Flagge Thailand

Reisebericht Südostasien 2014

Flagge Vietnam

Sonntag 23.03.2014

Thailand Karte mit Ko Phayam Abschied vom Hotelpersonal Abfahrt im Hotel um 7.30, Abgabe des Autos völlig problemlos, rumlungern auf dem kleinen Flughafen von Chiang Mai. Abflug pünktlich um 10.10 Uhr Ankunft 1 Stunde später in Suvarnabhumi. Gepäck abholen und dann zum Departure, einchecken am Happy Airways Schalter, wir waren dort die einzigen.
Abflug 13.35 auch ganz pünktlich, obwohl das Boarding erst 5 Minuten vorher begann, ein klitzekleiner Flieger für 33 Passagiere, aber wir waren nur 10 Leute, 8 Erwachsene und 2 Kinder.
Es gab sogar eine Kleinigkeit zu essen und die erste halbe Stunde Flug war auch ganz prima, aber dann ging es durch die Wolken mit heftigen Turbulenzen, aber wir waren trotzdem pünktlich um 16 Uhr in Ranong, die Kinder waren etwas grün im Gesicht, der Vater sah auch nicht viel besser aus. Die Landung war auch sehr wackelig und wir waren alle froh als wir wieder draußen waren. Der Captain der beim Aussteigen an der Cockpit-Tür stand wirkte allerdings sehr gelassen, für ihn war das wohl ein ganz normaler Flug. Abenteuer-Flieger nach Ranong Die Gepäckstücke wurden mit einem Pickup gebracht vor dem Flughafen griff uns ein Taxifahrer auf, der meinte wir könnten das mit dem Speedboat um 16.30 noch schaffen, die Fahrt bis zum Pier sei nur 30 Minuten.
Am Pier von Ranong war es furchtbar dreckig und es stank bestialisch nach toten und sehr alten Fisch. Kurz vor 16.30 kletterten wir in das Speedboat, das mit dem Gepäck übernahm das Personal, außer uns gab es nur noch einen weiblichen Fahrgast. Wir kamen in Ko Phayam etwa 40 Minuten später an und mussten am Strand im Wasser aussteigen und die Leute vom Speedboat stellten unsere Koffer in den Sand, danach konnten wir dann sehen, wie wir damit fertig werden. Am Anleger warteten Mopedtaxis auf Fahrgäste, pro Moped ein Koffer und ein Fahrgast und wir entschieden uns spontan für die Anlage "Bamboo Bungalows".
Die Fahrt mit dem Mopedtaxi war auch recht abenteuerlich, mit der einen Hand hielt die Fahrerin den Koffer fest, mit der anderen lenkte sie das Moped, aber wenigstens fuhr sie langsam und vorsichtig, trotzdem war ich heilfroh als wir endlich ankamen. Gott sei Dank gab es auch noch freie Bungalows und wir bekamen das dritte von vorne aus gesehen.
Zunächst fanden wir es schrecklich, der Abend im Strandrestaurant war dann auch ganz schön und das Essen war auch lecker.
Die Nacht ging dann auch ganz gut, nachdem wir erst den ungebetenen Gast namens Kakerlake aus unserem Bungalow verscheucht hatten.

unsere Anlage in Ko Phayam unser Bungalow in Ko Phayam


Ko Phayam ist eine kleine thailändische Insel im Osten des Indischen Ozeans (Andamanensee). Ko Chang und Ko Phayam sind die nördlichsten Inseln Thailands an der Westküste der Andamanensee nahe der Grenze zu Myanmar
Auf der etwa 35 Kilometer vor der thailändischen Nordwestküste gelegenen und dünn besiedelten Insel befinden sich zahlreiche Cashew-Baum-Plantagen, die knapp 600 Einwohner leben vom Cashew-Nuss-Anbau.
An den Sandstränden im Westen und Süden der Insel bieten kleinere Resorts und Bungalow-Hotels Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen an.
Die Insel ist Teil des Nationalparks Mu Ko Phayam. Es gibt keine Autos und kein Nachtleben. Ein paar schmale betonierte Straßen und Wanderwege führen von Küste zu Küste und laden dazu ein, die Insel zu Fuß oder per Moped zu erkunden. Mit dem Motor Bike kommt man in einer Stunde an alle Orte.
Der eigentlich schönste Strand ist der weiße Sandstrand in der westlich gelegenen Ao Yai. Dort gibt es auch die meisten der einfachen Resorts. Im Norden der ca. 70qkm kleinen Insel liegt die Büffelbucht (Ao Khao Kwai), der bei Ebbe das Wasser gänzlich fehlt. Der weiße Strand ist jedoch sauber und noch sehr naturbelassen. Bei Flut kann man in der geschützten Bucht gut schwimmen.

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Montag 24.03.2014

Wir waren wieder früh wach, tranken erstmal Kaffee, wir haben nämlich eine Anlage erwischt, die in der Saison immer Strom hat.
Frühstück war auch ganz ok, vor allem der Kaffee war prima.
Wir gingen dann am Strand entlang um nach anderen Anlagen Ausschau zu halten und stellten fest, dass wir die schönste erwischt haben.

Ortszentrum Ortszentrum


Dann gingen wir ins "Dorf", bestehend aus ein paar Häusern, um Zigaretten zu holen, es gab einen kleinen "Supermarkt" mit Zigaretten, Getränken und Knabberzeug und Süßkram, einen Motorradverleih, 2-3 kleine Restaurants, Massage und wider Erwarten auch eine kleine Reiseagentur, bei der wir für den 29.3. die Fahrt nach Koh Samui buchten 2600 Baht für 2 Personen.
Den Rest des Tages rumlungern am Strand, Das Wasser war leider Pieksewasser, so ähnlich, als wenn man wie als Kind "tausend Stecknadeln" macht. Das ist zwar nicht gefährlich, es sind meistens kleinste Überreste von Meeresbewohnern, abgestoßene Nesselzellen von Quallententakeln. Normalerweise sind die Jelly Fish, wie sie von den englischsprachigen Inselbewohnern genannt werden, ungefährlich, aber ich empfinde es als sehr unangenehm.
Abendessen wieder bei uns im Hotel, denn andere Möglichkeiten gab es kaum und das Essen bei uns in der Anlage war schließlich sehr gut.

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Dienstag 25.03.2104 - Freitag 28.03.2014

Rumlungern lesen, bisschen Motorbike fahren, essen, trinken, schlafen. Die Tage verliefen sehr einförmig. Unser Motorbikeausflug zum Ao Kwai war auch nicht so erbaulich, ist wohl wirklich nur was für geübte Kleinmopedfahrer, die Betonpisten sind sehr schmal und wenn man unsicher ist und eine Moped entgegenkommt….

Der Strand das Restaurant


Leider hat sich auch auf Ko Phayam die deutsche "Handtuchunsitte" durchgesetzt. Da es zuwenig Liegen gab, hatte man keine Chance, wenn man nach dem Frühstück gegen halb 9 eine Liege haben wollte, also doch um 7 Uhr sich der Handtuchmafia anschließen…

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig