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Reisebericht Trkei 2008 Side

Sonnabend 12.07.2008

Trkei Karte mit Alanya Hotel Kleopatra in Side Abflug mit 20-mintiger Versptung um 7.20 Uhr, Ankunft nach ereignislosem Flug in Antalya um 12.30 Uhr, schon um 13 Uhr fuhr der Bus ab und brachte uns in das Hotel Kleopatra in Side, wo wir um 14.30 Uhr ankamen. Wir packten unsere Sachen aus, zogen uns sommerlich an und starteten zu einem ersten Erkundungsgang durch den Ort.
Da wir inzwischen auch Hunger hatten, gingen wir in ein nettes Restaurant am Hafen, das Chili Side, das Essen war vorzglich und von der Terrasse hatten wir einen schnen Blick auf den Hafen.
Nach dem Essen schlenderten wir noch weiter durch den Ort, der erste Eindruck war recht ansprechend, allerdings war auch ziemlich viel los, aber schlielich war ja auch Hauptsaison.
Den Abend verbrachten wir auf unserem schnen Balkon, mit Blick auf das Hotelrestaurent und aufs Wasser und beobachteten die Leute, die bei uns vorbeischlenderten.
Die antike Stadt Side, teilweise unter dem heutigem Selimiye gelegen, ist ein bekannter Urlaubsort an der Trkischen Riviera. Die Stadt liegt zwischen den Stdten Antalya und Alanya im Bezirk Manavgat, der zu der trkischen Provinz Antalya gehrt. Side blickt auf eine etwa 3500 Jahre lange Vergangenheit zurck und war in der Antike eine bedeutende Hafenstadt in der Region Pamphylien, wie diese Landschaft an der mittleren Sdkste in der Antike genannt wurde. Von der antiken Hafenstadt sind viele Bauwerke erhalten geblieben.

Am Hafen in Side Apollo Tempelreste


Das antike Side liegt auf einer flachen Halbinsel mit Hafenanlagen an der Spitze. Der Kirchenhistoriker Eusebios (4. Jh.) datiert die Grndung der Stadt auf 1405 v. Chr., die antike berlieferung geht davon aus, dass Side etwa im 7. Jh. v. Chr. vom olischen Kyme aus gegrndet wurde. Die bedeutendsten Ruinen stammen aus der rmischen Epoche, dem 2. und 3. Jahrhundert. Weitere bedeutende Bauten entstanden, als Side im 5. oder 6. Jahrhundert Bischofssitz wurde. Die Stadt wurde vermutlich im 10. Jahrhundert verlassen. Ein Erdbeben zerstrte viele Bauwerke.

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Sonntag 13.07.2008

Um 8:30 trafen wir uns zum Frhstck, das Bffet war recht ordentlich. Nach dem Frhstck wollten wir nun unseren ersten Badeversuch starten und gingen zu unserem sehr kleinen Hausstrand, wo es leider etwas nach Katzenpipi roch.
Mit Lesestoff bewaffnet richteten wir uns trotzdem dort ein, das Wasser war wunderbar warm und klar, dass sogar Brigitte und ich ins Wasser gingen.
Gegen 15 Uhr brachen wir dann wieder auf, machten uns "stadtfein" und suchten zunchst den im Reisfhrer beschriebenen anderen Strand, den wir dann auch fanden. Sehr gro war er auch nicht, aber wirkte etwas sauberer.

Blick vom Balkon Strand vom Hotel Kleopatra


Zurck am Hafen probierten wir ein anderes Restaurant aus, das uns vom Aussehen gefallen hatte und mit typischer lokaler Kche warb. Irgendwie war der Kellner aber nicht gut drauf, er wollte uns nicht das zum Essen bringen, was wir haben wollten, war arrogant und berheblich. Dummerweise hatten wir schon was zu Trinken bestellt, aber dabei blieb es dann auch. Wir zogen also weiter und fanden ein Restaurant, direkt am Wasser und probierte die Spezialitt der Gegend, ein Testi Kebab, das in einem Tontopf serviert wird, der dann am Tisch zerschlagen wird. Es handelte sich eigentlich um einen Gemseeintopf mit viel Fleisch, war auch so ganz lecker, aber reichlich berteuert - sind Tontpfe so teuer? Nach dem Abendessen schlenderten wir noch ein wenig durch die Straen, hatten aber bald genug von der Anmache der Teppich und anderer Verkufer und zogen uns wieder auf unseren Balkon zurck.

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Montag 14.07.2008

Fr diesen Tag hatten wir einen Ausflug nach Antalya gebucht, der im Reisepreis mit inbegriffen war.
Da es schon sehr frh losgehen sollte, hatten wir schon am Vortag ein Lunchpaket bestellt, konnten dieses um 6.30 abholen und frhstckten dann auf dem Balkon. Um 7.30 brachen wir auf zum Leda Hotel, etwas auerhalb von Side, wo uns der Bus abholen sollte,
Da es weniger weit war als wir vermutet hatten waren wir viel zu frh dort. Der Bus kam pnktlich um 8 Uhr und wir fuhren als erstes zur bekannten Schmuckfabrik "Storks", von der wir allerdings noch nie etwas gehrt hatten.

Altes Stadttor in Side Amphitheater in Side

Die Fabrik entpuppte sich als ein riesiger Schmuckladen mit mehreren Etagen, um 9:30 waren wir dort und hatten nun eine Stunde Zeit. Da wir keinen Schmuck kaufen wollten und sich unser Interesse auch sehr in Grenzen hielt, kam uns diese Stunde endlos lang vor. Wir bekamen aber einen Kaffee und sie versuchten uns Ringe und eine Uhr aufzudrngeln, blieben aber erfolglos. Wir verlieen also das etwas unterkhlte Haus und standen so noch ber eine halbe Stunde vor der Tr herum und dann ging es endlich weiter nach Antalya, wo wir erst nach 11 Uhr ankamen. Wir hatten nun bis 13 Uhr Zeit, den Ort zu erkunden. Viel zu wenig, wir schafften gerade mal den Basar und ein Mittagessen in der "Dnergasse", dann war die Zeit um.

Strasse in Antalya Wasserfall in Antalya

Der Bus fuhr uns dann durch eine Art "Mrkisches Viertel" von Antalya zu einem Wasserfall, auch eher unspektakulr, dort hatten wir dann einen Fotostopp von 20 Minuten und anschlieend noch eine Stunde Fahrt zurck nach Side. Zusammenfassend kann man sagen, den Ausflug htten wir uns sparen knnen und wenn es etwas gekostet htte, wre es wirklich rgerlich gewesen.
Nach einer Dusch- und Erfrischungspause im Hotel brachen wir wieder auf um etwas zu essen. Am Vortag hatten wir ein gut aussehendes Restaurant gesehen mit einem schnen Hof, wo man mitten im Ort im Grnen sitzt und wir wollten es ausprobieren. Es war wirklich wunderhbsch dort zu sitzen, die Kellner waren sehr freundlich, leider war das Essen eher mittelmig, dafr die Preise viel zu hoch.
Den Abend verbrachten wir wieder mit Schlendern im Ort und anschlieend auf unserem Balkon.

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Dienstag 15.07.2008

der Strand in Side Frhstck um 8 Uhr und anschlieend gingen wir dann mal zu dem Strand auf der anderen Seite des Ortes. Das Wasser war genauso schn wie auf unserer Seite, aber die Liegesthle kosteten einen kleinen Betrag. Es gab dort auch ein kleines Restaurant und gegen Mittag wollten wir dort etwas essen. Der Kellner fragte uns auf Englisch, was wir wollten und wir bestellten zunchst unsere Getrnke, er schrieb alles auf, schaute sehr nachdenklich auf seinen Zettel und meine in vllig akzentfreiem Deutsch: "Wenn ich Sie richtig verstanden habe, mchten Sie.".
Sein leicht hessischer Anklang kam daher, dass er in Frankfurt aufgewachsen war. Wir bestellten noch eine Kleinigkeit zu essen, ganz hervorragende Kfte, blieben dann noch ein Weilchen am Strand und machten uns dann auf den Heimweg.
Gegen 18:00 Uhr wollten wir zum Abendessen mal wieder was Neues probieren und lieen uns in ein Restaurant mit Sonnenuntergangsblick zerren.
Nach den kstlichen Kfte am Mittag, hatte ich Appetit auf mehr und bestellte ein Adana Kebab, einen Hackfleischspie. Htte ich nicht tun sollen, das Fleisch war verdorben und der erste Bissen landete sofort wieder in meiner Serviette, absolut eklig, der Kellner maulte mich noch an, als ich das Essen zurckgehen lie und wurde pampig. Mir jedoch war der Appetit grndlich vergangen und ich brauchte erstmal einen Raki um den ekligen Geschmack loszuwerden. Das Essen von den beiden anderen war auch nicht bemerkenswert, aber wenigstens nicht verdorben. Auch kein Restaurant zum Weiterempfehlen.
Der Abend wie immer, im Ort herumschlendern (eher lustlos), wir hatten das Gefhl schon jeden Pflasterstein zu kennen und abends auf dem Balkon.

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Mittwoch 16.07.2008

Frhstck wie immer um 8 Uhr. Wir wollten was anderes machen als Strand und fuhren nach dem Frhstck mit einem Dolmus nach Manavgat.
Manavgat ist eine Kreisstadt der Provinz Antalya an der Trkischen Riviera mit 101.742 Einwohnern und liegt 7 km nordstlich von Side in der fruchtbaren Ebene zwischen dem Taurus-Gebirge und dem Mndungsdelta des Flusses Manavgat.

Parkplatz am Markt in Manavgat Jeansladen in Manavgat

In der Ebene werden Baumwolle, Getreide, Sesam, viele Obst- und Gemsesorten sowie Blumen (teilweise in Gewchshusern) angebaut. Auch erste Bananenplantagen sind hier zu finden. Am Fluss wird Forellen- und Crevettenzucht betrieben.
In Manavgat wohnt ein groer Teil der im Tourismus in Side und den umliegenden Hotels ttigen trkischen Bevlkerung.
Wir bummelten durch Manavgat, ein ansprechender Ort mit vielen netten Geschften. Der Versuch fr Brigitte einen Rock zu kaufen schlug allerdings fehl, die Rcke, die es gab waren entweder Teenie-Modelle oder sehr omahafte Teile, die man auch nicht unbedingt anziehen mchte.

Gewrzladen in Side Restaurant in Side


Gegen Mittag machten dann die Geschfte zu und so fuhren wir zurck nach Side. Wir hatten den Fahrer zwar gefragt, ob er bis zum Theater fhre, er hatte auch genickt, aber trotzdem war schon am Busbahnhof die Fahrt zu Ende und so latschten wir in der prallen Mittagssonne zurck nach Side. Unsere erste Tat dort war dann auch sofort unseren Durst mit einem groen Bier zu lschen.
Am Nachmittag badeten wir noch an unserem Hausstrand. Zum Abendessen gingen wir noch mal zurck zu anderen Seite des Ortes, dort wo wir mittags gesessen hatten, wollten wir nun etwas essen.
Aber auch hier war das Essen dann doch irgendwie enttuschend, der Fisch teuer und langweilig, das Wildschwein staubtrocken.

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Donnerstag 17.07.2008

Abendstimmung in Side Abendstimmung in Side

Frhstck schon wieder um 8 Uhr. Anschlieend Strandtag an beiden Strnden, aber das Wasser war sehr unruhig und deshalb nicht so schn wie sonst, mit viel ekligem Seegras. Ansonsten gibt es nichts zu berichten

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letzte Änderung: 20.11.2017 · Copyright © 2003 - 2018 by Angelika Rosenzweig