Flagge Hongkong

Reisebericht Hongkong Thailand 2001
Phuket

Flagge Thailand

Donnerstag 18.01.2001

Thailand Karte mit Phuket Abflug von  Hangkong Frühes Aufstehen um 4:00 Uhr, unser Bus zum Flughafen kam um kurz nach 6:00, der Abflug war dann pünktlich um 9:00, Ankunft in Bangkok um 10:45. Den Wechsel vom International zum Domestic Flughafen machten wir dieses Mal zu Fuß, weil wir genug Zeit hatten, denn wir flogen erst um 13:45 weiter und kamen pünktlich um 14:20 in Phuket an. Wir nahmen uns ein Taxi und waren kurz vor vier im Kata Garden Resort.. Wir erklommen den Berg zu unserem Bungalow, als ich oben ankam war ich völlig fertig, denn von Hongkong her hatte ich noch zwei Pullover übereinander, was bei 29° C doch etwas viel ist. Nach doch sehr notwendigem Duschen, auspacken, etwas rumsitzen und schwätzen, aßen wir in unserem Hotelrestaurant zu Abend, machten dann noch einen kleinen Bummel und gingen dann ins Bett.
Thailand - das "Land der Freien", ein stolzer Begriff für das frühere Königreich Siam. Noch heute spürt man, dass dieses Land als einziges in Südostasien niemals von westlichen Mächten kolonialisiert worden ist. Das buddhistische Land hat von außen relativ unbeeinflusst seine eigene Kultur bewahren können.
Unser Bungalow im Kata Garden Resort Thailand liegt etwa zwischen dem 6. und 21. Breitengrad der nördlichen Hemisphäre und bedeckt eine Fläche von 514000 qkm, was ungefähr der Größe Frankreichs entspricht. In der größten nordsüdlichen Ausdehnung beträgt die Distanz zwischen den Landesgrenzen 1650 km, von Westen nach Osten 800 km. An seiner schmalsten Stelle ist Thailand jedoch kaum 15 km breit.
Etwa 82% der Bevölkerung sind "echte" Thai, der Rest eine bunte Völkervielfalt von Chinesen, Burmesen, Malaien, Mon, Khmer, Laoten und Indern.. Über die Generationen haben sich viele dieser Völker vermischt - besonders Thais und Chinesen. Aufgrund der kunterbunten Völkermischung sind "Mentalitätsunterschiede" innerhalb des Landes selbstverständlich. Die Südler werden allgemein als etwas rauher, trotziger eingestuft. Die Nordler dagegen gelten als sanftmütig. Die Chinesen sind als gewiefte Geschäftsleute bekannt, während die "echten" Thais eigentlich nichts anderes wollen als sanuk, ihren Spaß.
Alles in allem sind die Einwohner Thailands äußerst angenehme Zeitgenossen. Was Höflichkeit und Rücksichtnahme anbelangt suchen sie wahrscheinlich auf der Welt ihresgleichen. Wer die Thais kennt, weiß, dass sie äußerst feinfühlig reagieren, fast nie grob.

Pool im Kata Garden Resort Phuket ist mit 539 qkm die größte Insel des Landes (aber heute durch eine Brücke mit dem Festland verbunden) und die reichste der 73 thailändischen Provinzen. Die Einwohnerzahl beträgt ca. 140.000, davon 25% moslemische Malaien, 55% buddhistische Thai und der Rest überwiegend Chinesen. Der Wohlstand beruht in erster Linie auf den großen Vorkommen von Zinnerz, die im Süden und Osten abgebaut werden. Das durchschnittliche Monatseinkommen ist auf Phuket etwa doppelt so hoch wie das gesamt-thailändische Durchschnittseinkommen.
Katas Hauptstrand ist einer der für den Tourismus am weitesten entwickelten Strände Phukets, mit zahlreichen Unterkünften aller Preisklassen, Shopping Centern und sogar Nachtleben. Im kommerziellen Zentrum des Strandortes gibt es Tourunternehmen, Tauchschulen, Wechselstuben und jede Menge Restaurants. Das Angebot an Speisen ist riesig, und von hervorragendem Thailändischem Seafood bis hin zu indischen Curries gibt es alles was der Bauch begehrt. Der Strand von Kata wird in der Mitte von einem ins Meer ragenden Felsen in zwei Hälften geteilt. Die südliche Hälfte wird von dem gigantischen Bau des Club Mediterrane dominiert, der mehr als 2/3 des gesamten Kata Strandes für sich beansprucht. Die Bucht hier weist eine sanfte Wölbung auf. Nördlich des Felsvorsprungs liegt das andere Stück des Kata Strandes, das noch weiter nördlich nahtlos in den Karon Beach übergeht. Da der Übergang fließend ist, wird der Strand der Einfachheit halber oft "Kata/Karon Beach" genannt. Der Strand von Karon erstreckt sich über eine Strecke von ca. 3 km und wird an seiner Landseite von leichten Dünen gesäumt.

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Freitag 19.01.2001

Strand vom Kata-Karon Frühes Aufwachen um 7:00, auf der Terrasse herumsitzen, den Garten genießen und den Morgenkaffee schlürfen, es kann bald nichts schöneres geben. Obwohl es regnete war es wunderbar warm. Um 9:00 versammelten wir uns zum Frühstück, nach dem Frühstück zeigte mir Monika das Internet Cafe. Die Männer machten sich auf den Weg zum Strand, wir hatten aber bei Regen keine Lust in der Gegend herumzulaufen und blieben auf der Terrasse. Gegen Mittag hörte der Regen auf und so gingen wir doch noch zum Strand. Unser Mittagessen fand im Büdchen neben Lamai statt, weil nach Monikas und Jürgens Aussage das Essen bei Lamai nicht mehr gut war. Das Büdchen heißt Hali Halo, der Wirt ist nett und freundlich, das Essen war wirklich gut.
Nach dem Essen waren wir dann noch im Wasser, herrlich warm und sauber. Zum Abendessen zeigten uns Moni und Jürgen eine Restaurant-Neuentdeckung: Mama Nee in Karon. Ein ganz einfaches Restaurant, wo Mama noch selbst kocht. Wir mussten über eine Stunde auf das Essen warten, es hatte sich aber gelohnt. Wir hatten eine sauscharfe, aber sehr köstliche Tom Yam Gung, ein klare Suppe mit Garnelen, Knoblauch und was weiß ich noch.

Nach dem Essen saßen wir wieder gemütlich auf unserer schönen Terrasse.

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Sonnabend 20.01.2001

Eigentlich ist nichts bemerkenswertes passiert: Schönes Wetter, Frühstück um 9:00, Strandtag, Mittagessen im Hali Halo, wieder sehr lecker. Abendessen in Kata in einem Lokal mit Frischbier, Schlendern in Kata, Herumsitzen auf der Terrasse.

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Sonntag 21.01.2001

Irgendwo in Patong Nach spätem Frühstück wollten wir nach Patong und liefen also erst mal Richtung Karon. Unterwegs nahmen wir dann ein Tuk-Tuk , das uns nach Patong brachte.
Als in den vorangegangenen Jahrhunderten europäische Seeleute die Bucht von Patong ansteuerten, die ein begehrter Ankerplatz war, ahnten sie nicht, wie viele ihrer Nachfahren hier später einkehren sollten.
Patong, eine Strandstadt, verwandelte sich innerhalb von 15 Jahren vom Fischerdorf zum bekanntesten Urlaubsstadt Phukets, der Vergleich mit Pattaya liegt nahe, jedoch hält sich hier Kriminalität, Meerverschmutzung noch in Grenzen, auch das Image als Sexparadies hat Patong noch nicht erreicht, aber das wird wohl nicht mehr lange dauern, denn viele Pattaya Urlauber kommen jetzt nach Patong. Patongs Infrastruktur ist voll auf die Bedürfnisse von Touristen ausgerichtet ist. So gibt es ca. 5000 Hotelzimmer, hunderte von Restaurants mit internationaler Küche, zahllose Geschäfte und eine reges Nachtleben. In etwa 200 Bars arbeiten über 2000 Bargirls und "gatheoys" (Transvestiten) die dazu beigetragen haben, massenweise alleinreisende Männer in den Ort zu locken. Die meisten dieser Mädchen stammen aus den armen Distrikten des Norden und Nordostens Thailands.
Patong Beach wird noch auf Jahre hinaus eine Dauerbaustelle bleiben, sogar mitten in der Hauptsaison. Unser Ausflug nach Patong zeigte uns doch sehr deutlich wie gut und schön wir es in Karon getroffen hatten.
Wir schlenderten herum und suchten den Schneider "Joe" den Thomas und Christoph uns empfohlen hatten. Die Beschreibung mit dem kleinen Platz war etwas irreführend, aber schließlich fanden wir den Schneider doch noch, weil Rolf den Stoff von Thomas Anzug im Fenster entdeckte. Weil Sonntag war, öffnete der Schneider erst um 17:00. Also schlenderten wir weiter herum, aßen dann in einer kleinen Nebenstraße ganz nett zu Mittag und fanden uns um 17:00 wieder beim Schneider ein. Dieses Mal war geöffnet und wir konnten unsere Grüße an den Mann bringen, der Schneider konnte sich auch an die beiden erinnern und freute sich über die Grüße.
Wir ließen uns ausmessen und bestellten jeder einen Anzug. Schließlich fuhren wir mit einem Tuk-Tuk wieder zurück nach Kata. Den Abend verbrachten wir wie immer auf der Terrasse sitzend.

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Montag 22.01.2001

Eigentlich gibt es nichts nennenswertes zu berichten. Monika und Jürgen fuhren nach Phuket Town zur Immigration wegen der Visa Verlängerung, wir machten uns um halb 10 auf zum Strand. Mittagessen wie immer im Hali Halo, abends bummelten wir noch ein wenig durch Kata und aßen auch irgendwo zu abend.

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Dienstag 23.01.2001

Auch heute nichts besonderes, 11:00 am Strand, Mittagessen Hali Halo, Abendessen bei Kwong.

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Mittwoch 24.01.2001

Geburtstagsessen Frühstück um 9:00, dann ein wenig rumlungern auf der Terrasse. Dann machten wir uns auf den Weg, den Frisör zu suchen und liefen zunächst mal viel zu weit, nachdem wir nichts entdeckten, machten wir uns auf den Rückweg und fanden ihn schließlich doch noch in einer kleinen Nebenstraße. Ich ließ eine Gesichtsmaske und Gesichtsmassage machen, Rolf entschied sich für Pediküre und Maniküre. Bei uns beiden wurde dann noch der Kopf und die Schultern massiert und das ganze Vergnügen kostete 500 Baht.
Das Geburtstagabendessen hatten wir im Hali Halo bestellt, ein Korean BBQ. Korean BBQ ist ein Kreuzung zwischen Grill und Fondue, das Gerät wirkt ähnlich wie eine umgedrehte Gugelhupf Form in der Mitte ist ein Rost unter dem eine Feuer schwelt und dort wird das Fleisch, der Fisch und die Tintenfische gegrillt, in die gewölbte Umrandung wird Brühe gegossen, worin das Gemüse gart. Dazu gibt es den obligatorischen Reis. Es war ausgesprochen köstlich und hatte uns sogar noch besser geschmeckt als zwei Jahre vorher bei Lamai.

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Donnerstag 25.01.2001

Wieder ein Tag ohne besondere Ereignisse, gegen Mittag zum Strand, gegen 17:00 wieder zurück. Abendessen wieder bei Kwong, recht gut schmeckender Fisch.
Anschließen Minigolf im Dino Park, eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, denn durch das viele Wasser herrschte eine unglaublich Luftfeuchtigkeit. Auf der Hälfte der Strecke wurden uns dann kühle Tücher gereicht, ein recht netter Service. Anschließend tranken wir im Münchhausen noch ein frisches Bier und beendeten den Abend wie immer auf der Terrasse.

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Freitag 26.01.2001

Geisterh&äuschen in Phuket Town Nach dem Frühstück, gegen halb elf fuhren wir mit dem Bus nach Phuket Town.
Phuket Town (ca. 70.000 Einwohner) - meist kurz Phuket genannt - ist die Hauptstadt der Provinz Phuket, der flächenmäßig kleinsten Provinz Thailands.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Thalang die Hauptstadt der Insel, doch schon zu jener Zeit hatten sich zahlreiche wohlhabende chinesische Minenarbeiter in Phuket angesiedelt.
Sie hatten sich in den Zinnminen des Distriktes Kathu einen Wohlstadt erarbeitet und ließen sich lieber im ruhigen und noch unbedeutenden Phuket nieder als in der Nähe der Minen. Allmählich wuchs Phuket zu einem lebendigen Handelszentrum heran, und König Rama 4. (er regierte 1851-1868) ernannte sie schließlich zum Sitz der Provinzregierung.
In der Regierungszeit des weitsichtigen Gouverneurs Korsimbi na Ranong (1890-1909), entwickelte sich Phuket zu einer modernen Stadt. Er ließ ein funktionierendes Kanalisationssystem bauen und förderte die Errichtung von neuen, ansehnlichen Wohnhäusern. Diese wurden im sino-portugiesischen Stil erbaut, ein Stilgemisch, das man Penang oder Malacca her kannte. Die alten Wohnhäuser stehen noch immer und sind unter Denkmalschutz gestellt. Viele der Häuser sind in sanften Pastelltönen gestrichen, und Nachbarn scheinen darin zu wetteifern, einen möglichst ansehnlichen Farbkontrast zu ihrem Nebenhaus zu schaffen.
Wir brauchten bis Phuket Town ungefähr eine dreiviertel Stunde und die Fahrt endete am Morgenmarkt in der Ranong Road. Zunächst nahmen wir ein Getränk im "Düdelüt-Cafe". Der Name ist eine Erfindung von Monika und Jürgen, immer wenn jemand etwas zu Essen bestellt lässt sich von der Decke ein "Speiseaufzug " in Form eines großen runden Tabletts herab und dabei "düdelt" es, denn die Küche des Cafés ist im Obergeschoss. Wir suchten und fanden den von Monika und Jürgen empfohlenen Optiker, bestellten für Rolf eine Brille und bummelten durch die Stadt, kauften Schuhe für mich und Jeans für Rolf, nahmen einen Imbiss bei MC Donald. Gegen 16:00 fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Kata.
Das Abendessen im Hotel war ein Reinfall, ziemlich fade Nudeln.

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Sonnabend 27.01.2001

Tagsüber mal was ganz anderes, wir waren am Strand, allerdings waren ziemlich hohe Wellen, mir schon zu hoch. Um 18:00 wurden wir wieder vom Auto des Schneiders zur Anprobe abgeholt und schlossen dann noch einen kleinen Bummel durch die Kaufhäuser an. Auf der Rückfahrt ließen wir das Tuk-Tuk schon bei Hali Halo halten und aßen dort zu Abend. Es gab wie immer nichts zu bemängeln.

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Sonntag 28.01.2001

Nai Harn Noi Beach Beim Frühstück beschlossen wir einmal einen anderen Strand als den unsrigen zu besuchen. Wir nahmen ein Tuk-Tuk und fuhren zum Nai Harn Noi Beach, ein kleiner Nebenstrand zum großen Nai Harn Beach, an dem der bekannte Nai Harn Yacht Club liegt. An dem kleinen, sehr idyllischen Nai Harn Strand gibt es nur ein kleines Restaurant, ein paar Bungalows und ein paar Liegestühle zu vermieten. Aber ganz leer und verträumt ist es auch dort nicht mehr. Wir waren kurz nach 9:00 dort, ab 11:00 füllte sich der Strand doch zusehends. Es war aber mal etwas anderes. In dem kleinen Restaurant aßen wir auch etwas zu Mittag. Um 16:00 holte uns unser Tuk-Tuk Fahrer wieder ab, hatte aber schon ein paar Leute geladen. Auf dem Rückweg hielt er noch am View Point, auf einem Hügel, von dort aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Buchten von Kata und Karon und ein Photo konnte ich mir auch nicht verkneifen. Unser Abendessen nahmen wir bei Kwong.

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Montag 29.01.2001

Wieder um 9:00 Frühstück, dann bis 12:00 Karten schreiben, anschließend ging Rolf zur Post und ich zum Arzt mein Ohr reinigen lassen. Nach einem Erfrischungsgetränk beim Australier ließen wir uns eine Fuß Reflex Zonen Massage machen, eine wunderschöne Angelegenheit und sehr entspannend. Bei Rolf massierte ein niedliches Mädel, mir hatte man einen niedlichen Jungen zugeteilt. Danach hatten wir keine Lust mehr auf Strand, sondern lungerten noch ein wenig am Pool herum. Zum Abendessen machten wir wieder den Spaziergang nach Karon zu Mama Nee.

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Dienstag 30.01.2001

Raya Island Um 8:30 holte uns der Bus ab, der uns nach Chalong brachte. Dort mußten wir eine ganze Weile warten, gegen 10:00 bestiegen wir ein Speed Boot, das uns in rasanter, aber auch etwas holperiger Fahrt nach Raya Island brachte.
Die Insel Ko Raya Yai, - die Königliche, vor Phukets äußerstem Südostzipfel gelegen, sieht so aus, wie man sich vor der Reise eine tropische Trauminsel vorstellt. Sie hat drei wunderschöne Strände und dicht mit Kokospalmen bewachsenes Innenland. Auf diesem 2 * 3 km großen Inselchen hat der Tourismus kaum Fuß gefasst. Tagsüber tummeln sich hier jede Menge Tagesausflügler von Phuket, die aber alle gegen 15:00 wieder verschwinden, bis auf ein paar wenige, die in einer der beiden Bungalow Anlagen Unterkunft gefunden haben.
Auf Ko Raya Yai leben in der trockenen Jahreszeit (November bis April) etwa 120 Menschen, zumeist moslemische Fischer. Während des Monsuns, wenn die Insel oft gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten ist, bleiben nur etwa 30 Einwohner zurück.

Abendstimmung auf Raya Island Unser Boot legte wie alle anderen am Hauptstrand an der Westseite an, wo sich ein paar Restaurants, Liegestuhl mit Schirmverleih, ein paar Souvenirs Shops, ein Tauchschule und das Raya Resort befindet. Dorthin machten wir uns erst mal auf den Weg, um unser Gepäck loszuwerden. Wir mussten noch etwas warten, denn unser Bungalow war noch nicht fertig. Als es gesäubert war, konnten wir auch einziehen. Leider hatten wir keinen Blick aufs Wasser. Der Bungalow war sehr einfach, viele Ameisen im Bad und kakerlakenverdächtig.
Wir aßen im Raya Resort zu Mittag, mussten im Gegensatz zu den Tagestouristen das Essen aber bezahlen. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand, der sich ab 15:00 deutlich leerte, denn die Tagestouristen verschwanden. Es war wunderbar ruhig und idyllisch. Den Abend verbrachten wir auf der Terrasse des Raya Resort und konnten uns nur schwer zum Schlafen gehen von unserem Platz dort trennen. Noch war Licht in unserem Bugalow, das dann aber irgendwann in der Nacht ausgeschaltet wurde, denn der Stromgenerator lief nicht die ganze Nacht. Als ich dann nachts mal raus musste, bewahrheitet sich mein Kakaerlakenverdacht, aber leider rannten sie ohne Licht auch nicht weg, Naja sie tun ja nichts.

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Mittwoch 31.01.2001

Unser Bungalow auf Raya Island Wir wachten schon früh auf und in Ermangelung von Strom mussten wir zum Kaffeetrinken ins Restaurant, und bestellten dort gegen 8:00 unser Frühstück, was sich aber endlos in die Länge zog, irgendwie klappte das alles nicht so gut, aber schließlich bekamen wir doch einen matschigen Buttertoast.
Danach mussten wir unseren Bungalow räumen, konnten das Gepäck aber noch im Hotel lassen. Dann waren wir wieder am Strand, pendelten zwischen Liegestuhl und einer der Strandbuden hin und her, aßen eine sehr köstliche Nudelsuppe und kamen dann mit einer Familie durch deren kleinen Sohn ins Gespräch. Er war Deutscher aus Hessen, sie Thailänderin. Sie leben aber in Deutschland und machten auf Raya Island Urlaub, Er erzählte, dass die Tauchschule sehr preiswert sei und die Insel für Tauchanfänger gut geeignet, weil es schon im seichten Wasser etwas zu sehen gibt und man sich so die Übungsstunden in einen Pool sparen kann.
Um 15:30 holte uns ein etwas größeres Speedboot als auf der Hinfahrt wieder ab, das Wasser war viel ruhiger und so war die Rückfahrt sehr schön.
Als wir wieder im Hotel in Kata ankamen, fanden wir einen Zettel von Barbara, sie war schon da. Sie hatte sich in ihrem Brief für den 1.2. angekündigt, sich aber wohl vertan. Also legten wir uns im Restaurant auf die Lauer, denn sie wollten um 17:00 wieder da sein, aber sie waren dann schon oben bei Monika und Jürgen. Barbara und Edy entschlossen sich doch eine Bungalow in unserer Anlage zu nehmen und Monika vermittelte das Zimmer. Die beiden waren doch von der langen Reise etwas kaputt und gingen ins Bett, wir gingen zu Kwong zum Abendessen.

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Donnerstag 01.02.2001

Strasse in Kata Spätes Aufstehen und Frühstücken, anschließend liefen wir etwas in Kata herum, die beiden Neuen tauschten Geld, wir tranken etwas beim Australier, dann fuhren wir mit dem Tuk-Tuk nach Karon Center, bummelten dort herum und aßen gegen 15:00 am Kreisverkehr in einer völlig leeren Kneipe etwas zu Mittag, war aber nicht besonders gut. Für die Rückfahrt erwischten wir den Linienbus.
Barbara und Edy entschlossen sich zum Mittagsschlaf, wir waren faul auf der Terrasse. Um 19:00 waren wir unten verabredet, aber die beiden kamen erst eine Viertelsunde später. Wir gingen wieder zu Mama Nee, dadurch, dass wir so spät kamen, mussten wir dann auch entsprechend lange warten, denn wer zuerst kommt, bekommt auch sein Essen zuerst, es geht genau nach Reihenfolge. Wie immer aßen wir Tom Yam Gung. Unseren Schlummertrunk nahmen wir im Dino Restaurant, man sitzt dort im Garten sehr nett und wir bekamen auch einen hübschen Tisch. Ich trank den ersten Singapur Sling meines Lebens, er schmeckte sehr lecker.

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Freitag 02.02.2001

Unsere beiden Bayern reisten ab und wir machten wieder einen Strandtag, leider war das Wasser pieksig. Auf dem Rückweg kaufte Rolf eine Badehose, wir tranken bei Münchhausen ein Abendbier. Zum Abendessen gingen wir in das Restaurant was schräg gegenüber von Kata Garden Resort liegt und immer sehr leer ist. Aber das Essen war gut und der Kellner sehr freundlich und zuvorkommend, aber etwas ungeübt.

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Sonnabend 03.02.2001

Nach dem Frühstück lungerten wir alle auf der Terrasse herum und beschlossen dann am anderen Kata Strand zu Mittag zu essen. Wir spazierten den ganzen Strand entlang, aßen in einem Restaurant am äußersten Ende zu Mittag und spazierten dann wieder zurück.

Strand von Kata

Um 18:00 holte uns wieder das Auto vom Schneider zur Anprobe ab, anschließend bummelten wir noch durch Patong und fuhren mit einem Tuk-Tuk wieder zurück nach Karon, dort trafen wir uns mit Moni und Jürgen im "Eating House" zum Abend-Abschiedessen. Alle aßen Schnitzel mit Bratkartoffeln, ich versuchte es mit thailändischen Nudeln, die aber äußerst labberig und fade waren, eigentlich fast schon eklig. Moni schaffte aber ihr Schnitzel nicht, und so bekam ich dann auch noch etwas Schnitzel mit Bratkartoffeln, die wirklich lecker waren. Wahrscheinlich hat das Lokal einen deutschen Koch, der nicht thailändisch kochen kann.

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Sonntag 04.02.2001

Um einmal etwas anders zu machen als nur am Strand zu sein, hatten wir uns ein Auto gemietet, einen Suzuki Jeep, ein ziemliches Klappergestell, der Vermieter meinte auch, der deutsche Tüv würde diesen Wagen ablehnen.
Blick auf Kata Karon Irgendwie hatte ich Krabi in guter Erinnerung und so fuhren wir dorthin, die Fahrt dauerte 3 Stunden, um 8:00 fuhren wir los und 11:00 waren wir dort.
Krabi (17.000 Einwohner) ist eine angenehme kleine Provinz-Hauptstadt, in der es allerdings nichts weiter zu sehen gibt. Der Ort ist eigentlich mehr ein Transitpunkt für einige sehr attraktive Strände, auch wenn sie nicht mehr so einsam und ruhig sind wie früher.
Wir schlenderten etwas in Krabi herum, aber viel zu sehen gab es wirklich nicht, dann fuhren wir weiter zur Ao Nang Bucht, dort wo es 1991 nur das Krabi Resort gegeben hatte, lag nun eine Hotel am anderen, es war fast nicht mehr wieder zu erkennen. Dort gefiel es uns überhaupt nicht. Wir fuhren also weiter in der Hoffnung noch eine schöne Bucht zu finden. Alle unsere Versuche den Strand zu finden endeten in einer Sackgasse und so geben wir auf und machten uns auf den Rückweg, Die Landschaft ist wirklich sehr schön, aber zum Anhalten lud eigentlich nichts ein.
Auf dem weiteren Rückweg, schon wieder auf Phuket, wollten wir uns auch noch eine wenig die nördlichen Strände anschauen und fanden auch einen sehr schönen Strand ganz in der Nähe des Flughafens. Dieser Strandabschnitt scheint mehr von den Einheimischen besucht zu werden, und es wirkte alles etwas unordentlich, aber es gab nett aussehende Essensbuden.
Nach dem sehr notwendigen Duschen fuhren wir nach Patong, aßen dort in einem indischen Restaurant zu Abend, kauften Uhren und T-Shirts und fuhren wieder zurück. Unser Abendbier nahmen wir dieses Mal beim Australier.

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Montag 05.02.2001

Frühstück wieder um 9:00, anschließend Strand, Mittagessen Hali Halo, Abendessen in einem ganz einfachen Restaurant in Kata, anschließend Frisör mit Maniküre und Rolf Haare schneiden.

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Dienstag 06.02.2001

Kata Garden Resort Wir frühstückten zum letzten Mal mit Monika und Jürgen, dann brachen die beiden auf und wir fuhren mit dem Bus nach Phuket Town Geld holen, Düdelüt Cafe, Kaufhaus Unterhemden kaufen. Auf Raya Island hatten wir im Hotel einen wunderbaren Eiscrasher mit Handbetrieb gesehen und wollten nun so ein Gerät kaufen. Zuerst waren wir in einem Haushaltsladen, die hatten so etwas aber nicht, dann fuhren wir mit dem Tuk-Tuk zum Robinson Kaufhaus, die hatten so etwas aber auch nicht, dann aßen wir bei MC Donald einen Cheeseburger, dann wartete unser Tuk-Tuk wieder auf uns. Der Fahrer wollte uns unbedingt ein Shopping Center zeigen, dafür sollten wir dann nichts bezahlen. Nach dem 5. Shopping Souvenir Center hatten wir ohne etwas zu kaufen die Schnauze voll und ließen uns am Busbahnhof absetzen, bezahlen mussten wir wirklich nicht.

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Mittwoch 07.02.2001

Da mein Ohr wieder sehr viel schlimmer geworden war und ich Angst hatte vor dem langen Flug mit Ohrenschmerzen, fuhren wir im Taxi zum Phuket International Hospital, wir mussten auch nicht lange warten, ein freundlicher Arzt schaute in mein Ohr, ich bekam eine Antibiotika Spritze und Schmerztabletten und wir konnten wieder fahren. Den Nachmittag verbrachten wir auf der Terrasse, zum Abendessen gingen wir wieder nach Kata, aßen Pizza (nicht so der Erfolg) und Nudeln.

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Donnerstag 08.02.2001

Den Tag verbrachten wir am Strand, Mittagessen bei Hali Halo, Abendessen im Hotel, Cocktail in der Dino Bar, abends auf der Terrasse, aber keine Lust zu packen, also ließen wir es sein.

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Freitag 09.02.2001 - Sonnabend 10.02.2001

Nach dem Frühstück um 9:00 begannen die packenden Szenen damit, dass wir alles auf dem Bett ausbreiteten und uns nicht vorstellen konnten, das alles in unsere zwei Gepäckstücke unterbringen zu können, aber das Wunder gelang, danach war duschen sehr wichtig und ab 11:30 saßen wir unten im Restaurant.
Um 13:00 fuhr unser Minibus zum Flughafen, um 15:10 flogen wir ab, waren pünktlich um 16:30 in Bangkok, wechselten zum International Airport, warteten im Restaurant auf unseren Weiterflug um 19:00, landeten 22:45 in Hongkong, flogen um 23:55 weiter, landeten nach endlosem Flug um kurz nach 5 in London, dort ging es kurz vor 7 weiter und waren dann vom Start in Phuket nach 27 Stunden um kurz vor 10:00 wieder in Berlin

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig