Flagge Griechenland

Reisebericht Kreta 2001
Kritsa, Agios Nikolaos

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Dienstag 11.9.2001

Kreta Karte Für diesen Tag hatten wir nun wieder einen Ausflug vor, dieses Mal nach Kritsa und Agios Nikolaos.
Wir fuhren zunächst nach Iraklion, dort auf die Schnellstraße Richtung Agios Nikolaos, von dort aus sind es dann nur noch 12 km bis Kritsa. Kurz vor dem eigentlichen Ort liegt die größte Sehenswürdigkeit des Ortes, die Kirche "Panagía i Kerá", die wir allerdings mit Nichtachtung straften, da ich sie mir schon mehrmals angesehen habe und meine Begleiter keine Lust hatten. Also nähere Beschreibung der Kirche in der Reise Kreta 1995.

Kritsa Kritsa

Das Schönste an Kritsa ist eigentlich der Blick auf das Dorf von unten, wie es in 300 m Höhe am Hang liegt. Die gesamte Hauptstraße des Ortes besteht nur noch aus Souvenirläden und Tavernen, das ursprüngliche findet man nur noch, wenn man sich von dieser Hauptstraße wegbewegt, aber auch hier hatte ich das Gefühl, es war früher viel schöner und so blieben wir nicht lange und fuhren nach Agios Nikolaos.

Agios Nikolaos Agios Nikolaos

Agios Nikolaos ist die Hauptstadt des östlichsten Regierungsbezirks Lassithiou und die größte Stadt im Osten der Insel mit 5.000 bis 6.000 Einwohnern. Sie liegt sehr schön am Golf von Mirabello, und diese schöne Lage hat dazu geführt, das sich hier vor allem der Pauschaltourismus ausgebreitet hat. Aber wohl dadurch, dass Agios Nikolaos eine etwas größere gewachsene Stadt ist, konnte der Tourismus ihr nichts anhaben, im Gegensatz zu den kleinen Orten wie Malia oder Limin Chersonisou, die durch den Tourismus völlig zerstört wurden, von den ursprünglichen Orten blieb so gut wie nichts übrig. Am schönsten ist Agios Nikolaos um den Voulismeni See herum. Von dem See wird behauptet, er sei grundlos tief. Der See wird von Süßwasserquellen gespeist, das sich mit Meerwasser vermischt, denn 1871 ließen die Türken den See durch einen 20 m breiten Kanal mit dem Außenhafen verbinden. Wir liefen ein wenig in Agios Nikolaos herum, tranken in einer Taverne am See Kaffee, beschlossen auch dort gleich zu essen und fuhren dann zurück nach Pitsidia.

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Mittwoch 12.9.2001

Am Vormittag lief im Akropol der Fernseher, und man sah ein Flugzeug, dass in ein Hochhaus des World Trade Centers flog und wir beschlossen, das sei ein blöder Katastrophenfilm. Wir fuhren nach Matala zum Strand, lagerten dort eine Weile und dann musste ich zur Toilette. Auf dem Weg zurück hörte ich deutsche Stimmen aus einem Fernseher und eine Menschentraube deutscher Touristen mit betreten Gesichtern drum herum. Jetzt erst wurde mir klar, dass ich im Fernsehen keinen Film, sondern die traurige Wirklichkeit gesehen hatte. Auch wir gesellten uns zu den Leuten um den Fernseher, wo eine Sondersendung des ZDF übertragen wurde.

Blick vom Oasis Pitsidia

Irgendwie war unsere Strandstimmung dahin und wir fuhren zurück ins Akropol, wo wir den Tag mit Lesen verbrachten.
Gegen Abend wollten wir zur Taverne auf dem Berg am südlichen Ende des Komos Strandes. Die Taverne heißt Oasis, der Wirt hat eine deutsche Frau, so war die Bestellung des Essens ganz einfach. Wir setzten uns zunächst nach draußen, der Blick von dort oben ist spektakulär: über den gesamten Komos Strand bis nach Timbaki, sogar Agia Galini war gut zu erkennen. Leider kam plötzlich ein sehr heftiger Wind auf, es wurde sogar richtig kühl, und wir mussten uns nach drinnen verziehen. Aber durch die großen Fenster war der Blick fast genauso schön. Das Essen war vorzüglich, der Sonnenuntergang großartig.

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Donnerstag 13.9.2001

Unser letzter Tag verlief recht ereignislos, vormittags Mires, nachmittags Matala, abends Akropol.

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Freitag 14.9.2001

Um 9:00 brachen wir auf und brachten Renate zum Flughafen, unser Flug nach Berlin ging erst um 19:30. Also fuhren wir zunächst nach Iraklion, liefen dort etwas herum, setzten uns in eine Touristen Taverne, lasen Zeitung und schlugen die Zeit tot.

Iraklion Morisoni Brunnen Strasse in Iraklion

Um noch etwas anderes zu machen fuhren wir wieder in Richtung Flughafen und dann noch ein Stück weiter in eine Ort namens Karteros, der für die Stadtnähe einen netten Strand hat. Aber irgendwie hatten wir auch keine Lust mehr zum Baden, zumal auch wieder ein recht kühler Wind wehte und unsere Badesachen auch schon verpackt waren, also beobachteten wir nur das Strandleben, hatten auch davon irgendwann genug und fuhren wieder zum Flughafen, gaben unser Auto ab und pünktlich um 19:30 ging es dann zurück nach Berlin.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig