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Reisebericht Hongkong Thailand 2018 Bangkok

Mittwoch 28.02.2018

Wir standen gegen 8 Uhr auf, packten noch den Rest zusammen, und wurden dann direkt am Hotel um 11 Uhr von unserem privaten Longtailboot abgeholt. Die Koffer wurden ins Boot gebracht, das Einsteigen direkt von der Promenade war auch vllig problemlos, das Aussteigen in Ao Nam Mao war auch einfach, nicht am Schwanke-Pier, sondern direkt am Ufer, wir holten uns nur feuchte Schuhsohlen. Sehr komfortabel. Geht doch.

Abfahrt von Rai Leh Ankunft am Ao Nam Mao Pier

Wir mussten noch ein wenig auf unser Taxi warten, aber um 11.20 war es da, und die Fahrt zum Flughafen Krabi dauerte nur eine halbe Stunde. Der Check -in war auch wieder vllig normal am Schalter, ohne Arbeitsbeschaffungsmanahmen.

Abflug von Krabi Anflug auf Don Mueang

Abflug 13.35, Ankunft in Don Mueang um 15 Uhr. Nachdem wir unser Gepck hatten, folgten wir dem Hinweisschild zu den Taxen. Ein Mensch quatschte uns an und wollte uns ein Taxi anbieten, wir folgten ihm ins Parkhaus, dort stand ein ganz normaler PKW, und er wollte fr die Fahrt 1000 Baht haben, Neulinge fallen sicherlich auf solche Schlepper herein, wir machten jedoch kehrt und gingen zum normalen Taxistand. Dort lernten wir auch etwas Neues. Wir mussten eine Wartenummer ziehen und bekamen die Nummer 174.

auf der Soi Charansanitwong 66 Blick vom Balkon des Royal River

Aufgerufen wurde aber erst eine Nummer unter Hundert. Also warteten wir mehr oder weniger geduldig eine Dreiviertelstunde, der Taxifahrer brachte uns aber zgig ins Royal River, und wir waren um 17.30 dort und bekamen Zimmer 910, direkt neben unserem alten Zimmer. Abendessen bei Adang, noch ein wenig Getrnke kaufen auch fr den nchsten Tag, denn am Buddha Day-(auch Makha Bucha Tag - immer am dritten Vollmond im Jahr) gibt es keinen Alkohol zu kaufen. Anschlieend Balkon mit Blick.

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Donnerstag 01.03.2018

Um 11 fuhren wir mit dem Expressboot zum Phra Athit, wir wollten uns fr den Check-in bei Qatar Air ein Internetcaf suchen. Wir fanden eins in der Thanon Chakrabong Ecke Soi Rambuttri. Trotz der verwirrenden Thai-Tastatur ist es uns gelungen, und wir konnten unsere Bordkarten ausdrucken. Wir schlenderten bis zu unserem Lieblingskaufhaus, Sylvia kaufte sich auch noch thailndische Brhwrfel.

unterwegs im Chao Phraya Expressboot Expressbootpier Phra Athit

Im Tang Hua Seng wollten wir auf die Toilette gehen, weil die dort ganz ordentlich ist, war aber gesperrt. Eine Thailnderin fragte dann nach, irgendwo im 2. Stock sollte noch eine Toilette sein, und sie bedeutete uns, dass wir ihr folgen sollten. Sie musste noch ein paar Mal fragen. In der hintersten Ecke, dann einen dunklen Gang entlang. Dort waren dann Toiletten, nicht besonders schn, es waren wohl die fr die Angestellten. Durch die Soi Rambuttri bummelten wir zurck in Richtung Pier. Merkwrdigerweise waren die Verkaufsstnde alle wieder da, und die Restaurants hatten auch wieder Tische und Sthle auf der Strae. Alles wieder wie gewohnt.

mit dem Expressboot unterwegs zum Wat Arun mit dem Expressboot unterwegs zum Wat Arun

Mit dem Expressboot fuhren wir nun zum Wat Arun, es war sehr hei und sonnig und ich hatte keine Lust, nochmal die vielen Treppen zu erklimmen, der Wat Arun hatte mir schon das Jahr davor nicht mehr gefallen. Sylvia ging alleine, und ich wartete im Schatten unter einem Baum.

Eingang Wat Arun im Wat Arun

Wat Arun (Tempel der Morgenrte) steht im Ortsteil Bangkok Yai am westlichen Ufer des Mae Nam Chao Phraya. Der vollstndige Name des Tempels lautet Wat Arun Ratchawararam Ratchaworamaha Wihan. Am beeindruckendsten soll der 86m hohe Prang bei Sonnenaufgang sein. Jeder der drei Knige der Chakri-Dynastie erweiterte und erhhte die Tempelanlage, und heute stellt der Wat Arun ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt dar. Auenliegende Treppen fhren recht weit nach oben, leider darf man dort nicht mehr hinauf und kann so auch die wunderbare Aussicht nicht mehr genieen.

steile Treppe im Wat Arun im Wat Arun

Wat Arun symbolisiert das buddhistische Universum: Der groe Prang stellt den Berg Meru dar, auf dem die Welt ruht, die ihn umgebenden vier kleineren Prangs verkrpern die vier Weltmeere. An der unteren Terrasse des Hauptprangs befinden sich vier Pavillons, die die vier Hhepunkte aus dem Leben Buddhas versinnbildlichen: Geburt, Erleuchtung, erste Bekehrung und Tod.

im Wat Arun im Wat Arun historisch 1985

Alle Prangs waren vor der Sanierung mit Plttchen aus verschiedenfarbigem chinesischem Porzellan verziert. Es handelte sich dabei um Schiffsbalast aus China. Thai-Reis wurde frher mit groen Schiffen ins Reich der Mitte exportiert, und um einen ausreichenden Tiefgang der zurckkehrenden Schiffe zu gewhrleisten, brachte man Figuren und Porzellanscherben nach Thailand. Der Tempel ist inzwischen restauriert, es sieht alles sehr sauber aus und wirkt glattgeschliffen und steril. Wahrscheinlich ist auch ein Teil der Porzellan Scherben der Sanierung zum Opfer gefallen. Mir persnlich hat er frher besser gefallen.

auf dem Weg zur Fhre nach Ta Tien auf dem Weg zur Fhre nach Ta Tien

Also stellten wir uns jetzt bei der Fhre nach Ta Tien an, ein etwas besseres Modell als die anderen Fhren ber den Chao Phraya, aber hier fahren schlielich dauernd Touristen hin und her.

die Fhre nach Ta Tien unterwegs mit der Fhre nach Ta Tien

Am Ta Tien angekommen, gingen wir zu dem Trockenfischladen in der neuen Markthalle und zeigten den Leuten die Bilder von den Trockenfischen, die Gon mir geschickt hatte. Ich sollte drei verschiedene Sorten kaufen, und jeweils ein Kilo. Vier Frauen beschftigten sich mit meinen Einkaufswnschen.

im Fischladen am Ta Tien im Fischladen am Ta Tien

Die eine Sorte hatten sie nicht vorrtig, und so ging eine wohl in einen anderen Laden, um ihn zu holen. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Sorten Trockenfisch es gibt, auerdem stank es in dem Laden viel weniger als erwartet. Frher, als noch die alten Markthallen in Betrieb waren, war der Geruch immer sehr intensiv, so hatten wir den Ta Tien auch in Stinkepier umgetauft. Wahrscheinlich war ich als Touristin ein eher seltener Kunde im Laden, sie wirkten auch sehr erfreut ber meinen Einkauf und verpackten die Fische mehrfach, damit es in meinem Koffer nicht stank.

im Fischladen am Ta Tien im Fischladen am Ta Tien

Wir wollten wieder mit der Fhre zurckfahren. Eine endlose Schlange hatte sich vor dem Eingang des Piers gebildet. Erstens war es hei, zweitens war der tote Fisch schwer, so beschlossen wir mit einem Tuk Tuk zu fahren. Da mir nicht einfiel, wie die Strae heit, wo unser Massagesalon Nancy ist, sagte ich dem Fahrer, er solle zu Khao San fahren. Er fuhr zum falschen Ende und war stinkesauer, weil wir zum anderen Ende wollten, und raste wie bekloppt durch die kleinen Straen.

Wat Chanasongkhram Ratchaworamahawihan Wat Chanasongkhram Ratchaworamahawihan

Am Tempel Wat Chanasongkhram Ratchaworamahawihan stiegen wir dann aus. Sylvia warf noch einen Blick hinein, whrend ich auen um den Tempel herumging.
Bei Nancy war es sehr voll, und wir mussten noch eine Viertelstunde warten, bis zwei Sessel frei waren. Die Massage war wieder ganz wunderbar.

Nancy Massage & Beauty Expressbootpier Thewet

Das Expressboot brachte uns zur Krung Thon Bridge, wir waren ein bisschen wehmtig, denn es war unsere letzte Fahrt.
Da wir wussten, dass Adang geschlossen hatte, kehrten wir im Taschenladen Restaurant Phorn ein.

Abendessen im Caf Phorn (Taschenladen) Abendessen im Caf Phorn (Taschenladen)

Das Restaurant hat auch drei ungemtliche Tische drauen, aber besser als der eiskalt klimatisierte Innenraum. Wir bestellten unser Essen, und ganz frech trotz Buddha-Day zwei Bier und bekamen sie auch tatschlich. Trotz der Gesetzesbertretung lchelte uns der Stammgast, ein Polizist, freundlich zu.

Osterschmuck im Royal River Blick vom Balkon des Royal River

Im Hotel packten wir dann unsere Sachen, es war ganz praktisch, dass wir die zustzlichen Taschen hatten, denn so konnten wir die Koffer fertig packen, der restliche Kleinkram sollte dann in die Tasche. Wir hatten uns fest vorgenommen, um 23 Uhr schlafen zu gehen, weil wir um 4 Uhr aufstehen mussten. Hat aber nicht geklappt, wir konnten uns von unserem Balkon nicht trennen. So wurde es dann halb eins.

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Freitag 02.03.2018

Wir wollten um 5 Uhr mit dem Taxi zum Flughafen fahren, wir hatten das Taxi am Vorabend bestellt. Als wir pnktlich nach unten kamen, war das Taxi weg. Irgendwelche anderen Leute hatten es genommen. Es war wohl etwas schwierig, um diese Uhrzeit ein Taxi zu bekommen, es dauerte bis 5.30 Uhr. Die Fahrt zum Flughafen Suvarnabhumi ging recht schnell, denn um diese Zeit war es auf den Straen noch nicht sehr voll, wir waren um 6 Uhr schon da.

Abfluggate Suvarnabhumi unser A380-Flieger nach Doha

Bei der Gepckabgabe ging es sehr flott, der Schalter fr Leute mit Bordkarte war fast leer. Wir machten uns dann auf den Weg zu unserem Gate, in Suvarnabhumi muss man meist ziemlich weit laufen. Wir flogen zum ersten Mal mit einem Airbus A380 und waren sehr enttuscht, es war genauso eng wie in allen anderen Fliegern.

Abflug von Suvarnabhumi Abflug von Doha

Wir flogen etwas zu spt um 9 Uhr statt 8.35 ab und waren 12.20 Uhr in Doha. Bis zum Boarding des Fluges nach Berlin hatten wir zwei Stunden Zeit und liefen auf dem Flughafen herum, nach mehr als 7 Stunden sitzen, tat das ganz gut.

Ankunft in Tegel igitt ist das kalt

Um 15.15 ging es weiter, und wir landeten etwas zu frh um 19.30 in Berlin. Der Flieger hielt irgendwo am Rand des Flughafens, und wir mussten noch in den Bus steigen. Bei 12 Grad minus in Sommersachen nicht so das Vergngen. Eine Stunde nach der Landung waren wir drauen. Edwin, Brigitte und Rolf holten uns ab und hatten die Winterjacken dabei. Um 21 Uhr waren wir wieder zu Hause.

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letzte Änderung: 20.06.2018 · Copyright © 2003 - 2018 by Angelika Rosenzweig