Flagge Griechenland

Reisebericht Kreta 2001
Kokinos Pirgos/Samaria

Flagge Griechenland

Montag 10.9.2001

Kreta Karte Renate und ich, wir beiden unsportlichen, fuhren nach Kokkinos Pirgos, das 2 km westlich von Timbaki liegt.
Irgendwie hatten wir uns vorgestellt, Kokkinos Pirgos sei ein netter Ort am Strand, aber als wir dort ankamen waren wir sehr enttäuscht und fanden den Ort nur hässlich. Außer uns war hier auch niemand, so hatten wir keine Probleme einen Platz in einer Taverne zu finden und etwas zu Essen zu bestellen.
Das Essen war grässlich und so hatten dann wenigstens die Katzen, die unseren Tisch umlagerten etwas davon. Nach dem Essen spazierten wir noch etwas durch den Ort, das netteste, was wir sahen, war eine Schar von ca. 20 Gänsen, die laut schnatternd auf dem Weg zum Wasser waren.

Kokkinos Pirgos Kokkinos Pirgos


Wir fuhren zurück nach Pitsidia und am späten Nachmittag machte ich mich auf den Weg durch den Ort, das schöne Nachmittagslicht ausnutzend, mit einem Fotoapparat bewaffnet.

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Kreta Karte Rolf startete wieder in aller Frühe zum zweiten Versuch, die Samariaschlucht zu durchwandern.
Die Samaria-Schlucht ist die größte Schlucht Europas, liegt mitten in den Weißen Bergen (Lefka Ori), der gesamte Weg ist 18 km lang und überwindet einen Höhenunterschied von 1200 m. Die Schlucht ist nur von Mai bis Oktober begehbar.
Seit 1962 steht die Schlucht unter Naturschutz, trotzdem sind es pro Tag in der Saison schon 3000 Touristen täglich, die die Schlucht durchwandern, inzwischen findet man auch ein paar ganz Sportliche, die unten in Agia Roumeli starten und bis nach oben zur Omalos Ebene laufen.

Samaria Schlucht Samaria Schlucht

Der Abstieg beginnt mit einer Holztreppe, dann folgt ein 3,5 km langer Steilpfad, der die ersten 800 Höhenmeter überwindet, danach ist es dann nicht mehr so steil, aber man muss über Geröll, und wenn man Pech hat ist noch viel Wasser im Fluss und man hüpft von Stein zu Stein, (nicht jedermanns Sache, auch meine nicht) um trockenen Fußes über den Fluss zu kommen, und das nicht nur einmal. Rasten darf man nur an den gekennzeichnet Rastplätzen, einer davon ist das verlassene Dorf Samaria, was auf mich einen sehr traurigen Eindruck machte. Dann zieht sich der Weg noch endlos lange hin, immer wieder Flussüberquerungen, bis man schließlich zur "Eisernen Pforte" kommt, der engsten Stelle der Schlucht, nur noch 3 Meter breit mit 600 m aufragenden Felswänden.

Samaria Schlucht Samaria Schlucht

Danach gilt es noch ein Geröllfeld zu durchqueren und dann sind es immer noch 4 km bis man Agia Roumeli erreicht

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig