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Reisebericht Südostasien 2006
Koh Chang

Flagge Kambodscha Flagge Thailand

Mittwoch 25.01.2006

Abflug Luang Prabang Da wir die Tage im Guesthouse mangels eines Schrankes in unseren Koffern viel herumgewühlt hatten, packten wir alles aus, auch in der Hoffnung unser kleines Vorhängeschloss zu finden, um dann alles wieder ordentlich einzupacken. Mit unserem Tuk-Tuk Fahrer vom Vortag hatten wir verabredet, dass er uns auch zum Flughafen bringen sollte, er kam um halb 12 und fuhr uns dorthin. Wir hatten den Flug für 15:30 gebucht, wollten aber schon um 13:50 nach Bangkok fliegen, weil wir hofften, dann noch den Anschluss nach Trat zu bekommen. Es klappte auch, wir bekamen die letzten zwei Plätze im Flieger um 13:50, aber der war dann erst um 15:40 in Bangkok.
Wir waren zwar sehr schnell durch die Passkontrollen gekommen, aber inzwischen waren es nur noch 20 Minuten bis zum Abflug nach Trat und wir hätten noch auf den Domestic Airport wechseln müssen, also keine Chance.
Also gingen wir an den Hotelvermittlungsstand und buchten für das Suite Hotel, das ganz in der Nähe des Flughafens sein sollte. Kostenpunkt 2900 Baht inklusive Transfer von und zum Flughafen. Es war auch wirklich nicht weit. Das Hotel trägt den Namen Suite Hotel zurecht, wir hatten insgesamt drei große Räume, ein riesiges Wohnzimmer mit einem Küchenbereich und zwei schöne, ebenfalls große Schlafzimmer, alles in allem eine echte Alternative für nur eine Nacht in Bangkok. Im Hotelgarten tranken wir erst einmal ein kleines Bier für schlappe 235 Baht.

Unsere Super Suite Unsere Super Suite

Vom Bus aus hatte ich einen Seven-Eleven-Laden gesehen, und dort wollten wir uns nun noch Getränke holen. Neben dem Hotel war ein kleiner Markt und ein paar Essenstände, mithilfe einer englischsprachigen Frau bestellten wir Nudeln mit Chicken, tranken noch ein Bier dazu, das ganze kostete dann 90 Baht. Ansonsten war um das Hotel herum eine reine Wohngegend und nichts weiter los und so gingen wir zurück in unser schönes Wohnzimmer und machten einen Fernsehabend.

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Donnerstag 26.01.2006

Thailand Karte mit Ko Chang Der Wecker klingelte um 5:30, wir tranken in Ruhe Kaffee, freuten uns nach Luang Prabang über das komfortable Badezimmer, um 7:00 ging unser Transferbus zum Flughafen.
Wir flogen dann um 8:30 pünktlich ab. Der Flughafen in Trat ist ähnlich niedlich wie in Koh Samui und wird wohl auch von Bangkok Airways betrieben.
Am Flughafen konnte man direkt Transfers nach Koh Chang buchen, man musste nur sein Hotel angeben und 280 Baht bezahlen, dann wurden die Leute auf Toyota Busse verteilt. Mit Monika und Jürgen hatten wir uns per E-Mail verständigt und so wussten wir den Namen des Hotel und der Beach. Der Bus brachte uns direkt dorthin, die Fähre war im Preis mit drin, sehr komfortabler Service.

Dort angekommen fanden wir auch Monika und Jürgen, sie hatten das Bungalow neben sich für uns gebucht, aber dort gab es keinen Schrank und vom schranklosen Dasein hatten wir genug, so bekamen wir eins mit Schrank. Der Bungalow war sehr hübsch, aber Kai Bae gefiel uns überhaupt nicht. Ein Strand war nicht vorhanden, nur bei Ebbe gab es einen breiten Streifen braunen Matsch mit Steinen und komischen Pflanzen. Also war das Wasser auch bei Flut nicht verlockend, denn wir hatten ja gesehen, wie es bei Ebbe aussah. Wir packten erst mal aus und saßen dann auf unserer Terrasse auf furchtbar unbequemen Stühlen herum, zum Wasser hatten wir keine Lust zumal es immer weiter verschwand und man erst durch dem Modder musste um überhaupt dorthin zu kommen.
Gegen Abend machten wir uns auf den Weg in den Ort, was etwa eine halbe Stunde Fußmarsch bedeutete bis man zu den ersten brauchbaren Restaurants kam. In irgendeinem aßen wir dann zu Abend, es schmeckte auch ganz gut. Gegen 21:00 gingen wir zurück, am dunklen Strand entlang mit Taschenlampe.

Abendstimmung in Kai Bae Unser Bungalow in Kai Bae

Ich wollte zum Abschluss noch irgendwo einen netten Cocktail trinken, aber irgendwie fand sich nichts, wo man das noch tun konnte, also gab es nur noch einen Mekhong vor dem Bungalow.

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Freitag 27.01.2006

Wir frühstückten gegen 8:30. Der Tag brachte keine besonderen Ereignisse, wir saßen herum lasen und gingen ein wenig am nicht vorhandenen Strand spazieren. Gegen 17:00 gingen wir wieder in den Ort. In einem Internetcafé versuchten wir herauszufinden, ob es günstige Flüge nach Koh Samui gab, weil es uns in Kai Bae so überhaupt nicht gefiel, aber leider waren die günstigen Flüge für die nächsten Tage schon alle weg und so wäre ein Umzug doch zu teuer gekommen.

Landunter am Strand von Kai Bae im Ort Kai Bae

Im Ort gab es einen appetitlich aussehenden Essenstand, der nachdem wir uns hingesetzt hatten auch noch richtig voll wurde. Jedes Essen wurde frisch zubereitet, es war ausgesprochen lecker und auch noch sehr preiswert. Irgendwann brachen wir dann wieder auf zurück zu unserem Bungalow am Ende der Welt und saßen dann noch ein wenig vor dem Bungalow herum.

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Sonnabend 28.01.2006

am Strand von Kai Bae Gegen 10 Uhr fuhren wir von Kai Bae mit einem Sammeltaxi zum übernächsten Strand, dem White Sand Beach, nachdem wir versucht hatten trockenen Fußes in den Ort zu kommen, denn das Wasser stand an diesem Morgen sehr hoch, zum Teil hätte ich mindestens bis zu Taille ins Wasser gemusst, wenn wir am Nicht-Strand entlang gelaufen wären, so schlängelten wir uns durch diverse mehr oder weniger schöne Bungalow Anlagen, und es gelang uns tatsächlich nicht nass zu werden. Wir ließen uns irgendwo absetzen, wo wir dachten, dass es die Ortsmitte sei und bogen dann in Richtung Wasser ab, um uns den Strand anzusehen. Der war auch ganz nett, nicht das Paradies von Menam Beach auf Koh Samui, aber es war doch immerhin ein Sandstrand. Also klapperten wir eine Anlage nach der anderen ab, in einer etwas düsteren Bungalowanlage wäre ab 29. 1. etwas frei gewesen, aber da noch alles belegt war, konnten wir uns die Bungalows nicht ansehen, wer kauft schon gerne die Katze im Sack.
Wir fragten fast überall, aber entweder war es zu teuer oder sie hatten nichts frei oder die Zimmer oder Bungalows gefielen uns nicht. Schließlich gab es ein freies Zimmer im Lagoon Beach Resort, das Zimmer war zwar ok, aber die Lage nicht so besonders, aber nachdem wir noch erfolglos in mehreren anderen Anlagen gefragt hatten, gingen wir dorthin zurück und fragten nach einem Zimmer im ersten Stock. Das konnten wir uns zwar nicht ansehen, aber es würde am nächsten Tag etwas frei werden. Da das andere Zimmer ganz nett gewesen war, reservierten wir das Zimmer und hinterlegten ein Deposit von 1000 Baht. Wir fuhren dann zurück nach Kai Bae und als wir den Matsch dort sahen, waren wir doch überzeugt, dass der Umzug richtig war. Zm Abendessen trafen wir uns mit Monika und Jürgen in dem einen Restaurant bei uns am Strand, was einigermaßen in der Nähe war, wir hatten keine Lust noch mal in den Ort zu latschen. Das Essen war nur mittelprächtig, aber man saß ganz nett am Wasser, bzw. dort wo bei Flut Wasser war, jetzt aber so weit zurück, dass man es nur erahnen konnte.

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Sonntag 29.01.2006

White Sand Beach Wir frühstückten wie immer um halb neun, packten dann unsere Sachen und bestellten ein Taxi. Monika und Jürgen kamen noch mit bis nach Kai Bae und wir fuhren dann zum White Sand Beach. Das Sammeltaxi wurde noch richtig voll und wir hatten richtig Mühe mit unserem Gepäck am Lagoon Resort wieder raus zu kommen, eigentlich mussten alle aussteigen, damit wir auch raus kamen. Wir bekamen unser Zimmer im ersten Stock, ganz wunderbar mit Balkon zum Strand, ein sehr schönes und freundliches Zimmer.
Das Einzige, was fehlte war ein Ventilator, es gab nur eine Klimaanlage, aber damit konnten wir leben. Nachdem wir ausgepackt hatten, machten wir einen Spaziergang den Strand entlang bis zum Ende zu einem Restaurant namens Rock Café, davor stand ein Schild: Please walk Through, was wir auch taten und siehe da dahinter war noch ein recht schönes Stück Strand mit ganz einfachen Bungalows und ganz wenig Menschen. Den Rest des Tages waren wir faul und genossen das schöne Wasser und den Strand. Ab 17:00 leerte sich der Strand und bei allen Hotels und Anlagen entwickelte sich eine Aktivität, zwar nicht gerade hektisch, aber für thailändische Verhältnisse durchaus schnell: Alle stellten Tische und Stühle auf den Strand und deckten ein. Wir probierten dann am Abend das zu unserem Hotel gehörende Restaurant. Es war ganz ordentlich, schmeckte, die Portionen waren aber recht klein. Den Rest des Abends verbrachten wir auf unserem schönen Balkon.

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Montag 30.01.2006 / Sonntag 05.02.2006

Unser Hotel am White Sand Beach An diesen letzten Tagen passierte nicht viel, wir waren am Strand, gingen Baden, Massage und Pediküre Maniküre. Zum Essen und trinken probierten wir jedes Mal andere Restaurants aus, schlenderten durch den Ort, bummelten durch die Geschäfte, kauften unsere Fahrkarten für die Rückfahrt nach Bangkok, ließen unsere Flüge bestätigen. Am Dienstag Nachmittag wurden im Innenbereich des Hotels viele Tische aufgestellt und ein Büffet vorbereitet. Als wir dann am Abend von unserem Bummel zurück kamen erwarteten wir das dort eine Menge los wäre, aber es hatte sich überhaupt nichts getan, die Tische standen immer noch da, aber kein Mensch saß dort. Sehr merkwürdig.
Wir setzten uns auf unseren Balkon und beobachteten die Sache, so gegen 22:00 trudelten die ersten ein, so etwa 10 Leutchen. Schließlich stellte sich heraus, dass es ein Fest für die Angestellten des Hotels war, nachdem die nun alle etwas hektisch Feierabend gemacht hatten, alle Strandtische weggeräumt waren, wurde es richtig voll. Nun ging das Fest richtig los, die ersten trauten sich nun zum Karaoke, zum Teil recht schrecklich, aber mutig. Die Asiaten sind die richtigen Karaoke Fans, aber wenn es das bei uns schon gegeben hätte als wir noch Teenies waren, hätte es uns vielleicht auch gefallen. Die Nacht war etwas laut, das Fest ging bis etwa 3 Uhr morgens, war aber nicht so schlimm, es würde sich ja nicht täglich wiederholen.
Wir kamen ins Gespräch mit einem Pärchen, das immer am Strand neben uns lag, sie ist Thailänderin, er Deutscher. Sie hatten einen kleinen Sohn von knapp einem Jahr und wohnen in der Nähe von Essen. Obwohl sie erst 6 Jahre in Deutschland lebt, spricht sie sehr gut Deutsch. Den letzten Abend verbrachten wir auch zusammen und wie das immer so ist, entdeckten wir an diesem letzten Abend das Lokal, wo es uns am besten gefiel mit wunderbarem Essen, bequemen Stühlen, der Preis stimmte auch.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig