Flagge Thailand

Reisebericht Südostasien 2013

Flagge Myanmar

Mittwoch 06.02.2013

Thailand Karte mit Chantaburi Kasemsarn Hotel Wir fuhren schon um 7.30 Uhr von unserem Hotel ab, weil wir ja zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein sollten, auf den Straßen war aber fast nichts los und so waren wir schon kurz nach 8 Uhr am Flughafen, also viel zu früh und dann hatte unser Flieger auch noch fast eine Stunde Verspätung und wir flogen erst um 11.30 los und landeten um 13.15 in Bangkok.
Wir meldeten uns beim Avis Schalter in der 2. Ebene des Ankunftsbereichs und wurden dann zu der Vermietstation gefahren, sehr verwirrend über mehrere Ausfahrten und Kurven. Wir bekamen wieder einen Toyota Vios in silbergrau, die Abfertigung war flott und so fuhren wir schon um 14.30 von Flughafen ab.
Wir fanden tatsächlich bei den unübersichtlichen Einfahrten und Abzweigungen die richtige Autobahn A7 Richtung Pattaya. Wir blieben zunächst etwa 70 km auf der Autobahn, verließen diese bei Chonburi und fanden auch wieder völlig problemlos die Strasse Nr. 344 Richtung Klaeng. Die Straße war gut ausgebaut und wir fuhren etwas schneller als erlaubt und wurden schließlich nach etwa 50 km von einer Verkehrskontrolle angehalten. Zimmer im Kasemsarn Hotel Der Polizist musste erst den englisch sprechenden Kollegen holen und der machte uns klar, dass wir zu schnell gefahren seien, auf der Landstrasse ist die Höchstgeschwindigkeit 90 km/h. Die Strafe war nur 400 Baht (4 Polizisten!) eine Quittung bekamen wir nicht. Also fuhren wir danach etwas langsamer. In Klang endet die 344 und wir stießen auf die Nationalstraße 3, jetzt waren es nur noch 55 km bis Chantaburi, wo wir um 18.00 Uhr ankamen.
Wir fuhren ins Zentrum, den entsprechenden Schildern folgend, irgendwann waren da keine Schilder mehr und es sah auch nicht mehr aus, wie ein Zentrum, deshalb machten wir kehrt, bogen in irgendeine Straße ein und standen plötzlich an einer Kreuzung, an der einen Ecke sahen wir ein ansprechend aussehendes Hotel und ein Parkhaus hatte es auch. Wir bekamen ein wunderschönes großes Zimmer zum Sonderpreis von 1500 Baht mit Frühstück, es gab nur etwas wenig Ablage im Zimmer, ansonsten war es sehr schön hell, freundlich und blitzsauber mit zwei Balkonen und schönen bequemen Korbstühlen für den Balkon.
An einer der anderen Ecken der Kreuzung konnten wir ein Restaurant sehen und gingen auch gleich dorthin, um zu essen, leider war das Restaurant etwas ungepflegt und das Essen schmeckte uns auch nicht, es war nur scharf.
Wir machten noch einen Spaziergang, die Straße entlang, die nur durch eine Häuserreihe vom Fluss getrennt ist. Direkt am Fluss konnte man leider nicht entlang gehen, aber in den Häusern am Ufer gab es ein paar ganz nette Kneipen. Es gab auch ein paar Geschäfte, aber es wirkte alles wie ausgestorben und es war auch fast alles geschlossen.
Abends in Chantaburi Wir bogen ab in die Hauptstraße, an der auch unser Hotel lag, auch hier jede Menge Geschäfte, darunter sehr viele Juweliere und ebenfalls fast alle geschlossen. Diese Hauptstrasse führte über den Fluss in den neueren Teil von Chantaburi, aber auch hier hatte nur der 7eleven geöffnet. Also kehrten wir um, tranken in einer der netten Kneipen am Fluss noch etwas und waren um 22 Uhr wieder in unserem Hotel und genossen es, endlich wieder einen Balkon zu haben.
Chanthaburi, von den Einwohnern meist nur Mueang Chan genannt, ist die Hauptstadt der Provinz Chanthaburi. Die Provinz Chanthaburi liegt im östlichen Teil Zentral-Thailand. Der Name kommt aus dem Sanskrit candrá, "Mond") und (pura, "Stadt").
In der Gegend um Chanthaburi wird Obst angebaut, insbesondere Orangen, Ananas, Durian, Rambutan und Mango werden hier viel geerntet. Die reichen Edelstein-Minen der Gegend sorgen für Nachschub für die zahlreichen kleinen Edelsteinschleifereien der Stadt. Insbesondere Rubine und der Rote Saphir sind zu finden. Geschichte: Chanthaburi ist eine sehr alte Siedlung der Khmer, vermutlich aus dem 9. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert kam die Stadt an Ayutthaya und wurde als Handelsplatz und Seehafen genutzt. Nach der Zerstörung Ayutthayas versuchte der lokale Fürst, sich von Siam unabhängig zu machen. Der spätere König Taksin machte 1767 kurzen Prozess und ließ ihn hinrichten.

nach oben

Donnerstag 07.02.2013

Kathedrale zur Jungfräulichen Empfängnis Wir frühstückten um 7.30 Uhr, es gab kein Büffet, sondern das Essen wurde an den Tisch gebracht, Eier nach Wunsch zubereitet und Toast mit Butter und ziemlich guter Kaffee. Da es noch viel zu früh war um los zu gehen, setzten wir uns noch ein wenig auf den Balkon und schauten dem etwas chaotischen Rush Hour Treiben auf der Kreuzung zu, die Hauptstraße wurde in einer Richtung gesperrt und war plötzlich Einbahnstraße. Als erstes wollten wir uns die Kathedrale ansehen, dazu mussten wir auf die andere Seite des Flusses.
Die Kathedrale zur Jungfräulichen Empfängnis in Chanthaburi ist die größte Kirche Thailands. Eine erste Missionskapelle wurde dort im Jahre 1711 erbaut. In der Folgezeit wurde sie viermal erweitert, insbesondere wegen der wachsenden Zahl von vietnamesischen Katholiken in der Stadt, die wegen der religiösen Verfolgung hierher geflohen waren. 1909 wurde die jetzige gotische Kirche am linken Ufer des Chanthaburi-Flußes fertig gestellt. Im Zweiten Weltkrieg war das Dach der Kirche entfernt worden, um das Gebäude weniger verdächtig erscheinen zu lassen und so vor alliierten Luftangriffen zu schützen. Zum 100 jährigen Jubiläum hat die Kirche ihre beiden Turmspitzen zurückbekommen. (Quelle: Wikipedia).


Chantaburi am Fluss Die Kirche hatte geöffnet, weil dort gerade eine Trauerfeier stattfand. So konnten wir einen kurzen Blick hineinwerfen, aber fotografiert haben wir natürlich nicht, das fanden wir etwas unpassend.
Die Batterie meiner Uhr hatte es aufgegeben und ich dachte bei den vielen Juwelierläden wäre es eine einfache Sache diese auswechseln zu lassen, aber es waren eben wirklich nur Juwelierläden, sie führten Schmuck und Edelsteine, aber keine Uhren. Wir versuchten es in einem kleinen Lädchen, das gebrauchte Uhren anbot, aber der Inhaber schickte uns woanders hin, wir hatten zwar nur die Hälfte verstanden, bedankten uns aber artig.
Irgendwo hatte ich gelesen, dass es ein Robinson Kaufhaus gäbe und so gingen wir wieder über die Brücke in den neueren Stadtteil, wo wir das Kaufhaus vermuteten. Merkwürdigerweise hatten wieder fast all Geschäfte geschlossen, schließlich waren wir auf der Ausfallstrasse nach Trat, aber wir fanden weder das Kaufhaus noch irgendeinen anderen Laden, der Uhren anbot. Dadurch, dass die Geschäfte geschlossen hatten, war es auch ziemlich langweilig dort, und die Bürohäuser und Banken belebten die Gegend auch nicht besonders. Also machten wir kehrt, gingen schon wieder über die Brücke zurück in die Altstadt. Mehr durch Zufall fanden wir dann doch den beschriebenen Uhrmacher und konnten das Batterieproblem lösen, Chantaburi am Fluss auch hier waren viele Geschäfte geschlossen nur die vielen Schmuckläden hatten auf, aber Kunden waren dort auch nicht zu sehen. Wir fragten uns, wovon diese vielen Schmuckläden eigentlich leben konnten. In der Altstadt gibt es auch noch eine ganz sehenswerte Markthalle, das Angebot wie in allen Markthallen bunt und vielseitig.
Wir gingen zurück zum Hotel um unsere müden Füße ein wenig auszuruhen und saßen noch eine Weile auf dem Balkon.
Gegen 17 Uhr brachen wir wieder auf, denn die schönen Lokale am Flussufer öffnen alle erst um 17 Uhr. Wir entschieden uns gleich für das unserem Hotel am nächsten gelegene, das Restaurant Tamajun. Wir bestellten uns "Salty Meat" und "Chicken in Red Wine", das sich dann als gegrilltes Rindfleisch mit einer scharfen Fischsoße und Chicken Wings mit Chilli-Ketchup entpuppte. Da hätten Pommes als Beilage besser gepasst als Reis. Es war aber trotzdem ganz lecker, nur wenig thai-mäßig. Wir hatten einen schönen Platz direkt am Wasser bekommen und blieben einfach sitzen und verbrachten dort den Rest des Abends.

nach oben

letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig