regalien aus Gold und mit Juwelen besetzt, antike Schmuckstücke in bester Verarbeitung und mehrere goldene Buddha-Statuen. Sie befinden sich jetzt im Chao Sam Phraya-Nationalmuseum in Ayutthaya.
Durch die Flutkatastrophe im Herbst 2011 wurde Wat Ratchaburana stark in Mitleidenschaft gezogen, da das Wasser in großen Teilen des Geschichtsparks Ayutthaya mehrere Wochen etwa 1m hoch stand. Im Dezember 2011 wurden Gespräche geführt zwischen dem Department of Fine Arts und der Deutschen Botschaft, wobei Wat Ratchaburana als "Erhaltungsobjekt" ausgewählt wurde. Hier sollten exemplarisch ein Konzept entwickelt werden, um die feinen Stuck- und Putzdekorationen zu konservieren. Im Jahr 2012 wurde daher das "German Wat Ratchaburana Safeguarding Project" (GRASP) gegründet. Projekt-Partner sind das thailändische Department of Fine Arts und die Fachhochschule Köln, Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS) unter der Leitung von Hans Leisen. Das Projekt wurde vom Auswärtigen Amt gefördert, einbezogen war auch das Landesbüro der UNESCO.

Wat Mahathat Wat Mahathat

4. Der Wat Mahathat Ayutthaya liegt im Stadtzentrum des alten Ayutthaya in der nordöstlichen Ecke des Phra-Ram-Parks. Die Geschichte des Wat Mahathat beginnt um 1374, als König Borommaracha I. an dieser Stelle einen Tempel errichten ließ, der jedoch zunächst einen anderen Namen trug:

Wat Mahathat Wat Mahathat


Sein Nachfolger Ramesuan erweiterte 1384 den Bau zu einem großen Tempel, als er sich hier zwischen seinen Thronämtern als Mönch aufhielt. In dieser Zeit erhielt der Tempel auch seinen heutigen Namen.
Im Jahre 1631 zur Regierungszeit von König Prasat Thong stürzte der Goldene Turm im Wat Mahathat plötzlich in sich zusammen. Der König ließ ihn direkt wieder aufbauen, jedoch kurz vor der Fertigstellung stürzte während eines Gewitters das Baugerüst ein. Erst zwei Jahre später konnten die Reparaturarbeiten abgeschlossen werden. Der neue Prang war 1 Sen und 5 Wah (etwa 50 Meter) hoch mit einer metallenen Spitze von sechs Meter Höhe. Bereits 1637 wurde der Tempel aus Anlass des Millenniums restauriert und erweitert.
Bei den umfangreichen Rekonstruierungsarbeiten, die 1956 von der thailändischen Regierung in Ayutthaya durchgeführt wurden, kam beim Prang eine vergrabene Schatzkiste zum Vorschein, die eine Buddha-Reliquie in einer goldenen Urne, mehrere goldenen Buddha-Statuen in verschiedener Größe sowie andere mit Gold und Edelsteinen besetzte Gegenstände enthielt. Diese Objekte sind jetzt im Chao Sam Phraya-Nationalmuseum Ayutthaya ausgestellt.
Nach den Tempelbesichtigungen ca. 18.30 erst mal noch ein wenig auf dem Balkon rumsitzen und dann ganz in der Nähe in dem zauberhaften kleinen Restaurant "Paechaoprayapasak" am Fluss zu Abend gegessen, sehr leckeres rotes und grünes Curry, sehr nette Wirtsleute, er sprach sogar recht gut Englisch.

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Freitag 14.03.2014

Dieses Mal waren wir früh genug beim Frühstück, aber es blieb beim Toast, wenigstens mit Tomate, ich fand die Eier eher unappetitlich. Von ollen Gemäuern hatten wir erst mal diese Nase voll und so fuhren wir nach Bang Pa In (auch wieder unter Nutzung des U-Turns, wir waren wieder an der Abfahrt vorbei gefahren) und besichtigten den königlichen Sommerpalast, sehr bequem ließen wir uns in einem kleinen Golfwägelchen durch den sehr weitläufigen Park fahren. Alles sehr gepflegt, leider durfte man in den Palasträumen nicht fotografieren und Postkarten von innen gab es auch nicht.

Bang Pa In Bang Pa In


Bang Pa In liegt sehr reizvoll auf einer Insel im Maenam Chao Phraya etwa 50 Kilometer nördlich von Bangkok. Bang Pa In ist ein beliebtes Ziel der Touristen, auch die Bevölkerung von Bangkok kommt am Wochenende gerne hierher.
Der König Prasat Thong wurde hier geboren, er ließ hier auch einen buddhistischen Tempel und am Ufer eines kleinen Sees ein kleines Schloss errichten, die den Königen von Ayutthaya als Sommerresidenz diente. Die Anlagen wurden seit der Vernichtung von Ayutthaya im Jahr 1767 nicht mehr genutzt und verfielen. Erst König Mongkut (Rama IV.) entdeckte den Platz wieder und ließ einen neuen Palast bauen.

Bang Pa In Bang Pa In

König Chulalongkorn (Rama V.) nutzte die Sommerresidenz ebenfalls. In der Anlage befindet sich eine Denkmal zu Ehren Königin Sunandha Kumariratana die 1880er Jahre während eines Bootsausflugs mit ihrer Tochter über Bord gerissen wurde und ertranken, weil niemand zu Hilfe kommen konnte, denn es galt noch das jahrhundertealte Berührungsverbot von Angehörigen der königlichen Familie. König Chulalongkorn hob kurze Zeit später dieses Tabu offiziell auf.
Heute werden die erweiterten Anlagen von König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) gerne bei Staatsempfängen genutzt.
Für den Rückweg folgten wir den Schildern Richtung Ayutthaya und fuhren so auf einer wenig befahrenen, sehr neuen Straße wieder zurück, irgendwie hat sich diese Strasse wohl bei den Einheimischen noch nicht rumgesprochen.

St. Joseph Kirche St. Joseph Kirche

Etwas mühselig fanden wir in Ayutthaya noch die katholische St. Joseph Kirche, erbaut 1664. König Narai stellte Geld und Land für den Bau zur Verfügung, der damals im französischen Viertel stand. Sie wurde von den Burmesen zerstört und 1884-89 wieder aufgebaut.

Portugese Settlement Portugese Settlement


In unserem Stadtplan hatten wir das "Portugese Settlement", was wir mit portugiesischer Siedlung übersetzt hatten und vermuteten so eine Art Freilichtmuseum. Es waren dann aber nur ein paar Grundmauern und in einer Halle ein paar halb ausgegrabene Gerippe im Sand.
In der Zeit als Ayutthaya am mächtigsten war, lebten bis zu 40 Volksgruppen in der Stadt. Als erstes kamen die Portugiesen, gefolgt von Holländern, Briten und Japanern. Bis zu 2000 portugiesische Händler und Diplomaten lebten in dem Viertel, es gab drei katholische Kirchen. Mit den Portugiesen kamen die Gewehre und Dank dieser Technik konnten die Thai 1520 die Burmesen schlagen. Nach dem Sieg erhielten die Portugiesen Land, auf dem sie bauen durften. 1767 brannten die birmanischen Invasionstruppen die Siedlung nieder. Erst seit 1985 kümmert sich eine portugiesische Stiftung um die Restaurierung.
Irgendwie haben wir von dort aus nicht den richtigen Rückweg gefunden und so kamen wir überraschenderweise wieder an dem großen Einkaufszentrum vorbei und konnten dann noch die vergessene Handbürste kaufen.

Restaurant Paechaoprayapasak Restaurant Paechaoprayapasak


Gegen 15 Uhr waren wir wieder im Hotel. Um 18 Uhr brachen wir wieder auf in unser nettes Restaurant am Fluss und ließen uns dieses Mal zu Fisch aus dem Fluss überreden, der wurde uns mit einer Panade frittiert geboten, ganz dünne Filets, die überhaupt nicht nach Fisch, sondern eher nach Schirmpilz schmeckten. Der Fisch heißt Pakai, aus ihm wird auch eine Fischpaste mit Curry hergestellt, manchmal wird zu dieser Paste auch anderer Fisch genommen, aber das ist dann falsch und nicht gut, Wir mussten auch noch Rum probieren (ziemlich scheußliches Gesöff). Als wir gegen 0.30 Uhr gingen wurden wir verabschiedet wie langjährige Stammgäste mit Umarmung.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig