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Reisebericht Thailand 2012 Bangkok

Sonntag 18.03.2012

Blick auf den Bayoke Aufstehen um 7 Uhr, den Rest zusammenpacken, Frühstück um 8 Uhr und weil wir dann fertig waren, fuhren wir schon um 9 Uhr los, eigentlich viel zu früh, und waren 15 Minuten später bereits am Flughafen. Wir gaben unser Auto im Ankunftsbereich bei Avis ab, und der freundliche Mensch fuhr uns noch zum Departure. Beim Einchecken wurden wir von einer Bangkok Air Mitarbeiterin gefragt, ob wir einen Connecting Flight hätten, als wir verneinten, meinte sie wir könnten schon jetzt um 10 Uhr fliegen (unser gebuchter Flug war erst um 11.45), es seien noch Plätze frei. Das taten wir dann auch und waren so schon um 11 Uhr in Bangkok und um 12.45 im Royal River.
Wir fuhren mit dem Wassertaxi mal wieder zu Khao San und verbrachten dort den Nachmittag und waren nun um 17 Uhr wieder zurück. Etwas später hatten wir dann Hunger, aber leider hat unser Stammlokal am Sonntag Ruhetag. Wir gingen als vor zu Hauptstrasse, der Sirinthon Road. Auf der anderen Straßenseite gab es ganz viele tolle Essensstände, also gingen wir am Fluss unter der Brücke durch auf die andere Seite. Die Stände sahen zwar alle gut aus, aber so richtig wussten wir nicht was wir bestellen sollten und so wechselten wir an der nächsten Kreuzung wieder auf unsere Seite der Straße. Dort gab es noch eine riesige Halle, wo viele Leute an Tischen saßen und eine Art Fondue-Topf vor sich hatten. Es gab einen Verkaufstresen dort holte man sich wohl die Zutaten für sein Fondue, aber es war alles nur auf Thai, Englisch sprach da auch keiner und da wir nun nicht wussten wie man es anstellen sollte etwas zu essen zu bekommen, gingen wir weiter.
Abendessen Schließlich kamen wir noch an einen Stand, der fertig gekochtes Essen in großen Töpfen bereit hielt, man konnte also sehen, was es war und es sah sehr appetitlich aus, also ließen wir uns dort nieder, ich zeigte auf einen Topf, machte ein fragendes Gesicht und erhielt darauf die Antwort Tom Yam Chicken, also nahm ich es. Rolf hatte irgendetwas mit Schwein. Mein Essen war zwar sehr lecker, nur leider war auch dieses Huhn, wie so oft in Asien, ein zertrümmertes, viele kleine Knochenstückchen, also fast so schlimm wie Gräten im Fisch. Das einzige, was in meinem Essen etwas merkwürdig war, waren kleine braune Bällchen, glibberig und nach nichts schmeckend, aber die musste ich ja nicht mitessen.
Anschließend gab es noch ein bisschen Herumsitzen auf dem Balkon.

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Montag 19.03.2012

MBK in Bangkok Wir wachten sehr früh auf und frühstückten und waren so schon kurz nach 8 Uhr mit dem Wassetaxi unterwegs nach Central. Weiter mit der Hochbahn zum National Stadium, aber der MBK Store hatte noch geschlossen. Einkaufswagenpräsentkorb Ein wichtig aussehender Mensch schickte uns zum Thai Center und meinte, das sei schon geöffnet. Es war auch nicht weit und so gingen wir dort hin, aber es entpuppte sich als ein Schmuck und Andenkenladen, der Art wo sonst die Touristenbusse ihre Kundschaft auskippen, also für uns völlig uninteressant. Sie ließen uns weitgehendst in Ruhe uns so machten wir einen Rundgang, kauften natürlich nichts. Als wir dann zum MBK Store zurückkamen, war es schon geöffnet. Im Tokyo Kaufhaus gabe es zwar schöne Sachen, aber die Preise waren wie bei uns. Der MBK Store erschien uns dieses Mal als sehr unübersichtlich und die richtige Kaufwut stellte sich nicht ein. Also fuhren wir zurück in Richtung Khao San und gingen wieder in unser Lieblingskaufhaus Tang Hua Seng.
Vorher wollten wir noch was essen und waren in einem kleinen Restaurant, wo wir vor 3 Jahren schon mal gegessen hatten. Aber dieses mal war das Essen einfach nur schlecht und das Lokal insgesamt schmuddelig, das Klo einfach supereklig.
Im Tang Hua Seng Kaufhaus haben wir dann alles was wir an Klamotten kaufen wollte auch tatsächlich bekommen.
Nun waren wir schon recht früh mit dem Einkaufskram fertig, brachten also unsere Einkäufe ins Hotel und beschlossen dann auch gleich noch die Einkäufe im Tesco Lotus zu erledigen und waren dann zum Abendessen wieder bei Adang, und zufrieden dass wir alles schon erledigt hatten und somit den nächsten Tag frei hatten ohne einkaufen zu müssen.

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Dienstag 20.03.2012

Die schiefe Pagode von Ko Kret Gegen 9 Uhr fuhren wir mit dem Wassertaxi in die andere Richtung, also weg von Bangkok und fuhren bis zur Endstation Nonthaburi. Dort charterten wir ein kurzes Longtail Boot (irgendwie eine Widerspruch in sich) und fuhren zur Insel Ko Kret.
Amphoe Pak Kret ist ein Landkreis (Amphoe) der Provinz Nonthaburi. Dort liegt die Insel Ko Kret, eine knapp vier Quadratkilometer große Insel inmitten des Maenam Chao Phraya. Diese Insel wird im Norden, Westen und Süden vom ursprünglichen Lauf des Maenam Chao Phraya gebildet, das Ostufer bildet ein Kanal (Khlong), dem Khlong Lat Kret. Dieser soll im Jahre 1721 gegraben worden sein, allerdings sieht es so aus, als ob dieser Kanal bereits auf einer recht exakten holländischen Seekarte aus dem Jahr 1650 verzeichnet ist. Ausländische Seeleute, die mit ihren Segelschiffen damals bis nach Ayutthaya segelten, nannten den Kanal den "kleinen Mosquito-Durchbruch", da sich hier immer sehr viele Stechmücken versammelten. Die Insel wird heute fast ausschließlich von Menschen der Volksgruppe der Mon bewohnt, die in ganz Thailand berühmt für ihre Töpferwaren sind.

Auf der Fluss-Insel befinden sich insgesamt sieben kleine Dörfer und sechs kleine Tempel, die durch schmale Straßen miteinander verbunden sind. Der interessanteste, größte und schönste Wat ist der über 200 Jahre alte Wat Poramai Yikawat, der direkt am Hauptpier von Ko Kret im Norden der Insel liegt. Am Flussufer befindet sich der weiße Chedi, der das thailändische Gegenstück zum Schiefen Turm von Pisa zu sein scheint: Durch den daran vorbei fließenden Fluss ist das Fundament unterspült worden, und nun kippt er bedenklich zur Seite.

Wie kommt man nur dahin? Eine Töpferwerkstatt mit Brennofen auf Ko Kret

Unser Bootsfahrer versprach auf uns zu warten und wir brachen zu einem Erkundungsgang auf. Es war zwar inzwischen 10 Uhr, aber auch für das Inselchen waren wir wohl zu früh dran, es war noch fast alles geschlossen. Das Inselchen ist mehr ein Ausflugsziel der Bangkoker und die kommen wohl eher am Nachmittag oder am Wochenende. So war es zwar ganz idyllisch, aber ausser uns war da wohl niemand, der nicht auf der Insel wohnte.
So beendeten wir unseren Rundgang schon nach zwei Stunden und ließen uns von unserem rasenden "Short" Tail wieder zurück nach Nonthaburi fahren. Zuerst war mir die rasante Fahrt über den Fluss etwas unheimlich und als es mir anfing Spaß zu machen, war es schon wieder zu Ende. Wir fuhren mit dem Wassertaxi gleich durch bis Wat Arthit, aßen wieder an einem der kleinen Essenstände in der Straße parallel zur Khao San, bestiegen dann wieder ein Boot und fuhren noch einmal zur Station Nationalstadium. Von dort ist es nicht weit bis zum Thompson Haus.
Jim Thompson Museum Jim Thompson, auch James H. W. Thompson (* 21. März 1906 in Greenville, Delaware; † unbekannt) war ein US-amerikanischer Unternehmer, der 1948 die Thai Silk Company gründeteund damit die schon fast ausgestorbene Seidenweberei wieder anlaufen ließ.
Um sein Verschwinden in dem Cameron Highlands Ostersonntag 1967 gibt es bis heute die viele Gerüchte: Er sei entführt worden, von einem Tiger gefressen, umgebracht, habe Selbstmord begangen oder sei in ein anderes Leben untergetaucht.
In den 1950er Jahren begann er damit, alte Teakhäuser nach Bangkok bringen zu lassen und sie als Wohnhäuser wieder aufzubauen. Nach seinem Verschwinden wurde sein Haus und die Nebengebäude zum Museum.
Das Jim Thompson Haus liegt mitten zwischen Neubauten in einem hübsche Garten in der Soi Kasemsarn, fast direkt an einem Klong. In den Jahren bis zu seinem Verschwinden hat er Kunstschätze aus ganz Südostasien zusammengetragen, die heute ind diesem hübschen Museum mit seinem schönen Garten zu sehen sind.
Man darf die Häuser nicht alleine besichtigen und so mussten wir noch auf eine Führung warten. Die Führung dauerte etwa eine Stunde und war ganz interessant.
Klong Boot Schon im Garten des Hauses hatten wir immer wieder ein ratterndes Geräusch gehört, nach verlassen des Geländes des Thompson Hauses wandten wir uns also nach links, dem Geräusch folgend. Wir kamen zu einem sehr schmalen Khlong durch den sehr große Longtail-Wassetaxis rasen, die Bootsbegleiter stehen mit Sturzhelm bekleidet auf dem Rand des Bootes. Neben dem Khlong gab es einen schmalen Fußweg, dem wir folgten und kamen so zu einer Haltestelle der Schnellboote. Das Ein- und Aussteigen ging ruckzuck und sofort ging die rasende Fahrt weiter.
Also wieder etwas, was wir in Bangkok noch nicht kannten, und schon ein Projekt für den nächsten Aufenthalt: die Erkundung der schmalen Khlongs. Ein Haltestelle kennen wir ja nun und werden sie auch wieder finden, denn sie ist nicht weit von der BTS Station entfernt. Anschließend fuhren wir zurück zum Hotel, als wir dort ankamen war es schon dunkel und wir hatten glücklicherweise noch eines der letzten Wassertaxis erwischt. Abendessen wie immer bei Adang und anschließend Balkon.

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letzte Änderung: 20.11.2017 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig