Blick auf Hoch Koenigsburg angelikasreisen.de

Reisebericht Frankreich 2010 Kaysersberg

Sonnabend 11.09.2010

FrankreichKarte mit Kaysersberg unser Hotel in Kaysersberg Wir fuhren um 9 Uhr in Blois ab. Immer nach Westen, wir wollten ins Elsass. Die Fahrt fhrte uns ber Troyes und Epinal, durch Lothringen und schlielich ber den Col Bonhomme ins Elsass.
Um 15 Uhr kamen wir in Kaysersberg an, der Ort gefiel uns auf Anhieb und wir beschlossen zu bleiben. Aus dem Logis de France Katalog hatten wir uns wieder ein Hotel ausgesucht, es sah auch sehr hbsch aus, war aber leider ausgebucht. Die Dame an der Rezeption meinte auch, ganz Kaysersebrg sei ausgebucht und es htte gar keinen Zweck woanders zu fragen. Der Ort gefiel uns aber so gut, dass wir es trotzdem versuchen wollten, also stellten wir unser Auto am Markt ab und wollten uns auf dem Weg machen. Direkt am Markt steht das kleine Hotel "L'Arbre Vert", wo wir uns erstmal was zu trinken bestellten und wo wir nun schon da saen, fragten wir nach einem Zimmer und siehe da sie hatten eins, leider nach hinten und ohne Balkon. Als wir nach einem Balkonzimmer nach vorne fragten, wollte die Wirtin wissen, wie lange wir bleiben wollten. Als wir dann sagten 5 Nchte, buchte sie direkt ein Paar, das nur eine Nacht gebucht hatte, ins hintere Zimmer um und wir bekamen das schne Balkonzimmer.
Wir schleppten unser Gepck nach oben und gingen dann erstmal los, um noch etwas vom Ort zu sehen. Jede Menge Touristen waren unterwegs, der Ort wirkte etwas berfllt, aber schlielich war ja Wochenende und deshalb sicherlich so voll mit Gsten aus der nheren Umgebung. Auch die Verstndigung war vllig problemlos, fast alle sprachen zumindest ein wenig Deutsch.

Kaysersberg Kaysersberg

Kaysersberg (welsch Kyspr) ist ein Ort im Elsass im Dpartement Haut-Rhin mit ca. 3000 Einwohnern. Kaysersberg liegt im Tal der Weiss nordwestlich von Colmar an der Elssser Weinstrae.
Kaysersberg hat seinen Charme durch seine mittelalterlichen Bauten, die sich um die Kirche herum befinden. Die strategische Lage erinnert an die Rmerstrae, die das Elsass mit Lothringen verband. Kaysersberg ist mit seinen gepflasterten Strassen und reich verzierten Fachwerkhusern einer der schnsten Orte im Elsass.
Kaysersberg ist auch der Geburtsort Albert Schweitzers, das Albert-Schweitzer-Museum erinnert daran, dass der Trger des Friedensnobelpreises von hier kommt. Kaysersberg ist auch bekannt fr die beliebte Rebsorte Grauburgunder (Pinot Gris). Es soll nmlich der Landvogt des Ortes, Lazarus von Schwendi gewesen sein, der die Rebsorte aus der Stadt Tokay mitbrachte, als er in Ungarn kmpfte. Heute zhlt der Grauburgunder aus Kaysersberg immerhin zu den besten elsssischen Weinen!

Kaysersberg Kaysersberg

Nach dem ersten Rundgang zurck zum Hotel, um unsere Sachen auszupacken. Anschlieend machten wir uns wieder auf den Weg und blieben in einem kleinen Restaurant hngen, dass unter anderem die Spezialitt des Elsass "Choucroute Garni" anbot, so in Richtung Schlachteplatte, mit Sauerkraut, Fleisch und Wurst. Rolf bestellte sich ein Eisbein, ebenfalls mit Sauerkraut und danach brauchten wir alle beide dringend einen Verteiler. Aber auch die Obstschnpse aus dem Elsass sind ja berhmt und das zu Recht.
Wir machten noch einen kleinen Verdauungsspaziergang durch den Ort, kehrten aber bald zum Hotel zurck, denn an Abend wurde es doch khl. So kam es dass wir seit langer Zeit mal wieder fernsahen, denn mit dem im Elsass vorhandenen deutschen Fernsehprogramm war das doch viel verstndlicher als das mitten in Frankreich.

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Sonntag 12.09.2010

Wir frhstckten gegen 8 Uhr, aber das Frhstck war auch wieder berteuert. Wir hatten uns einen Ausflug zum "Petit Ballon" vorgenommen.
Der Petit Ballon (kleiner Belchen) ist ein 1272 m hoher Berg in den Vogesen. Er liegt im Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.Der Name "Belchen" ist alemannisch und bedeutet "flach gewlbter kahler Berg". Das Beiwort Klein wird verwendet, da es zwei weitere Belchen in den Vogesen gibt, den Groen Belchen in Sichtweite und den Elssser Belchen. Auf der stlichen Seite der Oberrheinebene, im Schwarzwald, heit einer der hchsten Berge ebenfalls Belchen.

Am Petit Ballon Am Petit Ballon


ber den Petit Ballon fhrt eine schmale Strae. Am hchsten Punkt dieser Strae liegt ein Parkplatz, von dort ist der eigentliche Gipfel in etwa 600m erreichbar. Von Kaysersberg aus fuhren wir ber Munster eine kleine Strae hinauf. Oben angekommen stellten wir das Auto ab und wollten dann die Aussicht genieen, war aber eher unspektakulr, denn leider war die Sicht nicht besonders klar. Auer uns waren noch jede Menge Leute da oben unterwegs, die aber alle mit dem Fahrrad den Berg hinaufkamen. Sie sahen auch alle ziemlich fertig aus. Kein Wunder! Wir fuhren dann auf der Strae wieder hinunter, auf der die Fahrradfahrer gekommen waren und landeten wieder in Munster.

comuse d Alsace comuse d Alsace

Munster liegt am Schnittpunkt zweier Tler, die sich hier zum Tal der Fecht oder auch Mnstertal (Valle de Munster) vereinen. Im Westen erhebt sich der Gipfel des Hohneck mit 1.362 Metern ber dem Meeresspiegel. Nach Osten fliet die Fecht in Richtung Colmar, das etwa 20 km entfernt liegt.
Geschichte: Um 660 n. Chr. wurde bei Munster von Benediktiner-Mnchen das St. Gregor-Kloster (lat. monasterium) gegrndet, wonach die Stadt und das Tal benannt wurden. 1308 wurde die Stadt mit einer Mauer versehen. 1354 schloss sich die Stadt mit anderen Stdten des Elsass zum Zehnstdtebund zusammen. Im 16. Jahrhundert schloss sich die Stadt der Reformation an. Im Dreiigjhrigen Krieg wurde Munster und seine Umgebung stark in Mitleidenschaft gezogen. Unter dem Einfluss der Franzsischen Revolution wurde 1791 das Kloster aufgelst. Im Ersten Weltkrieg wurde die Stadt zu 85 % zerstrt. Auch im Zweiten Weltkrieg hatte die Gegend sehr zu leiden. Am 5. Februar 1945 wurde Munster von den Alliierten eingenommen.
Wir machten in Munster eine kurze Pause in einem kleinen Caf und aen - ist ja irgendwie Pflicht - kstlichen frischen Munsterkse, kein Vergleich zu dem abgepackten Zeug, das man bei uns bekommt.

comuse d Alsace comuse d Alsace

Da es gerade erst Mittag war, beschlossen wir, noch in das comuse d'Alsace zu fahren.
Das Museum war bis 2006 das grte Freilichtmuseum Frankreichs und wird heute als kommerzieller Freizeitpark betrieben. Es befindet sich bei Ungersheim, zwischen Mulhouse und Colmar.
1971 setzten sich eine Handvoll engagierter Mitarbeiter des Vereins "Maisons Paysannes d'Alsace" fr den Erhalt und die Restaurierung lndlicher Wohnhuser ein, die zum Abriss freigegeben waren. Da viele dieser Huser an ihrem eigentlichen Standort Neubauten Platz machen sollten, kamen sie auf eine ungewhnliche Idee. Sie beschlossen die Huser abzubauen, um sie Stck fr Stck an einem anderen Ort wieder aufzubauen. Nach langer Suche entschied sich das Projekt im Jahre 1980 fr ein brachliegendes Gelnde zwischen Mulhouse und Colmar. 1984 waren bereits um die zwanzig Gebude neu aufgebaut und fr die ffentlichkeit zugnglich gemacht worden.
Der Komplex hat heute ber achtzig historische Gebude, mit Ausnahme des mittelalterlichen steinernen Wohnturmes aus Mlhausen nahezu ausschlielich Fachwerkhuser.

comuse d Alsace comuse d Alsace


Da das Museum sehr weitlufig und interessant war, hielten wir uns ber drei Stunden darin auf. In zwei der kleinen alten Husern lebt sogar jeweils eine Familie in Museumsdorf, sie kleiden sich in den traditionellen alten Gewndern und arbeiten mit alten Werkzeugen und Kchenutensilien. Als wir dort waren, aen sie gerade zu Mittag und so wollten wir uns doch nicht so aufdrngeln und schauten uns die Huser nicht so grndlich an, es gab ja schlielich auch noch genug andere.
Zurck nach Kaysersberg fuhren wir dann den krzesten Weg ber die Nationalstrae und kamen dort gegen 16 Uhr an. Wir stellten nur das Auto ab und gingen direkt in unser "Stammlokal" - La Palme d'Or und tranken erstmal ein schnes frisches Pression. Nachdem wir eine Weile dort gesessen hatten, tauchte ein Straenmusikant auf, packte sein Saxophon aus und spielte bekannte Tanzmusik mit Begleitung vom Band. Er war richtig gut und es kam sogar Stimmung auf, manche der Gste lieen sich zum Mitsingen verleiten.

La Palme d Or Straenmusikant

Wir hatten nun keine Lust mehr, das Lokal zu wechseln, also blieben wir dort und bestellten Flammkuchen. Sehr lecker. Als Digestif gab es einen Mirabellenschnaps fr mich und einen Quetsch fr Rolf, die Obstler aus dem Elsass sind ja weit ber das Land hinaus bekannt und waren auch sehr schmackhaft, hatten es aber ganz schn in sich, zumal sie sehr grozgig eingeschenkt wurden.

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Montag 13.09.2010

Jeden Montag ist Markt in Kaysersberg, direkt vor unserem Hotel, um kurz vor sieben ging das Geklapper los, als die Stnde aufgebaut wurden. Leider konnten wir keine frischen Lebensmittel kaufen, denn wir hatten keinen Khlschrank, also beschrnkten wir uns auf Konserven und Seife.
Da das Wetter sich doch noch recht gut entwickelt hatte, machten wir uns nach dem Marktbesuch auf den Weg ber Ribeauvill und Riquewihr zur Hoch-Knigsburg.

Hoch-Knigsburg Hoch-Knigsburg

Die erste Parkplatzsuche schlug fehl, wir waren zu weit gefahren, direkt am Burgeingang gab es nur Behindertenparkpltze, also machten wir auf der Einbahnstrae eine zweite Runde um die Burg. Die zweite Runde ging auch schief, da ein Platz, den wir in der ersten Runde gesehen hatten inzwischen besetzt war, bei der dritten nahmen wir dann vorsichtshalber einen Parkplatz ziemlich weit unten und mussten uns so die recht steile Strasse ein ganzes Stck hinauf schleppen.
Das Chteau du Haut-Knigsbourg, deutsch: Hochknigsburg) ist eine zu Beginn des 20. Jahrhunderts rekonstruierte Burg bei Orschwiller im Elsass, gut 10 km westlich von Slestat (Schlettstadt). Sie ist mit jhrlich etwa 500.000 Besuchern die meistbesuchte Burg der Region.
Die 260 m lange Anlage thront als Gipfelburg in 757 m Hhe auf einem mchtigen Buntsandsteinfelsen hoch ber der Oberrheinischen Tiefebene und ist eine der hchstgelegenen Burgen im Elsass. Der Ausblick reicht weit ber das Rheintal bis zum Kaiserstuhl und auf mehrere benachbarte Burgruinen.

Hoch-Knigsburg Hoch-Knigsburg

Die Burg wurde in der ersten Hlfte des 12. Jahrhunderts als staufische Reichsburg erbaut; der Stophanberch (Staufenberg) wird bereits 774 beurkundet und befand sich ursprnglich im Besitz der Abtei Saint Denis. Hier wurde zunchst ein Kloster gebaut.
Von der Burg aus konnten die Orte und Handelswege in diesem Teil des Oberrheingrabens beherrscht werden. 1147 tauchte erstmals der Name Burg Staufen auf, die von Herzog Friedrich, dem Vater des deutschen Knigs Friedrich Barbarossa, gegrndet sein soll. Aus staufischer Zeit sind nur ein Fenster und ein Tor mit Lwenwappen erhalten. Ab 1192 wurde der Name Kinzburg (Knigsburg) verwendet.
Danach wechselten dauernd die Besitzer der Burg. Whrend des Dreiigjhrigen Krieges wurde sie 52 Tage von den Schweden belagert, am 7. September 1633 erobert und in Brand gesetzt. Zwischen 1648 und 1865 hatte die Ruine verschiedene Eigentmer.

Hoch-Knigsburg Hoch-Knigsburg

Die Burg befand sich ab 1871 wieder im Deutschen Reich, an welches das Elsass nach dem Deutsch-Franzsischen Krieg abgetreten worden war. Im Jahre 1899 schenkte die Stadt Schlettstadt die Burg Kaiser Wilhelm II., der sie in den Jahren 1901-1908 durch den Berliner Architekten und Burgenforscher Bodo Ebhardt restaurieren lie. Die neue alte Burg wurde im Jahr der Fertigstellung mit einer groen Feier, festlicher Musik und historischen Kostmen eingeweiht. Der Bau hatte ber zwei Millionen Mark gekostet, die zum groen Teil von Elsass-Lothringen bezahlt werden musste - die grozgige Schenkung an den Kaiser kam das Elsass also teuer zu stehen.
Das eigentliche Schloss erreicht man ber die Zugbrcke, der bewohnte Bereich kann durch das Lwentor betreten werden. Die Gemcher der Schlossherrin und der Ritter, die Schlosskapelle und der Rittersaal sind heute noch mit Mbeln aus dem 15. - 17. Jahrhundert ausgestattet und knnen besichtigt werden.

Schnapsmuseum Lapoutroie Restaurant Hassenforder

Nach der sehr ausgiebigen Schlossbesichtigung fuhren wir wieder zurck nach Kaysersberg und dann weiter nach Lapoutroie, denn von der Touristinformation hatten wir einen Flyer bekommen ber das dort gelegene Schnapsmuseum. Wir fanden es auch auf Anhieb, aber es stellte sich dann heraus, das es ein ganz normaler Laden einer Destillerie war, der nur zustzlich einen groen Raum hatte, in dem alte Gerte zur Destillation ausgestellt waren, ziemlich ungeordnet, unbersichtlich und ohne Erklrungen. Dann versuchten wir es noch in einer anderen Destillerie, aber die war viel zu teuer, also fuhren wir zurck nach Kaysersberg und gingen in den dortigen Laden der Destllerie Dietrich und kauften ein paar schne und leckere Obstbrnde.
Weil wir Hunger hatten versuchten wir nun schon etwas zu essen zu bekommen, klappte aber nicht, erst ab sieben Uhr und so gingen wir doch zunchst in unser Stammlokal etwas trinken.
Um sieben fanden wir uns dann im Restaurant des Hotels Hassenforder ein, wo wir ein sehr leckeres Essen bekamen, nicht ganz billig, aber es war sein Geld wert. Auch war die Atmosphre im Restaurant wunderbar.

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Dienstag 14.09.2010

Straburg Mnster Das Wetter lie etwas zu wnschen brig, es war recht khl und so beschlossen wir einen Ausflug nach Straburg zu machen.
Straburg (frz. Strasbourg, im Straburger Dialekt Schdroosburi), ist die Hauptstadt des Elsass und mit etwa 640.000 Einwohnern die grte Stadt im Elsass. Straburg ist Sitz zahlreicher europischer Einrichtungen: Europarat, Europaparlament, Europischer Gerichtshof fr Menschenrechte, Europischer Brgerbeauftragter, Eurokorps u. a. m. und versteht sich deshalb als "Hauptstadt Europas". Straburg Mnster
Die rmische Vorgngersiedlung hie Argentoratum ("Silberburg"). Der heutige Name kam im Mittelalter auf, und setzt sich aus "Strae" und "Burg" zusammen, im Sinne von "Burg an der Strae". Die Aussprache der deutschen Version des Stadtnamens ist daher mit einem langen ersten Vokal wie in "Strae".
Die Stadt liegt am Fluss Ill, die sich im Stadtgebiet verzweigt. Auf der von beiden Illarmen umflossenen Grande le (Groe Insel) liegt die historische Altstadt. Die stlichen Stadtteile mit dem Hafen grenzen an den Rhein. Am gegenberliegenden stlichen Rheinufer liegt auf deutscher Seite die Stadt Kehl. Straburg ist der Endpunkt des Canal de la Marne au Rhin. Unser erster Besichtigungspunkt war natrlich das berhmte Straburger Mnster.
Das Straburger Mnster ist ein Meisterwerk der Gotik. Der Grundstein wurde 1015 gelegt, der Turm 1439 vollendet. Es ist, wie schon Victor Hugo sagte, "ein Wunderwerk des Riesenhaften und des Feinen", und seine Fassade besticht durch ihre fantastisch ppige Ornamentik. Der 142 m hohe Kirchturm ist ein Meisterstck an Leichtigkeit und Eleganz; und mit ihm war das Straburger Mnster bis ins 19. Jahrhundert hinein das hchste Gebude der Christenheit.
Nach der Besichtigung des Mnsters wollten wir noch etwas durch die Stadt bummeln, aber irgendwie war es nicht sehr einladend, die Geschfte boten nur allen mglichen Touristen-Andenken-Krimskrams an, es waren Menschenmassen unterwegs und das Wetter hatte sich auch nicht gebessert.
Es war zwar erst halb zwlf und da wir schon Hunger hatten, wollten wir zu Mittag essen, in den ersten zwei Restaurants, die zwar offen aussahen, aber wohl noch geschlossen hatten, wies man uns eher unfreundlich darauf hin, dass es erst an 12:30 etwas zu essen gbe, doch im dritten waren die Leute etwas freundlicher und wir durften uns schon mal hinsetzen. Sie brachten uns auch gleich eine Karte und wir konnten bestellen, das Essen kam dann auch bald und war auch recht schmackhaft. Von Straburg hatten wir irgendwie genug und fuhren deshalb zurck, um uns Colmar anzusehen.

Straburg Colmar

Colmar ist mit ca. 67.0000 Einwohnern nach Straburg und Mlhausen die drittgrte Stadt im Elsass und liegt an der Elssser Weinstrae und bezeichnet sich gern als Hauptstadt der elsssischen Weine. Die Stadt ist berhmt fr ihre gut erhaltene Altstadt und fr ihre Museen, darunter das Muse d'Unterlinden mit dem Isenheimer Altar.
Der Ort liegt in einer relativ flachen Landschaft am Fluss Lauch, der hier in die Ill mndet, etwa 20 km westlich des Rheins, am Ostfu der Vogesen, ungefhr in der geographischen Mitte zwischen Basel (60 km entfernt) und Straburg (65 km entfernt).
Wir schlenderten durch die Stadt, hatten aber nun wieder genau die Mittagspause erwischt und die meisten Geschfte hatten geschlossen und so wirkte die Stadt auch etwas ausgestorben.
Also lieen wir uns an einem sonnigen Platz in einem Caf nieder um etwas zu trinken, und die Sonne zu genieen.
Albert Schweitzer Museum Da wir keine Lust hatten noch weiter auf die ffnung der Geschfte zu warten, fuhren wir zurck nach Kaysersberg.
Das dort gelegene Albert Schweitzer Museum hatte geffnet. Es ist ein nettes kleines Museum mit Bildern und Gegenstnden aus dem Leben Albert Schweitzers, das Musumsgebude ist sein Geburtshaus.
Albert Schweitzer (* 14. Januar 1875 in Kaysersberg im Oberelsass bei Colmar; 4. September 1965 in Lambarn, Gabun) war ein evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Arzt.
Schweitzer grndete ein Krankenhaus in Lambarn im zentralafrikanischen Gabun. Er verffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und viel beachteten Werken. 1953 wurde ihm in Abwesenheit der Friedensnobelpreis fr das Jahr 1952 verliehen.
Wir hielten uns eine ganze Weile dort auf, denn die Sammlung war sehr liebevoll zusammengestellt und sehr interessant und bersichtlich.
Danach gingen wir schon wieder in unser Stammlokal, auch die beiden lteren Damen, die dort jeden Tag ihren Wein tranken waren wieder da und wir wurden mit einem freundlichen Nicken begrt.
Zum Abendessen wollten wir wieder in das Restaurant des Hotels Hassenforder, aber leider war alles ausgebucht und besetzt, also gingen wir gegenber in die Bckerei und auch dort war das Essen gut und schmackhaft, man sa dort leider nicht so gemtlich.

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Mittwoch 15.09.2010 - Freitag 17.09.2010

Am Mittwoch fuhren wir gegen 9 Uhr in Kaysersberg ab, kauften vorher noch leckere Pasteten und Munster-Kse und waren dann gegen 16 Uhr in Unkel am Rhein. Wir machten noch einen kleinen Spaziergang zum Beine vertreten und kehrten dann "Beim Kleen" ein, angeblich die kleinste Kneipe der Welt. Zum Abendessen gab es dann unsere kstlichen franzsischen Leckereien.

Beim Kleen in Unkel Frankfurter Strasse in Unkel


Am Donnerstag machten wir noch einen Ausflug nach Bonn, aen im Gequetschten zu Mittag. Freitag fuhren wir zurck nach Berlin, eine schreckliche Fahrt, die Autobahn furchtbar voll und dann wurde sie auch noch zeitweise gesperrt. Gegen 18:30 Uhr waren wir wieder zuhause in Berlin.

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letzte Änderung: 20.11.2017 · Copyright © 2003 - 2018 by Angelika Rosenzweig