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Flagge Thailand

Reisebericht Südostasien 2008
Langkawi

Flagge Malaysia

Montag 04.02.2008

Malaysia Karte mit Langkawig Melati Tanjung Motel in Pantai Cenang Um 7:45 kam unser Taxi und brachte uns zur Fähre, die pünktlich um 8:15 losfuhr. Leider war es keine richtige Fähre, sondern wieder so ein blödes, eiskalt klimatisiertes Schnellboot. Nach den drei Stunden Fahrt fühlten wir uns wie Gefrierfleisch und stellten uns nach der Ankunft erst mal 10 Minuten in die Sonne um eine zu rauchen und so langsam wieder aufzutauen. Dann nahmen wir ein Taxi zum Pantai Cenang, es war nicht sehr weit, wir waren schon in einer halben Stunde da. Im Loose hatten wir das Beach Garden Resort gefunden und ließen uns dort absetzen, aber leider hatten sie keine Zimmer frei. Wir konnten aber unser Gepäck dort stehen lassen und machten uns zu Fuß auf Zimmersuche. Nicht weit entfernt war das Melati Tanjung Motel und wir nahmen einen netten Bungalow, einfach und sauber für nur 100 Ringit und auch direkt am Strand gelegen.
der Strand in Pantai Cenang Wir richteten uns ein (Der Kleiderschrank war einfach eine Stange mit Bügeln dran) und wollten dann erstmal eine Kleinigkeit essen und gingen zurück zum Beach Garden, geführt vom Österreicher Wolfgang, es gab Wurstsalat, nicht sehr malaiisch, aber lecker.
Zurück in unserem Bungalow, saßen wir auf unserer Terrasse herum und erprobten dann das Meer zum Baden. Leider war das Wasser pieksig, die Quallen hatten wieder mal ihre kleinen Tentakeln hinterlassen. Also zogen wir uns wieder an und machten einen Spaziergang die Strasse entlang bis zuim Duty Free Kaufhaus und versorgten uns mit Getränken und Zigaretten. Dort gab es auch einen Geldautomaten.
Das Abendessen nahmen wir in einem kleinen einfachen Restaurant bei uns schräg gegenüber ein, sehr preiswert und gut. Den Rest des Abends saßen wir auf unserer Terrasse herum.
Pulau Langkawi ist die Hauptinsel und zugleich der Name einer Inselgruppe von rund 100 Kalksteininseln vor der Nordwestküste von Malaysia. Die Insel ist auch unter ihrem Spitznamen "Insel der Legenden" bekannt geworden. Die Inseln insgesamt sind relativ unberührt bis auf die Hauptinsel, die längst schon ein sehr bekanntes Urlaubsziel geworden ist, weil sie inzwischen über eine hervorragende Infrastruktur verfügt. Seit 1987 ist sie zollfreies Gebiet, und wird auch wegen ihrer guten Einkaufsmöglichkeiten gern besucht.

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Dienstag 05.02.2008 / Mittwoch 06.02.2008

Diese zwei Tage waren wieder sehr faul. Wir probierten es, auf den Liegen am Strand, aber die waren sehr unbequem. Strandspaziergang, Lesen auf der Terrasse unterbrochen von Mittagessen. Am Dienstag aßen wir abends bei uns am Motel Nasi Campur, eine Art Büffett mit warmen Gerichten, man bezahlt nur was man gegessen hat. War ganz nett, aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Abendstimmung in Pantai Cenang Abendstimmung in Pantai Cenang

Mittwoch buchten wir dann eine Inselrundfahrt mit deutscher Reiseleitung und eine Mangrovenfahrt, die ebenfalls deutsch geführt wurde.
Die Abende verbrachten wir auf unserer Terrasse und zum Teil im Beach Garden Resort.

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Donnerstag 07.02.2008

Kurz nach 9 Uhr gingen wir zum Beach Garden, der Treffpunkt für die Inselrundfahrt. Pünktlich um halbzehn kam ein Auto. Offensichtlich waren wir die einzigen Rundfahrtgäste. Der Fahrer/Reiseleiter sprach sehr gut Deutsch.

Typisches Wohnhaus auf Langkawi Abendstimmung in Pantai Cenang

Unser erster Besichtigungspunkt war ein typisches Dorfhaus, auf Stelzen stehend wegen der Regenzeit, im Garten zeigte der Reiseleiter uns einen Pfefferstrauch, wir waren also da, wo der Pfeffer wächst, einen Kopok-Baum, mit langen gurkenähnlichen schwarzen Schoten, die ein weiches weißes Material ähnlich wie Baumwolle enthielten, aus dem Kissenfüllungen gemacht werden. Das Haus selbst war sehr geräumig, mit drei Zimmern, und heutzutage Strom und allen elektrischen Geräten, die ein moderner Haushalt braucht.
Dann ging es weiter zu einer Batikfabrik, aber so richtig wurde da gerade nicht gearbeitet, da hatten wir schon schönere gesehen und ganz zufällig war natürlich auch ein Verkaufsladen dabei, den wir aber sehr schnell durchquert hatten.

Mahsuri Mausoleum auf Langkawi Mahsuri Mausoleum auf Langkawi

Unsere dritte Sehenswürdigkeit war das Mahsuri Mausoleum: Das Grabmal der wohl legendärsten Person Langkawis liegt etwa 12 km außerhalb von Kuah. Es ist eine gepflegte Anlage, die gern von Touristen besucht wird. Ein unmittelbar daneben liegendes Museumsdorf ist eine zusätzliche Attraktion. Die schöne junge Prinzessin Mahsuri wurde vor mehr als 150 Jahren von einem bösen Verwandten übel verleumdet, sie hätte ihren Gatten betrogen, dadurch dann unschuldig verurteilt und hingerichtet. Vorher verfluchte sie die Insel für ganze sieben Generationen. Merkwürdigerweise geht es jetzt erst seit der 8. Generation in Langkawi wieder besser.
Am Grab und im Park war ziemlich viel los, überwiegend einheimische Besucher pilgerten zum Grab und bevölkerten den hübsch angelegten Park mit diversen Verkaufsständen von traditioneller malaiischer Medizin über Souvenirs bis zu Ständen mit kleinen Snacks und Leckereien.

Seeadlerdenkmal in Kuah auf Langkawi Seeadlerdenkmal in Kuah auf Langkawi

Wir fuhren dann weiter nach Kuah, dem Hauptort Langkawis mit inzwischen schon mehr als 11000 Einwohnern. Hier befindet sich auch der Fährhafen.
An der langen Hauptstraße von Kuah sind viele Restaurants, Geschäfte, Banken und kleine Hotels zu finden und die neue Seepromenade lädt zum Bummeln ein. Einkaufen kann man zollfrei, das vielfältige Warenangebot reicht von Textilien über alle Arten von Kunsthandwerk bis hin zu modernster Elektronik.
In einer Shopping Mall hatten wir etwas Zeit zum bummeln, leider waren aber sehr viele Geschäfte geschlossen und so war es eher etwas langweilig, also brachen wir bald wieder auf und fuhren zum Wahrzeichen Langkawis einem an der Strandpromenade gelegenen überdimensionalen Seeadlerdenkmal.
In der Nähe vom Denkmal kehrten wir in einem chinesischen Restaurant ein und bekamen ein recht leckeres Mittagessen, das im Tourpreis inbegriffen war, nur die Getränke mussten wir bezahlen.

Seilbahn am Mt. Cinchang auf Langkawi Seilbahn am Mt. Cinchang auf Langkawi

Mit einem Zwischenstop an einem nicht sehr bemerkenswerten indischen Tempel fuhren wir weiter zur modernsten Sehenswürdigkeit Langkawi: Eine Seilbahn am "Mt. Cinchang" dem höchsten Berg in der Bucht "Burau Bay", mit der man sich mit 3 Metern pro Sekunde fast lautlos in die die schwindelnde Höhe von 730 Metern befördern lassen kann. Die 18-minütige Fahrt mit Zwischenstation auf 650 m Höhe lohnt wegen des tollen Ausblicks über die Insel. Die Seilbahn schwankte ganz schön, so richtig wohl gefühlt habe ich mich nicht, aber da die Schweizer und &OUML;sterreicher diese Seilbahn gebaut hatten, hatten wir doch ein gewisses Zutrauen, denn schließlich sind diese ja anerkannte Experten im Seilbahnbau.
Um 15:30 wurden wir wieder am Beach Garden abgesetzt, tranken dort erstmal ein Bier, genossen dann noch ein wenig den Strand und aßen bei uns im Hotelrestaurant zu Abend, diesmal nicht vom Büffet, sondern à la Carte, war aber eine eher fettige Angelegenheit. Im Irish Pup tranken wir dann noch einen Cocktail, der auch nicht so begeisternd war, das Publikum dort war auch nicht sehr angenehm und so zogen wir dann doch wieder unsere eigene Terrasse vor.

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Freitag 08.02.2008

Mangrovenfahrt auf Langkawi Der Vormittag verlief ereignislos, um 14:00 Uhr fanden wir uns wieder im Beach Garden ein, wir hatten ein Mangroven - Bootsfahrt gebucht. Wir wurden von einem Minibus abgeholt, nach etwa halbstündiger Fahrt stiegen noch zwei Paare aus der Schweiz zu und nach etwa 20 Minuten kamen wir zu der Bootsanlegestelle im Nordosten der Insel. Dort erwartete uns der Österreicher Peter Höfinger der seit über 10 Jahren auf Langkawi lebt und Mangrovenfahrten und Dschungelwanderungen begleitet. Wir erfuhren jetzt, dass der älteste Teil der Insel der Nordwesten sei, mit etwa 550 Millionen Jahren, die Osthälfte ist mit 400 Mio. Jahren deutlich jünger. (Zum Vergleich: der Himalaya ist 40 Mio. Jahre alt).
Gegen 15:30 fuhr unser Boot ab, und nach kurzer Fahrt hielten wir an einer Höhle, wo es Mini-Fledermäuse zu sehen gab. Die Fledermäuse sind Insektenfresser, dass es sich um kleine Vampire handelt, ist mehr ein Gerücht oder eine Fabel. Wir durchquerten die Höhle und kamen zu einem Holzsteg im Mangrovenwald und nun begann eine hochinteressante "Schulstunde" über Mangroven:
Das Ökosystem Mangrove wird von Wäldern salztoleranter Mangrovenbäume im Gezeitenbereich tropischer und subtropischer Küsten gebildet. Weltweit gibt es etwa 15 Millionen Hektar Mangrovenwälder, also 150.000 qkm.
Mangrovenfahrt auf Langkawi Mangrovenwälder bestehen aus Bäumen und Sträuchern verschiedener Pflanzenfamilien mit insgesamt fast 70 Arten, die sich an die Lebensbedingungen der Meeresküsten und brackigen Flussmündungen angepasst haben. Das Brack- oder Meerwasser, welchem die Bäume des Mangrovenwaldes täglich bis zum Kronenansatz ausgesetzt sind, hat ein sehr niedriges Wasserpotenzial (-20 bis -50 bar). Daher sind Anpassungen der Bäume an diese Bedingungen notwendig: Sie lagern Salz in ihre Zellen ein und gleichen somit das Potenzialgefälle aus. Einige Mangroven können genau wie die Kakteen Wasser speichern (Salzsukkulenz), um hohe Salzkonzentrationen zu verdünnen. Über Salzdrüsen können sie überschüssiges Salz ausscheiden. Die mit Salz angereicherten Blätter werfen sie ab. Es gibt jedoch noch weitere morphologische Anpassungen.
Da die Wurzeln von Pflanzen Sauerstoff für die Zellatmung benötigen, dieser aber in den Schlickböden nicht zur Verfügung steht, bilden die Bäume der Mangrovenwälder ein spezielles Belüftungssystem (Aerenchym). Dazu gehören auch die Lentizellen. Das sind korkverkleidete und somit wasserabstossende Poren in der Rinde der Wurzeln. Die Wurzeln selber sind so geformt, dass sie auch bei Flut aus dem Wasser ragen. Es gibt drei verschieden Wurzelformen: Luftwurzeln, Kniewurzeln und Schnorchelwurzeln.
Mangrovenfahrt auf Langkawi Man unterscheidet West- und Ostmangroven. Erstere gedeihen an den Küsten Amerikas und Westafrikas, während Ostmangroven die Küsten Ostafrikas, Madagaskars, Indiens und Südostasiens besiedeln. Während die Westmangroven mit nur sechs Baumarten relativ artenarm sind, finden sich in den Ostmangroven über 50 verschiedene Baumarten, dazu kommen spezialisierte Farne (Acrostichum), sowie die Nipapalme Aufgrund der extremen Bedingungen im Gezeitenbereich haben sich in Mangrovenwäldern verhältnismäßig produktive Gemeinschaften von hoch spezialisierten Lebewesen entwickelt. Hier teilen sich Meeres- und Landorganismen den gleichen Lebensraum. Während in den oberen Stockwerken der Baum- und Strauchschicht terrestrische Organismen leben, wohnen zwischen den Wurzeln echte Meeresbewohner.
Das Wurzelwerk der Mangrovenbäume und das sich zwischen den Wurzeln sammelnde Sediment sind Lebensraum und Kinderstube zahlreicher Organismen; Mangroven sind wichtige Laich- und Aufwuchsgebiete für Fische, Krebse und Garnelen, von denen einige später Korallenriffe oder andere Ökosysteme der Küstengewässer bevölkern.
Mangroven sind an Gegenden der Erde gebunden, wo ihre Aktivitätsperiode nicht durch einen kältebedingten Laubabwurf unterbrochen wird. Bedingt durch den hohen Energieaufwand, den die Anpassungen der Mangrovenpflanzen an den Standort erfordern, erreichen diese Wälder oft nur Höhen von 5 bis 8 Metern, im Optimalbereich auch bis zu 20 Metern.
Mangrovenfahrt auf Langkawi Neben Korallenriffen und den tropischen Regenwäldern zählen Mangroven zu den produktivsten &OUML;kosystemen der Erde. In den Kronen des Mangrovenwaldes leben Reptilien und Säugetiere. Viele Wasservögel nutzen das reiche Nahrungsangebot und nisten in den Baumkronen. Das dichte Wurzelwerk der Mangroven bietet einer großen Zahl von Organismen auf engem Raum eine hohe Zahl kleinster Habitate. Die Wurzeln bieten vielen Fischen, Muscheln und Krabben einen sicheren Lebensraum und den Larven und Jungtieren vieler Arten beste Bedingungen. Auf den hölzernen Wurzeln der Bäume leben Schnecken, Algen, Austern, Seepocken und Schwämme. In tieferem Wasser leben Pistolenkrebse und Fische.
Deshalb werden viele Mangrovenwälder in Sammelwirtschaft vom Menschen genutzt (beispielsweise Mangrovenkrabben, Muscheln); daneben steht die oben erwähnte Bedeutung der Mangroven für die Fisch- und Garnelenbestände. Mangroven bieten Schutz gegen Küstenerosion. Die zerstörerische Wirkung von Flutwellen und Tsunamis auf menschliche Siedlungen an der Küste kann durch davor liegende, intakte Mangrovenwälder reduziert werden.
Gefährdung: Mangroven-Wälder sind in vielen Teilen der Welt vor allem durch die Anlage und Ausweitung von intensiv bewirtschafteten Garnelenzuchten ("shrimp farms") gefährdet. Weil die Shrimpteiche nach nur drei- bis zehn Jahren schwer mit Chemikalien verseucht sind, müssen sie nach nur wenigen Jahren wieder aufgegeben werden.
Mangrovenfahrt auf Langkawi Eine Wiederaufforstung mit Mangroven ist danach fast immer unmöglich. Weitere Gefährdungsursachen sind Verschmutzung durch Öl (Panama, Persischer Golf), aber auch Trockenlegung von Mangrovengebiet im Zuge des Siedlungsausbaus im Küstenbereich. Die ortsansässige Bevölkerung nutzt das Holz der Mangroven als Brennholz, zur Gewinnung von Holzkohle oder Gerbstoffen. Die Erträge der Küstenfischerei gingen überall drastisch zurück, wo die Mangrovenwälder großflächig abgeholzt wurden.
Anstrengungen zur Wiederaufforstung von Mangroven werden z.B. in Vietnam, Thailand, Indien, Sri Lanka und auf den Philippinen unternommen. Trotz dieser Bemühungen hält die Zerstörung von Mangrovengebieten an; der Verlust der letzten 20 Jahre beläuft sich auf 25% der im Jahre 1980 vorhandenen Fläche.
Durch eine andere Höhle gingen wir zu unserem Boot zurück und fuhren dann zunächst durch den ausgebaggerten Teil des Flusses. Danach kamen wir in den naturbelassenen Teil, außer uns waren überhaupt keine Boote mehr unterwegs. Wir sahen mehrere Eisvogelarten, Warane, eine Giftschlange, um einen Ast gewickelt, die sich durch uns nicht stören ließ.
Peter erntete für uns je eine Mangrovenfrucht, die bis zu drei Monate im Wasser überleben kann und sich dann bei Gelegenheit in den schlammigen Untergrund bohrt. Wir kamen dann aufs Meer hinaus und in rasanter Fahrt ging es dann in einen anderen Fluss hinein. Hier lagen etliche Luxusjachten, denn die Besitzer hatten erkannt, dass bei einem Tsunami die Boote nicht zerstört werden, wie an einem Kai liegend, dann die Mangroven federn die Wucht des Tsunamis ab.
Wir stoppten dann noch bei einer Fischzuchtfarm, sahen einen zutraulichen Stachelrochen, einen Wasserskorpion, mit mehreren Millionen Jahren eine der ältesten Tierarten der Welt, und eine kleine Fischart, die ihre Beute Insekten dadurch jagen, dass sie sie anspucken, was uns vorgeführt wurde mit Brotkrümeln, die angespuckt wurden und so ins Wasser fielen.
Leider war kurz danach unsere lehrreiche und wunderschöne Fahrt zu Ende, mit dem Minibus wurden wir wieder zum Beach Garden gebracht, wo wir um 19:30 ankamen. Da wir nun schon dort waren, aßen wir in dem schönen Strandrestaurant zu Abend, sehr lecker aber vergleichsweise teuer.

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Sonnabend 09.02.2008

Der Vormittag verging mit Faulenzen und einem langen Strandspaziergang bis zum Ende des Strandes. Wir hatten gelesen, dass das Aquarium sehr sehenswert sei und so machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg dorthin.
Underwater World (Unterwasserwelt): Dieses Aquarium, das im März 1996 neu eröffnet wurde, befindet sich am Strand von Patai Cenang und ist das größte seiner Art in ganz Asien. Es beheimatet mehr als 5000 Salz- und Süßwasserfische sowie zahlreiche Gattungen lebendiger Korallen.
Wir waren dann aber sehr enttäuscht, wir hatten es uns viel größer und spektakulärer vorgestellt, der Eintritt war übertrieben teuer und sein Geld nicht wert.

Pantai Ceanang auf Langkawi Pantai Ceanang auf Langkawi

Auf dem Rückweg kehrten wir zum Abendessen in einem indischen Lokal ein, die Aufmachung dort war sehr nett, das Essen aber nur mittelmäßig und deutlich zu teuer.

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Sonntag 10.02.2008

Der Vormittag wurde schon wieder verbummelt. Gegen Mittag Spaziergang zum Beach Garden, weil wir unsere Bücher dort abgeben wollten, die wir schon gelesen hatten und nicht mehr mit nach Hause schleppen wollten, denn dort gibt es eine Art Bibliothek für die Gäste des Hotels, und so mussten wir die Bücher nicht wegwerfen. Da jetzt auch Mittagszeit war, blieben wir auch zum Essen da, ich konnte mal wieder dem Wurstsalat nicht widerstehen.

Chinese New Year Lions Dance Chinese New Year Lions Dance

Da an den Tagen "Chinese New Year" gefeiert wurde, fand ein Lion's Dance statt: Ein kleines rotes Päckchen mit Geld wird an einen Baum oder eine Palme gehängt und der "Lion" (ein Mensch in einem sehr chinesisch aussehenden rotem Löwenkostüm) muss sich dieses Päckchen schnappen und dazu auf einen Tisch oder ähnliches klettern. Das ganze passiert mit viel Getöse und Getrommel. Dann zieht der Lion weiter zum nächsten Gastgeber.

Reismuseum in Pantai Ceanang auf Langkawi Reismuseum in Pantai Ceanang auf Langkawi

Danach besuchten wir noch das schräg gegenüber liegende Reismuseum. Es kostet keinen Eintritt. Schaufelder zeigen die verschiedenen Arten und Stadien des Reisanbaus und so sahen wir den reifen Reis auch mal direkt an der Pflanze. Angeschlossen ist auch noch ein kleines Museum mit alten und neuen Werkzeugen, allerlei landwirtschaftlichem Gerät und Informationen über den Reisanbau.
Wir besichtigten dann noch drei Nobel - Hotelanlagen, sehr schön, sehr groß, sehr komfortabel und sehr teuer und sehr unpersönlich.
Abends packten wir dann unsere Sachen, denn am nächsten Morgen sollte es früh losgehen.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig