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Reisebericht Südostasien 2004
Bangkok

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Mittwoch 03.03.2004

Thailand Karte mit Bangkok Flughafen Ko Samui Wir standen früh auf, packten unseren Kram zusammen und saßen noch ein wenig traurig auf unserer Terrasse herum. Um 8:30 kam das bestellte Auto und wir fuhren zum Flughafen und waren nach 20 minütiger Fahrt viel zu früh dort. Auch der Abflugbereich des Flughafens besteht nur aus offenen Hallen, nett und gemütlich. Wir flogen pünktlich um 10:00 ab und kamen um 11:45 in Bangkok an. Mit einem Taxi fuhren wir ins Royal Hotel. Wir richteten uns in unserem Zimmer ein und gingen dann in die Kao San Road, um etwas zu essen.
Leider hat sich die Kao San sehr verändert, viele nette Lokale sind verschwunden, auch das Einkaufsangebot war nicht mehr so gut wie früher. Also nahmen wir uns ein Tuk Tuk (wir haben natürlich einen völlig überhöhten Preis bezahlt) und fuhren zur Sukhumvit Road, denn dort hatten wir früher oft gut einkaufen können.
Aber auch hier gab es nur noch wenige Straßenstände auch das nette Lokal gegenüber dem Nana Hotel, wo wir eigentlich essen wollten, gab es nicht mehr.
letzter Blick auf Ko Samui Aber dafür gibt es jetzt eine neue Hochbahn und so fuhren wir damit bis zur Silom Road, aber auch dort war das Angebt der Straßenhändler nicht mehr besonders vielfältig. Also hielten wir ein Taxi an und wollten zurück zum Hotel. Er kannte aber das Royal Hotel nicht und so zeigten wir ihm die Karte des Hotels, die man für solche Fälle bekommt. Er starrte darauf, schüttelte dann den Kopf und deutete auf seine Augen. Also entweder war er blind oder konnte nicht lesen. Als ich ihm aber sagte, das Hotel sei in der Nähe des Sanam Luang, wusste er doch was wir meinten und fuhr los. Das Taxi, schön klimatisiert kostet etwa die Hälfte von dem, was uns der Tuk Tuk Fahrer abgenommen hatte.
In der Nähe des Hotels gab es ein nett aussehendes Restaurant, wo man auch draußen sitzen konnte, aber das Essen war eher enttäuschend. Wir hatten keine Lust mehr, noch weiter herumzulaufen und so setzten wir uns noch in den Coffee Shop des Hotel, ziemlich düster und kalt, aber es gab Livemusik. Es machte so den Eindruck, dass dort jeder auftreten konnte, der wollte und manche Künstler sangen auch ganz gut, aber bei manchen klang es ziemlich schrecklich. Offenbar alles Laien, so eine Art Karaoke mit Band. Auf jeden Fall war es kurzweilig.

Kurz vor Mitternacht waren wir wieder in unserem Zimmer, da fiel uns ein, dass unser Kaffee alle ist, und so ging Rolf noch einmal los, um welchen zu holen, ich bin in der Zwischenzeit eingeschlafen.
Royal Hotel Bangkok heißt übersetzt "Dorf der Oliven" und war zunächst ein unbedeutendes Dorf, in dem sich einige chinesische Händler angesiedelt hatten. 1782 beschloß Rama I. die Hauptstadt von Thonburi auf die andere Flussseite nach Bangkok zu verlegen, da dort eine strategisch günstigere Lage bestand. Bangkok lag in einer Flussschleife und durch das Graben einiger Kanäle wäre die gesamte Stadt von Wasser umgeben - ganz wie das legendäre Ayuthaya. Der Königspalast wurde gebaut und zwar an einer Stelle, die als einzige niemals von Hochwasser erreicht wurde. Hunderte von Tempeln wurden errichtet, die den Glanz des alten Ayuthaya wieder aufleben lassen sollten und Kanäle gezogen, die mangels Straßen als Transportwege dienten. 1855 unterzeichnete König Mongkut (Rama IV) ein Handelsabkommen mit England, worauf Verträge mit anderen europäischen Staaten folgten. Botschaften und Handelsniederlassungen wurden errichtet und Hunderte von Fremden ließen sich in Bangkok nieder. Als diese sich beim König über die schlechten Transportwege in der Stadt beschwerten, ordnete der König 1861 den Bau der ersten Straße der Stadt an. Die New Road sollte vom Süden Bangkoks entlang des Flusses bis zum Palast führen. 1864 wurde die Straße fertiggestellt und weitere folgten. Bangkoks Aufstieg als Handelsstadt war unaufhaltsam, um die Jahrhundertwende war die Bevölkerung auf 1/2 Millionen angewachsen. Die alten Wasserstraßen, die Klongs, sind mittlerweile fast verschwunden. Nur in Thonburi, das inzwischen mit Bangkok zusammengewachsen ist, dienen sie noch als Transportwege für Menschen und Materialien. Bangkok heißt heute offiziell Krung Thep Mahanaklon oder "die große Stadt der Engel". Der volle Name der Stadt ist wohl der längste Städtename der Welt:
Krungthepmahankhombowomrattanakosinmahintarayutthayamahadilokpopnopparatchathaniburiromudomratchhaniwetmahasathan !

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Donnerstag 04.03.2004

Baiyoke II Tower Um 9:00 gingen wir frühstücken, aber es war schon fast nichts mehr da, schon alles leergefressen.
Mit einem Taxi fuhren wir zum Baiyoke II Tower, der mit 309 m Gebäudehöhe plus 34 weiteren Antennemetern das höchste Gebäude Thailands ist. Für das 84 stöckige Hochhaus mussten Pfeiler 65 m tief in die Erde gerammt werden. Das Haus zu besichtigen kostet 120 Baht. Wir fuhren zuerst in den 17. Stock zur Hotellobby, von dort geht ein Fahrstuhl zur Aussichtsplattform in den 77 Stock. Von hier erreicht man auch zwei Restaurants im 78. und 79. Stock, die aber sehr ungemütlich und kalt wirkten und außerdem, weil klimatisiert, Nichtraucherrestaurants sind. Im 77. Stock gibt es auch eine kleine Ausstellung über Bangkok. Dann gibt es noch einen weiteren Fahrstuhl, der bis zum 83. Stockwerk fährt und den Rest bis zum 84 muss man dann laufen und landet dann auf dem Dach auf einer sich drehenden Plattform. Leider war es, wie fast immer in Bangkok sehr dunstig, aber der Blick von oben war trotzdem beeindruckend. Von hier oben sieht man auch, wie riesig Bangkok ist, denn nach allen vier Himmelsrichtungen ist kein Ende des Häusermeers zu sehen.
Wieder unten angekommen, wollten wir in Indra Regent Hotel etwas trinken, als wir aber die Preise sahen beschlossen wir, doch nur die Toiletten zu benutzen.
Gleich neben dem Indra Regent beginnt ein großer Bereich, wo man Textilien und Stoffe aller Art kaufen kann, riesige weitläufige Markthallen und die ganze Ratchaburi Road entlang Hunderte von Strassenständen laden zum Kaufen ein, was wir auch reichlich taten. Aussicht vom Baiyoke II Tower

Durst hatten wir immer noch und so kehrten wir in einem kleinen, nur von Einheimischen besuchtem Lokal ein, schließlich aßen wir dort auch eine Kleinigkeit. Wir hielten uns stundenlang in der Gegend auf und als uns schließlich die Füße weh taten, wollten wir ein Taxi zur Kao San Road nehmen, aber kein Taxifahrer wollte mit Meter fahren und so einigten wir uns schließlich auf 120 Baht.
In der Silk Bar löschten wir erst einmal unseren Durst und brachten dann unsere Einkäufe ins Hotel, brachten unser Autan in Einsatz und gingen zurück zum Abendessen. Wir versuchten es in der Pizzeria, meine Nudeln waren ganz ok, die Pizza war eher schrecklich.
Wir schlenderten dann noch ein wenig herum, um dann wieder in der Silk Bar zu landen und köstliches draught Singha zu trinken.

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Freitag 05.03.2004

Wat Po Um 10:00 gingen wir los, am Sanam Luang entlang, am Wat Phra Keo vorbei zum Tempel Wat Po, der vollständige Name des ältesten und wahrscheinlich größten Wats der Stadt lautet Wat Phra Chetuphon. Eine schmale Gasse, die Soi Chetuphon, trennt die eigentliche Tempelanlage vom Kloster. Mehr als 300 Mönche leben hier. Den Hauptanziehungspunkt für die meisten Besucher bildet der große liegende Buddha mit einer Länge von 49 m und einer Höhe von 12 m, aus Ziegeln und Zement hergestellt und mit Blattgold überzogen. Auf seinen überdimensionalen Fußsohlen mit den gleich langen Zehen sind 108 Perlmuttplättchen angebracht, deren Inschriften die Zeichen und Qualitäten Buddhas schildern. Die um den liegenden Buddha gebaute Wandelhalle ist leider recht knapp bemessen, sodass man keine gute Perspektive von der Dimension der Figur erhält.
Auf dem Tempelgelände befinden sich weitere 400 Buddha-Figuren aus den verschiedenen Epochen, sowie mit Porzellanstücken bedeckte Chedis. Wir hielten uns wieder einmal ziemlich lang in diesem wunderschönen Tempelgelände auf, trotz der Touristenmengen findet man immer noch ruhige Plätzchen.

Wat Arun Danach gingen wir zum Fluss, denn wir wollten auf die andere Seite zum Wat Arun. Ein kleine Fähre fährt hinüber, die nur zwei Baht kostete.
Tempel Wat Arun: Arun ist das Sanskrit Wort für Morgenröte und am beeindruckendsten soll der 86m hohe Prang bei Sonnenaufgang sein. Jeder der drei Könige der Chakri-Dynastie erweiterte und erhöhte die Tempelanlage, und heute stellt der Wat Arun ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt dar. Außenliegende Treppen führen recht weit nach oben, leider darf man dort nicht mehr hinauf und kann so auch die wunderbare Aussicht nicht mehr genießen.. Wat Arun symbolisiert das buddhistische Universum: Der große Prang stellt den Berg Meru dar, auf dem die Welt ruht, die ihn umgebenden vier kleineren Prangs verkörpern die vier Weltmeere. An der unteren Terrasse des Hauptprangs befinden sich vier Pavillons, die die vier Höhepunkte aus dem Leben Buddhas versinnbildlichen: Geburt, Erleuchtung, erste Bekehrung und Tod.
Alle Prangs sind mit Plättchen aus verschiedenfarbigem chinesischem Porzellan verziert. Chinesischen Stil zeigen auch die vielen Granitfiguren im Innenhof zwischen Vihara und Bot. Es handelt sich dabei um Schiffsbalast aus China. Wat Arun Thai-Reis wurde früher mit großen Schiffen ins Reich der Mitte exportiert, und um einen ausreichenden Tiefgang der zurückkehrenden Schiffe zu gewährleisten, brachte man Figuren und Porzellanscherben nach Thailand.
In dem Tempel war auch ein Fest, viele gläubige Einheimische wuselten dort herum. Wir fuhren mit der Fähre wieder zurück und löschten in dem Lokal an der Anlegestelle erst einmal unseren Durst, essen mochten wir dort nichts, denn es wirkte alles ziemlich schmuddelig.
Weil es uns auf der Fähre so gut gefallen hatte, schön warm, aber durch den Fahrtwind sehr angenehm, beschlossen wir noch ein wenig auf dem Fluss herumzufahren. Es gibt ein Touristboot, das bei den markantesten Sehenswürdigkeiten anhält, ein Mensch erklärt, sogar aufv Englisch, was man rechts und links sieht, die einfache Strecke kostet 20 Baht. Wir fuhren einmal hin und zurück und stiegen dann wieder am Wat Po aus. Wir hatten beschlossen, doch noch den Wat Phra Kaeo zu besuchen, obwohl wir ihn schon mehrmals gesehen hatten, aber er ist eben so wunderschön, dass man ihn sich immer wieder anschauen kann. Leider ließ man uns nicht hinein, denn Rolf hatte nur Schlappen an und es sind feste Schuhe vorgeschrieben.
auf dem Menam Chao Phraya Das mit den langen Röcken und den langen Hosen wusste ich ja, aber das mit den Schuhen war mir unbekannt. Ist auch blöd, man muß ja drinnen sowieso dauernd die Schuhe ausziehen.
Also ließen wir es bleiben und machten uns auf den Rückweg zur Kao San. In einer der kleinen Nebenstraßen fanden wir ein nettes Restaurant und wollten dann noch in der Silk Bar ein Bier trinken, gab es aber nicht, es war Vollmond und Big Buddha Day und somit Alkohol nicht erlaubt, es halten sich aber nicht alle daran und etwas weiter bekamen wir unser Bier.
Gegen 17:00 waren wir wieder im Hotel, packten unsere Sachen, bezahlten unser Zimmer und wollten dann eigentlich im Hotel bleiben, denn wir hatten ja schon unsere warmen Sachen für den Rückflug an und wollten sie nicht durchschwitzen. Wir durften aber wegen Big Buddha im Coffeshop und auch sonst nirgendwo rauchen und verließen also doch das Hotel um in dem Restaurant vom ersten Abend etwas zu trinken.

Thanon Ratchdamnoen Klang Um 21:30 fuhr uns das bestellte Taxi zum Flughafen. Wir waren etwas zu früh dort, eigentlich sollten wir erst um 23:00 da sein. Aber es waren schon Leute an unserem Schalter und so stellten wir uns dazu.
Kurz vor 23:00 kam einer und klebte Zettel an die Anzeigtafeln der Schalter, auf denen stand, dass unser Flieger aus Dubai nicht gekommen sei, wir also nicht fliegen würden und es wüsste auch keiner, wann wir fliegen sollten. Wir würden im Hotel Fortuna übernachten, sollten aber vorher unsere Bordkarten holen.
Es kamen dann irgendwann 4 Reisebusse, es dauerte ziemlich lange bis die über 350 Leute im Bus samt Gepäck verfrachtet waren, dann fuhren wir zu diesem Hotel und bekamen ein schönes Zimmer im 26. Stockwerk mir schönem Blick.
Wir gingen wieder hinunter an die Bar und wollten dort noch einen Schlummertrunk zu uns nehmen, aber die Bar machte gerade zu. Wir sollten in den Coffeeshop gehen, aber da war wieder Nichtraucher, also empfahl man uns die Karaoke Bar, die hätte noch geöffnet. Mehrere deutschsprachige Leute machten sich also dorthin auf den Weg, Es war zwar kalt, aber dann wurde Musik aufgelegt, die wir kannten und so konnten wir auch mitsingen. Ein Kellner versuchte immer wieder einzelnen Leuten das Mikrofon aufzudrängeln, aber wir wollten alle mitsingen. Um 1 Uhr wurde auch hier geschlossen und so gingen wir ins Bett.

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Sonnabend 06.03.2004 - Sonntag 07.03.2004

Blick aus dem Fenster im Hotel Fortuna Um 8:00 gingen wir zum Frühstück, ein sehr ansehnliches und gutes Büffet. Man hatte uns einen Zettel durch die Tür geschoben, dass uns um 10;00 die Busse abholen würden. So konnten wir in Ruhe frühstücken und um 10 kamen auch die Busse, aber es dauerte ewig bis alle drin waren, und so fuhren wir um 11:00 los.
Um 13:00 flogen wir ab, also exakt 12 Stunden später als geplant und kamen um 17:00 Ortszeit in Dubai an. Ich wusste, dass es täglich nur einen Flug nach Düsseldorf gibt und unser von 8:00 morgens war ja längst über alle Berge. Wir machten uns aber keine Gedanke, eine Übernachtung in einem netten hotel in Dubai ist ja auch nicht so schlecht.
Als wir ausstiegen bedeutete man uns, wir sollten zum Transfer Desk gehen und dort unsere Bordkarten für den Weiterflug abholen. Es waren nur drei Schalter geöffnet und vor uns eine recht lange Schlange. Wir standen etwa ein Stunde herum, aber es ging eigentlich nicht so recht voran, im Schnitt kam alle 20 Minuten einer mit seinen Bordkarten zurück. Etwas weiter gab es noch einmal Schalter, die nicht so voll erschienen, also stellten wir uns dort an. Ich zog mich an die Seite mit dem Gepäck zurück und Rolf stand in der Schlange.
Unser Emirates Fliger in Bangkok Nach etwa 3 Stunden löste ich ihn ab und er passte auf das Gepäck auf. Es wurden immer mehr Menschen, alle drängelten und schubsten, als ob es dadurch schneller ging, man hatte kaum Luft zum Atmen, der Araber hinter mit tätschelte ab und zu an mir herum, was ich in dem Gedränge auch nicht verhindern konnte, ich dachte eigentlich, ich sei aus dem Grapschalter raus. Irgendwann wollte Rolf mich dann wieder ablösen, aber sie ließen ihn nicht durch, weil alle dachten er wolle sich vordrängeln. Neben mir klappte eine Frau zusammen, aber ein netter Australier, der schon am Schalter ganz vorne stand ließ sie dann vor. Es gab nichts zu trinken und ich hoffte nur die ganze Zeit, dass ich nicht aufs Klo muss, denn dann hätte ich mich wieder hinten anstellen müssen. Irgendwann nach 41/2 Stunden hatte ich noch zwei Leute vor mir und dann dauerte es nur noch eine Stunde. Man hatte bei den Mädels hinter dem Schalter nicht das Gefühl, dass sie besonders zügig arbeiteten, zwischendurch hielten sie noch ein Schwätzchen. Dabei hatten sie doch lange genug Zeit gehabt, schon die Umbuchungen vorzunehmen, wir waren ja schließlich 12 Stunden zu spät gekommen.
Erstaunlicherweise kam es bis auf eine kleine Prügelei zu keinen größeren Tumulten. Endlich bekam ich meine Bordkarten für den Flug nach Düsseldorf und hatte Mühe aus dem Gedränge wieder herauszukommen. Auf meine Frage, wo wir denn übernachten sollten, bekam ich die Antwort, auf dem Flughafen auf dem Fußboden.
Chaos auf dem Flughafen Dubai Wir verließen das Transferdeck und gingen ohne zu zögern in eine der Kneipen und bestellten eine große Flasche Wasser und einen doppelten Schnaps. Irgendwann wurden wir dann doch müde, Rolf suchte sich ein Plätzchen auf dem Fußboden, mir war es aber zu kalt, und so lief ich mitten in der Nacht auf dem Flughafen auf und ab. Gegen 5:00 gingen wir wieder in die Kneipe zurück um Kaffee zu trinken.
Irgendwann konnten wir dann einsteigen. Eigentlich sollte der Flieger um kurz nach 8 starten, aber wir standen dann noch zwei Stunden herum, bis es endlich losging.
Um 14:00 kamen wir in Düsseldorf an. Unser Flug vom Vortag war verfallen, wir buchten den nächsten Flug nach Berlin mit der Lufthansa in der Bussiness Class für teures Geld, aber es war uns egal, wir wollten nur noch nach Hause.
Nach diesem chaotischen Rückflug beschlossen wir: Nie wieder Emirates. Nach dem Urlaub forderten wir von der Fluggesellschaft die Kosten für den Flug mit der Lufthansa ein und 300 Euro Schadenersatz. Wir bekamen einen freundlichen Brief, schlechtes Wetter sei höhere Gewalt und wir hätten keinen Anspruch auf irgendwelche Zahlungen, aber als kleines Trostpflaster für die Strapazen bekamen wir einen Freiflug Düsseldorf – Bangkok - Düsseldorf für zwei Personen, einzulösen bis März 2005. Also doch wieder Emirates.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig