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Reisebericht Südostasien 1991
Lampang

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Montag 01.04.1991

Thailand Karte mit Lampang Tempel in Lampang Leider hatten wir etwas verschlafen und waren dadurch etwas gehetzt. Um 9:45 wurden wir von einem Minibus abgeholt, der sich nach und nach mit Reiselustigen füllte. Als er nach einer Stunde endlich voll war, dachten wir nun geht es zum Busbahnhof, aber weit gefehlt. Das Gepäck wurde festgebunden und ab ging die Fahrt. Um 11:30 kamen wir in Lampang an. Zuerst schauten wir uns den nicht sonderlich bemerkenswerten Tempel an (10 Baht Eintritt) und stärkten uns dann mit dem Essen aus den mitgebrachten Lunchpaketen (sehr leckeren Reis mit Gemüse), dann ging die Fahrt weiter durch sehr viel verbranntes Land. Nach noch mal 2 Stunden Fahrt kamen wir im Sky-Guesthouse in Sukhothai an. Ziemlich abgelegen, aber es gab einen Pendel-Minibus in die Stadt. Nachdem wir unser Gepäck in dem sehr einfachen Zimmer abgestellt hatten und den Ausflug zu den Ruinen für den nächsten Tag klargemacht hatten, nahmen wir den oben erwähnten Pendelbus in die Stadt, bummelten durch dieselbe, suchten und fanden die Post und wollten uns auf den Rückweg zum Pendelbus machen, als uns ein alter Mann mit einem kleinen Jungen an der Hand ansprach: "where you come from?". Auf unser "Germany" brach bei ihm Begeisterung aus: "Mensch, ich doch auch!".

Sky Guesthouse in Sukhothai Nach kurzem Hin und Her lud er uns in seine Stammkneipe ein. Wie sich dann herausstellte, war er ein Rentner aus München, 78 Jahre alt, seit seinem Eintritt ins Rentenalter in Sukhothai, dort mit einer Thailänderin verheiratet (er hatte sie angesprochen, er wolle mit ihr auf Probe 4 Wochen zusammenleben, und wenn es ihm gefällt, sie dann heiraten), der kleine Junge war sein 12 jähriger Sohn, der eigentlich recht thailändisch aussah. Hansi spricht Thailändisch, Englisch und Deutsch.
Unser Rentner trank mit uns etliche Bier, er heißt Schorsch und lebt mit seinen 1000 DM Rente in Thailand doch sehr gut, alle seinen jüngeren Brüder in Deutschland sind schon tot, und ihn zieht es eigentlich gar nicht mehr nach Deutschland. Nach jeweils vier Bier (natürlich Singha, was Löwe heißt, also Löwenbräu, haben wir auch von ihm gelernt), waren wir all drei etwas angeschäkert und wir machten uns auf den Weg in unser Guesthouse, wo wir köstlich zu Abend aßen.

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letzte Änderung: 17.04.2016 · Copyright © 2003 - 2017 by Angelika Rosenzweig