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Reisebericht Thailand 2016 Ko Samui

Dienstag 16.02.2016

Thailand Karte mit Ko Samui Flughafen in Lampang Unser Taxifahrer kam pünktlich um 8.30 Uhr und 10 Minuten später waren wir am Flughafen von Lampang. Alles wirkte noch recht verschlafen, vor dem Flughafen hatte man das Gefühl er sei noch gar nicht in Betrieb, aber drinnen waren dann doch ein paar Leute. Es gab nur ein Gate Nr. 1, so fiel uns die Entscheidung nicht schwer, wo wir einsteigen mussten. Um 9.50 Uhr flogen wir schon ab, 20 Minuten zu früh. Eine kleine, sehr gepflegte Propellermaschine des Typ ATR75 mit nur 19 Reihen.
Es war ein sehr angenehmer Flug, Bankok Air spricht ja auch für Qualität. Um 11 Uhr landeten wir in Bangkok Suvanabhumi Airport. Wir holten zunächst unsere Koffer und hatten Glück, bei Thai Airways kann man schon 6 Stunden vor Abflug einchecken und so wurden wir das Gepäck auch gleich wieder los. Da Thai Airways nur 2 mal am Tag nach Ko Samui fliegt, konnten wir auch nicht auf einen früheren Flug umbuchen und ärgerten uns jetzt nicht Bangkok Airways gebucht zu haben, die fliegen stündlich, und alles nur um 20 Euro zu sparen.
Nun hatten wir jede Menge Zeit, wir gingen erst mal hinaus, ich hatte schon immer ein Foto von dem Park am Flughafen machen wollen, aber entweder war es schon dunkel oder mir fehlte dazu die Zeit. Vom 4. Stock (Departure Deck) entdeckten wir, dass da nicht nur ein Park, sondern auch ein Restaurant war, in dem man draußen sitzen konnte. Wir mussten wieder ganz nach unten in die 1. Etage und dort gelangten wir zum Park. Sie hatten tatsächlich auch Bier und so setzten wir uns dort ins Restaurant. Die meisten Leute saßen drinnen und wir hatten den Eindruck, dass es eine Art Kantine sei, denn außer uns waren da nur Flughafenangestellte.

auf dem Flughafen Bangkok Suvarnabhumi Ankunft auf dem Flughafen in Ko Samui

So kriegten wir unsere lange Wartezeit doch einigermaßen gut rum.
Um 15.50 flogen wir ab, besser fuhren wir ab, denn dann rollte der Flieger zunächst etwas über eine Viertelstunde auf dem Flughafen herum. Wir landeten in Ko Samui um 16.50 Uhr. Auch in Ko Samui gibt es am Flughafen viele Fahrzeuge, die sich als "Taxi" anpreisen, aber keins sind. Für 600 Baht wurden wir von einem großen Auto mitgenommen, in dem noch zwei andere Leute einstiegen. Der Verkehr war recht heftig und so standen wir eine ganze Weile im Stau und dann fuhr der Mensch auch noch an der Straße vorbei, an der wir hätten abbiegen müssen. Er brachte zuerst die anderen beiden zu einem Wohnhaus auf einem Berg, ich hatte das Gefühl kurz vor Nathon und erst dann fuhr er zu Shangrila-Bungalows, wo wir dann endlich um 18.30 ankamen.

unser Bungalow im Shangrilah Restaurant im Shangrilah

Die Enttäuschung war groß, denn wir bekamen kein Bungalow am Wasser, wie ich es bestellt hatte, sondern eins direkt gegenüber von Madam Vans Einfahrt. Aber in zwei Tagen könnten wir tauschen. Im Palm Point Village, bei Kichererbse aßen wir zu Abend, gingen dann noch im Laden an der Hauptstraße einkaufen, tranken im Pub Austria noch ein Bier und gingen dann zurück auf unsere schöne Terrasse mit dem schlechten Ausblick.
Ko Samui, die drittgrößte Insel des Landes, liegt im Südwesten des Golfs von Thailand. Sie ist 247 Quadratkilometer groß, 24 km breit und 20 km lang. 25% der Insel besteht aus Flachland, das hauptsächlich mit Kokospalmen und Reisfeldern bebaut ist. 2 Millionen Kokosnüsse sollen jeden Monat nach Bangkok verschifft werden. Das Innere der Insel, dschungelbedecktes Hochland, wird nur wenig landwirtschaftlich genutzt. An den äußeren Hängen pflanzen die Einheimischen in ihren Gärten, die ein ungeübtes Auge nicht vom Dschungel unterscheiden kann, Durian, Rambutan und Mangosteen an.
Die Zeiten, in denen Ko Samui als Geheimtipp gehandelt wurde, in denen die Traveller mit Fischerbooten die Insel erreichten und zu Fuß die Strände eroberten, sind längst vorbei. Heute bedienen Autofähren und Schnellboote die Insel, eine 50 km lange betonierte Straße mit Seitenstraßen führt um sie herum, und sogar ein Flugplatz wurde im Nordostzipfel angelegt. An den schönsten Stränden haben sich zahllose Touristenbungalows angesiedelt, und die ersten Hotelanlagen ließen nicht lange auf sich warten.

unser spezieller Einkaufsladen in Maenam Pub Austria


Ko Samui ist drauf und dran, sich zu einem großen, internationalen Ferienzentrum zu entwickeln. Der einzige Hemmschuh sind die Wasserprobleme, die den großen Hotelkonzernen Kopfzerbrechen bereiten. Trotzdem ist Ko Samui für viele, die es nicht von früher kennen, der Inbegriff eines Südseeparadieses. Die ca. 30.000 Einheimischen sind übrigens, trotz Tourismus, noch immer freundlich und liebenswürdig. Einige können einem manchmal das Gefühl verleihen, als wäre man der erste Fremde, den sie kennen lernen.
Immer noch fast ein Geheimtipp auf der Insel Koh Samui ist der Maenam (auch Mae Nam) Strand. Maenam Beach liegt im Nordwesten von Koh Samui und ist einer der schönsten Strände der Insel, man wohnt hier noch sehr ruhig, obwohl auch hier in den letzten Jahren viel in den Tourismus investiert wurde. Es gibt viele neue, teils idyllische in dichten Palmenhainen liegende Bungalow und Hotelanlagen. Maenam ist sehr ruhig, der fast 5 Kilometer lange Maenam Strand ist sehr sauber überall stehen Schatten spendende Kokospalmen, man muss nur aufpassen, dass einem keine auf den Kopf fällt.

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Mittwoch 17.02.2016

Zum Frühstück gingen wir wieder ins Palm Point Village, danach sortierten wir unsere Berge von schmutziger Wäsche und brachten sie auch gleich in die Wäscherei und gingen weiter bis zur Hauptstraße, Sylvia kauft sich im Möbelladen eine Sonnenliege und ich in unserem Laden an der Ecke eine Matte. Nun waren wir für den Strand gerüstet.

der Strand am Shangrilah in Maenam der Strand am Shangrilah in Maenam

Den Rest des Tages vertrödelten wir am Strand und auf der Terrasse, im Wasser war ich allerdings nicht, es war mit zu kalt, Sylvia fand es schön. Am Strand war es leider auch sehr windig, aber kalt war es dabei nicht.
Um 19 Uhr wollten wir nun woanders essen und gingen zum Menam Resort, haben dort schlecht gegessen, aber dafür schön direkt am Strand gesessen.

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Donnerstag 18.02.2016

Vor dem Frühstück schauten wir uns nochmal die Superior Bungalows an und stellten fest, dass die Terrassen wesentlich kleiner waren als unsere im Deluxe Bungalow, nur der Ausblick war etwas besser. Wir beschlossen, wegen der schöneren Terrasse doch nicht umzuziehen und sagten nach dem Frühstück auch gleich Bescheid.
Es wurde dann wieder ein Strand und Terrassen-Tag, das Wasser war immer noch nicht wärmer, also war ich da wieder nicht drin.

Donnerstagsnachtmarkt in Maenam Donnerstagsnachtmarkt in Maenam

Jeden Donnerstag ist in der Ortsmitte in zwei Straßen Nachtmarkt im Ort. Also brachen wir um 18.30 Uhr auf. Ich hatte mich schon auf den Markt gefreut, aber es ist jetzt nur noch ein blöder Touristenrummel. Zu meinem Entsetzen ist mitten an der Straße des Nachtmarktes ein großes bayrisches Restaurant entstanden, wo freundliche Thai Mädels im Dirndl bedienen. Eigentlich wollten wir in der Straße auch in irgendeinem der Restaurants etwas essen, aber es war überall sehr voll und auch nicht so richtig verlockend. Also gingen wir weiter bis zum Strand und fanden dort das "Sea One Restaurant", wo die Stühle direkt im Sand standen, voll war es auch nicht und das Essen war dann auch gut. Bis zu Lolita liefen wir am Strand entlang zurück und dann von dort zur Hauptstraße, weil wir dort noch in unserem Laden Getränke einkaufen wollten.
Den Rest des Abends verbrachten wir wieder auf unsere Terrasse, an den Nicht-Ausblick hatten wir uns inzwischen auch gewöhnt und fanden es gar nicht mehr so schlimm

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Freitag 19.02.2016

Weil wir von den ewigen Spiegeleiern zum Frühstück genug hatten, gingen wir, als es aufgehört hatte wasserfallmäßig zu schütten nach vorn zur Straße und holten Baguettebrötchen, Aufschnitt und Butter. Da wir aber morgens die pralle Sonne auf der Terrasse hatten, war das mit dem dortigen Frühstück doch nicht so gut.
Danach abhängen oder wie man heute sagt "chillen" am Strand, am Nachmittag hatten wir eine recht gute Massage an einer der Strandmassage-Büdchen, zum Abendessen blieben wir bei uns, das Essen war aber enttäuschend.

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Sonnabend 20.02.2016

Wir probierten es noch einmal mit dem selbstgemachten Frühstück, aber es war auch wieder viel zu heiß in der Sonne und unsere Ausstattung war ohne Teller und richtigem Besteck auch etwas dürftig Wir beschlossen nach Nathon zu fahren, gingen bis zur Hauptstraße und nach einer Weile kam auch eine Songthaeo, das uns mitnahm und waren um kurz nach 11 Uhr dort. Unser erster Gang führte uns zum Buchladen und ich fand auch etwas zu lesen.
Auf Ko Samui gibt es nur eine Stadt, Nathon, ein freundliches kleines Provinzstädtchen. Da Nathon die Hauptstadt der Insel ist, befinden sich im Ort Behörden Koh Samuis - das Polizeibüro, die Einwanderungsbehörde ein Postamt, darüber hinaus verschiedene Banken und Geldwechsler, sowie eine größere Zahl Geschäfte und einfache Restaurants.

Thanon Tawirat Pakdi in Na Thon Fischmarkt an der Thanon Chonwithi in Na Thon

Nathon bietet weder elegante Kaufhäuser noch große Sehenswürdigkeiten, aber es hat einen friedlichen, etwas verschlafenen Charme. Das meiste spielt sich in der Taweeraj Pakdee Road, der Hauptstraße von Nathon.
Diese schlenderten wir dann entlang bis die Geschäfte auch dort aufhörten und bogen dann nach rechts ab und kamen so zu der Straße die direkt am Wasser entlang führt, der Thanon Chonwithi. Hier gab es jede Menge Fischhändler, die ihre Waren auf Bergen von Eis ausgelegt feilboten.
Direkt am Hafen tranken wir dann noch ein durstlöschendes Bier und gingen dann zu dem Platz, den man im weitesten Sinne als Songthaeo-Bahnhof bezeichnen kann. Hier fahren die Wagen zu allen Plätzen der Insel, und man muss fragen welches das richtige Songthaeo ist, denn es steht nicht dran. Als unseres halbwegs voll war, fuhr es auch los. Wir wurden sogar gefragt, wo wir hin wollten, damit der Fahrer uns an der richtigen Stelle rauslassen konnte, durch aus hilfreich, wenn man sich noch nicht auskennt. Wir brauchten für die Fahrt wieder einen halbe Stunde.

im Restaurant Hot Pan BBQ Buffet im Restaurant Hot Pan BBQ Buffet

Den Rest des Nachmittag vertrödelten wir auf der Terrasse und machten uns um 19 Uhr wieder auf den Weg . Wir gingen die Hauptstraße entlang aber nicht nach links in Richtung Zentrum, sondern bogen nach rechts ab und kamen zu "Maenam Hot Pan". Dort gibt es Barbecue auf thailändische Art, es war noch ziemlich leer und wir fanden problemlos einen Platz. Uns wurde ein Grilltopf auf den Tisch gestellt, oben in der Mitte konnte man Fleisch oder Fisch grillen, in dem Rand drum herum köchelte eine Brühe für das Gemüse. An einem Büffet konnte man sich selbst bedienen, alle Arten von Fleisch, schon in handliche Stücke zum Grillen geschnitten, Fischstücke, Tintenfischringe. Außerdem gab es jede Menge Gemüse, Kräuter, viele verschiedene Gewürze und Gewürzsoßen, dazu gekochter Reis, gebratener Reis und diverse Nudelarten.
Wir bedienten uns am Büffet und schauten ein bisschen, was die Einheimischen machten, füllten unsere Teller und bereiteten unser Essen zu, wenn es nicht schmeckt, ist man selber schuld, man hat es ja schließlich so ausgewählt. Wir schafften es, uns noch einmal nach zu nehmen, dann waren wir leider satt. Man durfte sich so oft bedienen wir man wollte, also für Vielesser optimal. Das ganze kostete dann mit zwei kleinen Chang Bier 600 Baht für uns beide, umgerechnet etwa 15 Euro. Das Restaurant füllte sich sehr schnell und wer später kam, hatte schon Probleme einen Platz zu bekommen, auch waren viel mehr Touristen dort, als noch vor ein paar Jahren, es hat sich wohl rumgesprochen.
Eigentlich wollten wir noch bei Fred im Pub Austria etwas trinken, aber es war rappelvoll und laut - Bundesliga, also doch Homedrinking.

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Sonntag 21.02.2016 / Montag 22.02.2016

Zwei mehr oder weniger ereignislose Strandtage. Am Sonntag leckeres Essen im Restaurant Chalee an der Hauptstraße. Anschließend gingen wir noch zu Fred und Bu ins Pub Austria, aber es waren unangenehme Gäste dort und so blieben wir nur auf ein Getränk.

Fischerboot am Maenam Strand der Strand von Maenam Richtung Südosten nach Bophut

Am Montag hatten wir keine große Lust, abends zum Essen noch viel herum zu laufen und gingen nach nebenan ins Palm Point Village, weil "Buddha Day" war gab es kein Beer Chang, sondern nur Chang

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Dienstag 23.02.2016

Unser letzter Tag war wieder ein Strandtag mit Massage. Ich habe kurz mit Madame Van gesprochen, sie hatte mich zwar immer gesehen, aber nicht erkannt, sie ist wohl kurzsichtig. Wir sollten doch unbedingt nächstes Jahr wieder zu ihr kommen. Ihre Stammgäste, die Österreicher, die wir die letzten Jahre dort immer getroffen hatten, waren schon abgereist, denn dem Mann war es mit dem Herzen nicht so gut gegangen.

Essenverkäufer am am Strand die Anlage Shangrilah Bungalows

Zum Abendessen blieben wir "zuhause" im Shangrila. Anschließend wollten wir uns noch von Fred und Bu verabschieden, aber Pub Austria hatte geschlossen. Also tranken wir noch was in der Bar "Southern". Der Wirt hat mich tatsächlich wieder erkannt, aber seine Frau war eine andere.

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letzte Änderung: 20.11.2017 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig